Bloco de Sinistra: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Bloco de Sinistra''' bezeichnete im [[Sagradien]] der [[Zweite Republik|Zweiten Republik]] ein Bündnis der linksliberalen [[PRR|Radikalen Partei]] mit der [[Sozialistischen Partei]]. Es handelte sich dabei erstmals um eine politische Koalition unter Einschluss der Sozialisten.  
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Der '''Bloco de Sinistra''' bezeichnete im [[Sagradien]] der [[Zweite Republik|Zweiten Republik]] ein Bündnis der linksliberalen [[PRR|Radikalen Partei]] mit der [[PS|Sozialistischen Partei]]. Es handelte sich dabei erstmals um eine politische Koalition unter Einschluss der Sozialisten.  
  
war ein Bündnis der [[Sagradien|sagradischen]] Linken, das anlässlich der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917]] begründet wurde und bis Mitte der 1920er Jahre bestand. Der Linksblock bestand aus [[Partíu Radical]], [[Partíu Socialista]] sowie den [[PDRS|Radikalsozialisten]] [[Donado Salgado]]s. Nachdem die Linke die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahl 1917]] gewonnen hatte, bildete der Radikalliberale [[Francisco Calbane]] ein [[Kabinett Calbane|Kabinett]], das sich auf die Parteien des Bloco stützte. Gegen die offizielle Unterstützung der Regierung durch die Sozialistische Partei spalteten sich 21 Abgeordnete der Fraktion sowie der linke Parteiflügel als [[Partíu Socialista Auténtico]] (PSA) ab und versagten der Regierung die Unterstützung.  
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Der ursprüngliche Bloco de Sinistra wurde anlässlich der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917]] begründet und bestand bis Mitte der 1920er Jahre. Die Zusammenarbeit der Radikalen mit den Sozialisten resultierte aus dem Zerfall des historischen säkular-liberalen Bündnisses der [[Sinistra laica]] aus Radikalen und Liberalen.  
  
Die Sozialisten stellten zwar anfänglich keine Minister, traten jedoch 1919 auch offiziell mit eigenen Vertretern in die Regierung ein. 1920 erfolgte die Wiedervereinigung der Radikalsozialistischen mit der Radikalen Partei. Ziele des Bloco waren vor allem laizistische und soziale Reformen. Der Bloco hielt die gesamte Legislaturperiode und unterstützte auch die [[Kabinett Sâis-Munieta|Regierung]] von [[Jacque María Sâis-Munieta ]]. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahl 1921]] verlor der Bloco seine Mehrheit im Parlament, woraufhin es zur Bildung einer [[Große Koalition|Großen Koalition]] mit der rechtsliberalen [[Aliança Republicana|Republikanischen Allianz]] kam.
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Der Linksblock bestand aus [[Partíu Radical]], [[Partíu Socialista]] sowie den [[PDRS|Radikalsozialisten]] [[Donado Salgate]]s. Nachdem die Linke die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahl 1917]] gewonnen hatte, bildete der Radikalliberale [[Francisco Calbane]] ein [[Kabinett Calbane|Kabinett]], das sich auf die Parteien des Bloco stützte. Gegen die offizielle Unterstützung der Regierung durch die Sozialistische Partei spalteten sich 21 Abgeordnete der Fraktion sowie der linke Parteiflügel als [[Partíu Socialista Auténtico]] (PSA) ab und versagten der Regierung die Unterstützung.  
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Ziele des Bloco waren vor allem laizistische und soziale Reformen. Bei der [[Parlamentswahl 1919]] gewann der Bloco eine knappe Mehrheit und konnte eine neue Regierung bilden. Anhaltende Querelen innerhalb der Regierung und in der Sozialistischen Partei führten aber 1921 zum Koalitionsbruch durch die Sozialisten. [[António Diaz]] bildete daraufhin eine [[Große Koalition|Großen Koalition]] ("[[Governo del Largo Horizonte]]") mit der rechtsliberalen [[Aliança Republicana|Republikanischen Allianz]], die durch die Mehrheit der sozialistischen Fraktion gestützt wurde.
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Bei der [[Parlamentswahl 1925]] verlor der Bloco de Sinistra schließlich deutlich gegen den [[Bloco Nacional]] aus [[ARL|Rechtsliberalen]] und [[Volksunion|Katholisch-Konservativen]] und löste sich daraufhin auf.  
 
Bei der [[Parlamentswahl 1925]] verlor der Bloco de Sinistra schließlich deutlich gegen den [[Bloco Nacional]] aus [[ARL|Rechtsliberalen]] und [[Volksunion|Katholisch-Konservativen]] und löste sich daraufhin auf.  
  
[[Kategorie: Wahlbündnis in Sagradien]]
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Nach mehreren erfolglosen Versuchen, den Linksblock wiederzubeleben, schlossen sich die Parteien der Linken 1936 mit der [[PCS|Kommunistischen Partei]] zur [[Volksfront]] zusammen.
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[[Kategorie: Sagradisches Wahlbündnis]]
 
[[Kategorie: Koalition]]
 
[[Kategorie: Koalition]]

Aktuelle Version vom 9. März 2020, 16:46 Uhr

Der Bloco de Sinistra bezeichnete im Sagradien der Zweiten Republik ein Bündnis der linksliberalen Radikalen Partei mit der Sozialistischen Partei. Es handelte sich dabei erstmals um eine politische Koalition unter Einschluss der Sozialisten.

Der ursprüngliche Bloco de Sinistra wurde anlässlich der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917 begründet und bestand bis Mitte der 1920er Jahre. Die Zusammenarbeit der Radikalen mit den Sozialisten resultierte aus dem Zerfall des historischen säkular-liberalen Bündnisses der Sinistra laica aus Radikalen und Liberalen.

Der Linksblock bestand aus Partíu Radical, Partíu Socialista sowie den Radikalsozialisten Donado Salgates. Nachdem die Linke die Parlamentswahl 1917 gewonnen hatte, bildete der Radikalliberale Francisco Calbane ein Kabinett, das sich auf die Parteien des Bloco stützte. Gegen die offizielle Unterstützung der Regierung durch die Sozialistische Partei spalteten sich 21 Abgeordnete der Fraktion sowie der linke Parteiflügel als Partíu Socialista Auténtico (PSA) ab und versagten der Regierung die Unterstützung.

Ziele des Bloco waren vor allem laizistische und soziale Reformen. Bei der Parlamentswahl 1919 gewann der Bloco eine knappe Mehrheit und konnte eine neue Regierung bilden. Anhaltende Querelen innerhalb der Regierung und in der Sozialistischen Partei führten aber 1921 zum Koalitionsbruch durch die Sozialisten. António Diaz bildete daraufhin eine Großen Koalition ("Governo del Largo Horizonte") mit der rechtsliberalen Republikanischen Allianz, die durch die Mehrheit der sozialistischen Fraktion gestützt wurde.

Bei der Parlamentswahl 1923 trug die Sozialistische Partei einen Sieg davon und wurde mit Abstand stärkte Kraft. Der Sozialist Santiago Laval bildete daraufhin eine eigene Regierung, die vom Bloco de Sinistra gestützt wurde.

Bei der Parlamentswahl 1925 verlor der Bloco de Sinistra schließlich deutlich gegen den Bloco Nacional aus Rechtsliberalen und Katholisch-Konservativen und löste sich daraufhin auf.

Nach mehreren erfolglosen Versuchen, den Linksblock wiederzubeleben, schlossen sich die Parteien der Linken 1936 mit der Kommunistischen Partei zur Volksfront zusammen.