Bloco de Sinistra: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 16:15, 19. Jan 2020
Der Bloco de Sinistra bezeichnete im Sagradien der Zweiten Republik ein Bündnis der linksliberalen Radikalen Partei mit der Sozialistischen Partei. Es handelte sich dabei erstmals um eine politische Koalition unter Einschluss der Sozialisten.
Der ursprüngliche Bloco de Sinistra wurde anlässlich der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917 begründet und bestand bis Mitte der 1920er Jahre bestand. Der Linksblock bestand aus Partíu Radical, Partíu Socialista sowie den Radikalsozialisten Donado Salgados. Nachdem die Linke die Parlamentswahl 1917 gewonnen hatte, bildete der Radikalliberale Francisco Calbane ein Kabinett, das sich auf die Parteien des Bloco stützte. Gegen die offizielle Unterstützung der Regierung durch die Sozialistische Partei spalteten sich 21 Abgeordnete der Fraktion sowie der linke Parteiflügel als Partíu Socialista Auténtico (PSA) ab und versagten der Regierung die Unterstützung.
Die Sozialisten stellten zwar anfänglich keine Minister, traten jedoch 1919 auch offiziell mit eigenen Vertretern in die Regierung ein. 1920 erfolgte die Wiedervereinigung der Radikalsozialistischen mit der Radikalen Partei. Ziele des Bloco waren vor allem laizistische und soziale Reformen. Der Bloco hielt die gesamte Legislaturperiode und unterstützte auch die Regierung von Jacque María Sâis-Munieta . Bei der Parlamentswahl 1921 verlor der Bloco seine Mehrheit im Parlament, woraufhin es zur Bildung einer Großen Koalition mit der rechtsliberalen Republikanischen Allianz kam.
Bei der Parlamentswahl 1925 verlor der Bloco de Sinistra schließlich deutlich gegen den Bloco Nacional aus Rechtsliberalen und Katholisch-Konservativen und löste sich daraufhin auf.
Nach mehreren erfolglosen Versuchen, den Linksblock wiederzubeleben, schlossen sich die Parteien der Linken 1936 mit der Kommunistischen Partei zur Volksfront zusammen.