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Aktuelle Version vom 9. März 2020, 20:22 Uhr
Donado Yván Salgate Almoray war ein sagradischer Politiker der frühen Zweiten Republik. Er bekleidete mehrere Ministerämter und war von 1899 bis 1902 Präsident des sagradischen Ministerrats.
Als überzeugter Republikaner gehörte Salgate nach dem Sturz der Monarchie zu den führenden Politikern des Partíu Republicano Radical und wurde nach dem Sieg der Linken bei der Parlamentswahl 1899 von Präsident Luis Cavaller zum Ministerpräsidenten und Innenminister ernannt. Als solcher führte er eine Koalition der Sinistra laica an, die umfangreiche politische und soziale Reformen einleitete. Dazu gehörte die Trennung von Staat und Kirche, die Einführung einer Unfall- und einer Rentenversicherung sowie eine Säuberung des öffentlichen Dienstes von republikfeindlichen Kräften. Die Regierungszeit Salgates wird daher auch als "zweite republikanische Revolution" bezeichnet.
Nach seinem Rücktritt als Ministerpräsident im Jahr 1902 blieb Salgate als Innenminister Mitglied im Kabinett Sánchez I, ehe er 1903 in die Opposition ging. Bei der Präsidentschaftswahl 1905 war er Kandidat des Partíu Radical, konnte sich aber nicht gegen den Konservativen Joán Cardinal durchsetzen.
Später verließ Salgate den Partíu Radical und gründete den Partíu Radical-Socialista, der sich zwischen Sozialistischer Partei und Radikaler Partei positionierte. Im Kabinett Sánchez II von 1912 bis 1913 bekleidete Salgate zum Ende seiner Karriere noch einmal das Amt des sagradischen Justizministers.