David Osqar Letard: Unterschied zwischen den Versionen

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'''David Osqar Letard''' (*1944 in [[Guillard]], [[Eskada]]) ist ein [[Sagradien|sagradisch]]-[[Golen|golischer]] Politiker und eine der Gründungs- und langjährigen Führungsfiguren der [[Verdes|sagradischen Grünen]]. Er sitzt heute für die [[Verts Gools|golischen Grünen]] im Europäischen Parlament.
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Der im golischen Teil der sagradischen Region [[Eskada]] geborene und teilweise in [[Servette]] und [[Alagua]] aufgewachsene Journalist David Osqar Letard gehörte in den 1970er Jahren zu den bekanntesten Vertretern der Anti-Atomkraft-Bewegung in Sagradien und zu den Begründern der politischen Ökologie-Bewegung des Landes. 1976 gründete er mit Gleichgesinnten in der [[Eskada]] die [[Lutte Ecologist]], eine der ersten grünen Parteiorganisationen in Sagradien, mit denen er 1978 erfolgreich an den [[Regionalwahlen 1978|eskadischen Regionalwahlen]] teilnahm. Als erster grüner Abgeordneter zog er in ein Regionalparlament ein und wurde dort, 1982 wiedergewählt, Sprecher seiner Fraktion.  
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'''David Osqar Letard''' (*1944 in [[Guillard]], [[Eskada]]) ist ein [[Sagradien|sagradisch]]-[[Golen|golischer]] Umweltaktivist, Publizist und Politiker. Letard ist eine der Gründungs- und langjährigen Führungsfiguren der sagradischen Ökologiebewegung und war maßgeblich an der Gründung der [[Eskada|eskadischen]] [[Lota Ecologista]], der sagradischen [[Regenbogengrüne]]n, der [[Verdes|sagradischen Grünen Partei]] sowie der Europäischen Grünen Partei beteiligt.  
  
Nachdem er bereits in der landesweiten Dachorganisation [[Ecología 77]] mitgewirkt hatte, beteiligte sich Letard mit seiner Lutte Ecologist 1984 an der Gründung der [[Verdes Celarcoes|Parte der Regenbogengrünen]], aus der 1989 die heutige [[Verdes|Grüne Partei]] hervorging. Ebenfalls 1984 zog Letard über die gemeinsame ''Lista Verde i Alternativa'' erstmals ins Europäische Parlament ein, wo er nach der Wiederwahl 1989 den Co-Vorsitz der Grünen-Fraktion übernahm.  
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Für die [[Lota Ecologista]] saß Letard insgesamt zehn Jahre lang im Regionalrat von [[Eskada]], wo er das Amt des Fraktionssprechers bekleidete. Danach war er von 1988 bis 1992 Bürgermeister der [[Eskada|eskadischen]] Stadt [[Guillard]] und wurde 1991 Politischer Sprecher der sagradischen [[Grünen]], die er als Spitzenkandidat in die [[Parlamentswahl 1994]] führte. Von seinen Ämtern als Grünen-Sprecher und Abgeordneter trat er Anfang 1998 infolge einer Krebserkrankung zurück.  
  
Nach fast zwei Wahlperioden verließ Letard im Jahr 1993 vorzeitig das Europäische Parlament und wurde neben Parteiikone [[Isabel Maier Serrán]] zum Parteisprecher der sagradischen Grünen gewählt, womit die landesweit bekanntesten Politiker der Grünen an der Parteispitze standen. Nach dem Unfalltod Maier Serráns im November 1993 führte Letard die Partei alleine in die [[Parlamentswahl 1994]] und wurde erstmals nationaler Abgeordneter. Nach Diagnose einer Krebserkrankung erklärte Letard 1996 völlig überraschend seinen Rückzug aus der Politik und gab die Führung der Partei an [[Franca Ferrero Benítez]] und [[Javier Carles Etxeberría]] ab.  
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Von 1999 bis 2014 saß Letard drei Wahlperioden lang für die [[Verts Gools|golischen Grünen]] im Europäischen Parlament. Von 2006 bis 2012 war er erster Parteisprecher der Europäischen Grünen Partei.
  
Seit 1997 lebte Letard im [[Micolinien|micolinischen]] Teil [[Golen]]s. Nach erfolgreicher Genesung erklärte er schließlich zur [[Europawahl 1999]] sein politisches Comeback als Kandidat der [[Verts Gools|golischen Grünen]] im Bündnis der micolinischen [[Liste Vert]]. Nach sechsjähriger Pause kehrte er so wieder ins Europaparlament zurück, dem er seither ununterbrochen angehört.
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== Leben und Karriere ==
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==== Jugend und politische Anfänge ====
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David Osqar Letard wurde 1944 in [[Guillard]], einer Stadt im golischsprachigen Teil der sagradischen Region [[Eskada]] geboren. Seine Eltern erzogen Letard zweisprachig in [[Golisch]] und [[Sagradisch]]. Zeitweise lebte Letard als Jugendlicher bei seinem Vater, der zu dieser Zeit in [[Servette]] lebte und arbeitete. Mit 13 Jahren kehrte Letard nach Sagradien zurück und besuchte eine katholische Internatsschule.  
  
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Nach dem Abitur begann Letard in [[Semest]] ein Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Als Student beschäftigte sich Letard intensiv mit marxistischen Studien und bezeichnete sich selbst als Marxist und Anarchist. Seit 1966 schrieb er für das linkssozialistische Blatt ''Il Combate''. 1968 spielte er eine führende Rolle in der [[Semest|Semestiner]] Studentenbewegung und organisierte mehrere Proteste. Zeitweise wurde er in dieser Zeit auch in Untersuchungshaft festgehalten, nachdem er in einer gewaltsamen Demonstration festgenommen worden war. Die Anklage wurde später aber fallengelassen. In der Semestiner linken Szene war Letard noch bis 1970 aktiv, ehe er die Stadt verließ und nach [[Bosa]] zurückkehrte.
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In Bosa arbeitete Letard zunächst als Rechtsreferent und Journalist. Das von ihm herausgegebene Blatt ''Jornal 11'' erschien von 1971 bis 1975, ehe es endgültig eingestellt wurde. Darin ist eine der Wurzeln der sagradischen Grünen Bewegung anzusehen. 1974 kehrte Letard der Großstadt den Rücken und übernahm gemeinsam mit Freunden einen Hof für alternative Landwirtschaft in der Nähe seiner Heimatstadt [[Guillard]]. Gleichzeitig gehörte er zu den Begründern und zu einer der führenden Figuren in der sagradischen Ökologie- und Anti-Atomkraft-Bewegung.
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==== Jahre in der Kommunal- und Regionalpolitik ====
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1976 wurde Letard Mitglied des Stadtrats von [[Guillard]] und gründete mit Gleichgesinnten in der [[Eskada]] die [[Lota Ecologista]], eine der ersten grünen Parteiorganisationen in Sagradien, mit der er 1978 erfolgreich an den [[Regionalwahlen 1978|eskadischen Regionalwahlen]] teilnahm. Als erster grüner Abgeordneter zog er in ein Regionalparlament ein und wurde 1982 als Fraktionssprecher wiedergewählt. Nachdem er bereits in der landesweiten Dachorganisation [[Ecología 77]] mitgewirkt hatte, beteiligte sich Letard mit seiner Lota Ecologista 1984 an der Gründung der [[Verdes Celarcoes|Partei der Regenbogengrünen]], aus der 1989 die heutige [[Verdes|Grüne Partei]] hervorging.
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Nach der [[Kommunalwahl 1988]] wurde Letard in [[Guillard]] als erster Politiker zum Bürgermeister einer sagradischen Stadt gewählt. Sein Mandat im Regionalrat gab er daraufhin auf. 1992 verzichtete er nach vier Jahren im Amt auf eine Wiederwahl.
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==== Politischer Sprecher der Grünen ====
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Nach dem Rücktritt von [[Carles Vergil]] im Jahr 1991 wurde David Osqar Letard als einer der prominentesten Vertreter der Grünen Partei zu deren Politischem Sprecher gewählt. Als solcher amtierte er bis zu ihrem Tod im Herbst 1993 an der Seite der Parteiikone [[Isabel Maier Serrán]]. Beide gelten noch heute als legendäres Führungsduo. Für seine Funktion in Semest gab Letard schließlich auch sein Bürgermeisteramt auf und wurde stattdessen Kandidat für die sagradische [[Abgeordnetenkammer]]. Nach dem Tod Maier Serráns wurde Letard schließlich Spitzenkandidat der Grünen und sprach sich dafür aus, im Fall eines Wahlsiegs der Linken Regierungsverantwortung zu übernehmen. Im Fall einer rot-grünen Koalition mit der sozialistischen [[ASUL]] war Letard als Umweltminister eingeplant. Die Grünen verloren aber an Stimmen und verpassten einen Regierungswechsel.
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Dennoch nahm Letard sein Amt in der [[Abgeordnetenkammer]] an und gehörte in der Folge zu den prominentesten und schlagfertigsten Parlamentariern der Mitte-Links-Opposition. Legendär wurden seine Rededuelle mit dem ebenfalls neu ins Parlament eingezogenen Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]]. Bis heute bezeichnen sich beide Politiker öffentlich als Feinde und verweigern jeden öffentlichen Handschlag.
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==== Rückzug aus der Politik und Comeback als Europaparlamentarier ====
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Nach der Diagnose einer Krebserkrankung erklärte Letard im Januar 1998 völlig überraschend seinen Rückzug aus der Politik und gab sowohl die Parteiführung als auch sein Abgeordnetenmandat ab.
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Seit 1998 lebte Letard im [[Mikolinien|mikolinischen]] Teil [[Golen]]s. Nach erfolgreicher Genesung erklärte er schließlich zur [[Europawahl 1999]] sein politisches Comeback als Kandidat der [[Verts Gools|golischen Grünen]] im Bündnis der mikolinischen [[Liste Vert]]. Seither gehörte er ohne Unterbrechung dem Europaparlament an, seit 2004 als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender.
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Nach der Begründung der Europäischen Grünen Partei im Jahr 2006 wurde David Osqar Letard zu einem der beiden Sprecher der neuen Partei gewählt. Diese Funktion gab er 2012 an den Deutschen Reinhard Bütikofer ab.
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== Politische Funktionen ==
 
=== Mandate ===
 
=== Mandate ===
* 1978-1984: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Eskada]] ([[Lutte Ecologist]])
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* 1976-1992: Mitglied des Stadtrats von [[Guillard]]
* 1984-1993: Mitglied des Europäischen Parlaments ([[Verdes Celarcoes|Lista Verde i Alternativa]]/[[Ils Verdes]])
+
* 1978-1988: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Eskada]] ([[Lota Ecologista]])
* 1994-1996: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] ([[Ils Verdes]])
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* 1994-1998: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
* seit 1999: Mitglied des Europäischen Parlaments ([[Verts Gools]]/[[Liste Vert]], seit 2009 [[Esquert Ròse-Vert]])
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* 1999-2014: Mitglied des Europäischen Parlaments (für die [[Verts Gools|golischen Grünen]])
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=== Öffentliche Ämter ===
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* 1988-1992: Bürgermeister der Stadt [[Guillard]]
  
 
=== Parteifunktionen ===
 
=== Parteifunktionen ===
* 1976-1978: Mitglied im Sprecherrat der [[Lutte Ecologist]]
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* 1976-1978: Mitglied im Sprecherrat der [[Lota Ecologista]]
* 1978-1984: Sprecher der Fraktion [[Lutte Ecologist]] im [[Regionalrat]] von [[Eskada]]
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* 1978-1988: Sprecher der Fraktion [[Lota Ecologista]] im [[Regionalrat]] von [[Eskada]]
* 1989-1993: Co-Sprecher der Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament
+
* 1991-1998: Co-Sprecher der [[Verdes|sagradischen Grünen]]
* 1993-1996: Co-Sprecher der [[Verdes|sagradischen Grünen]]
+
* 2004-2006: Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen/EFA-Gruppe im Europäischen Parlament
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* 2006-2012: Co-Sprecher der Europäischen Grünen Partei
  
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Letard]]
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Letard]]
 
[[Kategorie: Golischer Politiker|Letard]]
 
[[Kategorie: Golischer Politiker|Letard]]
 
[[Kategorie: Politiker der Grünen|Letard]]
 
[[Kategorie: Politiker der Grünen|Letard]]

Aktuelle Version vom 5. Januar 2020, 21:30 Uhr

Leif-Pagrotsky.jpg

David Osqar Letard (*1944 in Guillard, Eskada) ist ein sagradisch-golischer Umweltaktivist, Publizist und Politiker. Letard ist eine der Gründungs- und langjährigen Führungsfiguren der sagradischen Ökologiebewegung und war maßgeblich an der Gründung der eskadischen Lota Ecologista, der sagradischen Regenbogengrünen, der sagradischen Grünen Partei sowie der Europäischen Grünen Partei beteiligt.

Für die Lota Ecologista saß Letard insgesamt zehn Jahre lang im Regionalrat von Eskada, wo er das Amt des Fraktionssprechers bekleidete. Danach war er von 1988 bis 1992 Bürgermeister der eskadischen Stadt Guillard und wurde 1991 Politischer Sprecher der sagradischen Grünen, die er als Spitzenkandidat in die Parlamentswahl 1994 führte. Von seinen Ämtern als Grünen-Sprecher und Abgeordneter trat er Anfang 1998 infolge einer Krebserkrankung zurück.

Von 1999 bis 2014 saß Letard drei Wahlperioden lang für die golischen Grünen im Europäischen Parlament. Von 2006 bis 2012 war er erster Parteisprecher der Europäischen Grünen Partei.

Leben und Karriere[bearbeiten]

Jugend und politische Anfänge[bearbeiten]

David Osqar Letard wurde 1944 in Guillard, einer Stadt im golischsprachigen Teil der sagradischen Region Eskada geboren. Seine Eltern erzogen Letard zweisprachig in Golisch und Sagradisch. Zeitweise lebte Letard als Jugendlicher bei seinem Vater, der zu dieser Zeit in Servette lebte und arbeitete. Mit 13 Jahren kehrte Letard nach Sagradien zurück und besuchte eine katholische Internatsschule.

Nach dem Abitur begann Letard in Semest ein Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Als Student beschäftigte sich Letard intensiv mit marxistischen Studien und bezeichnete sich selbst als Marxist und Anarchist. Seit 1966 schrieb er für das linkssozialistische Blatt Il Combate. 1968 spielte er eine führende Rolle in der Semestiner Studentenbewegung und organisierte mehrere Proteste. Zeitweise wurde er in dieser Zeit auch in Untersuchungshaft festgehalten, nachdem er in einer gewaltsamen Demonstration festgenommen worden war. Die Anklage wurde später aber fallengelassen. In der Semestiner linken Szene war Letard noch bis 1970 aktiv, ehe er die Stadt verließ und nach Bosa zurückkehrte.

In Bosa arbeitete Letard zunächst als Rechtsreferent und Journalist. Das von ihm herausgegebene Blatt Jornal 11 erschien von 1971 bis 1975, ehe es endgültig eingestellt wurde. Darin ist eine der Wurzeln der sagradischen Grünen Bewegung anzusehen. 1974 kehrte Letard der Großstadt den Rücken und übernahm gemeinsam mit Freunden einen Hof für alternative Landwirtschaft in der Nähe seiner Heimatstadt Guillard. Gleichzeitig gehörte er zu den Begründern und zu einer der führenden Figuren in der sagradischen Ökologie- und Anti-Atomkraft-Bewegung.

Jahre in der Kommunal- und Regionalpolitik[bearbeiten]

1976 wurde Letard Mitglied des Stadtrats von Guillard und gründete mit Gleichgesinnten in der Eskada die Lota Ecologista, eine der ersten grünen Parteiorganisationen in Sagradien, mit der er 1978 erfolgreich an den eskadischen Regionalwahlen teilnahm. Als erster grüner Abgeordneter zog er in ein Regionalparlament ein und wurde 1982 als Fraktionssprecher wiedergewählt. Nachdem er bereits in der landesweiten Dachorganisation Ecología 77 mitgewirkt hatte, beteiligte sich Letard mit seiner Lota Ecologista 1984 an der Gründung der Partei der Regenbogengrünen, aus der 1989 die heutige Grüne Partei hervorging.

Nach der Kommunalwahl 1988 wurde Letard in Guillard als erster Politiker zum Bürgermeister einer sagradischen Stadt gewählt. Sein Mandat im Regionalrat gab er daraufhin auf. 1992 verzichtete er nach vier Jahren im Amt auf eine Wiederwahl.

Politischer Sprecher der Grünen[bearbeiten]

Nach dem Rücktritt von Carles Vergil im Jahr 1991 wurde David Osqar Letard als einer der prominentesten Vertreter der Grünen Partei zu deren Politischem Sprecher gewählt. Als solcher amtierte er bis zu ihrem Tod im Herbst 1993 an der Seite der Parteiikone Isabel Maier Serrán. Beide gelten noch heute als legendäres Führungsduo. Für seine Funktion in Semest gab Letard schließlich auch sein Bürgermeisteramt auf und wurde stattdessen Kandidat für die sagradische Abgeordnetenkammer. Nach dem Tod Maier Serráns wurde Letard schließlich Spitzenkandidat der Grünen und sprach sich dafür aus, im Fall eines Wahlsiegs der Linken Regierungsverantwortung zu übernehmen. Im Fall einer rot-grünen Koalition mit der sozialistischen ASUL war Letard als Umweltminister eingeplant. Die Grünen verloren aber an Stimmen und verpassten einen Regierungswechsel.

Dennoch nahm Letard sein Amt in der Abgeordnetenkammer an und gehörte in der Folge zu den prominentesten und schlagfertigsten Parlamentariern der Mitte-Links-Opposition. Legendär wurden seine Rededuelle mit dem ebenfalls neu ins Parlament eingezogenen Rechtspopulisten Joán De la Pênia. Bis heute bezeichnen sich beide Politiker öffentlich als Feinde und verweigern jeden öffentlichen Handschlag.

Rückzug aus der Politik und Comeback als Europaparlamentarier[bearbeiten]

Nach der Diagnose einer Krebserkrankung erklärte Letard im Januar 1998 völlig überraschend seinen Rückzug aus der Politik und gab sowohl die Parteiführung als auch sein Abgeordnetenmandat ab.

Seit 1998 lebte Letard im mikolinischen Teil Golens. Nach erfolgreicher Genesung erklärte er schließlich zur Europawahl 1999 sein politisches Comeback als Kandidat der golischen Grünen im Bündnis der mikolinischen Liste Vert. Seither gehörte er ohne Unterbrechung dem Europaparlament an, seit 2004 als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Nach der Begründung der Europäischen Grünen Partei im Jahr 2006 wurde David Osqar Letard zu einem der beiden Sprecher der neuen Partei gewählt. Diese Funktion gab er 2012 an den Deutschen Reinhard Bütikofer ab.

Politische Funktionen[bearbeiten]

Mandate[bearbeiten]

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

  • 1988-1992: Bürgermeister der Stadt Guillard

Parteifunktionen[bearbeiten]