David Osqar Letard: Unterschied zwischen den Versionen

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'''David Osqar Letard''' (*1944 in [[Guillard]], [[Eskada]]) ist ein [[Sagradien|sagradisch]]-[[Golen|golischer]] Politiker und eine der Gründungs- und langjährigen Führungsfiguren der sagradischen Ökologiebewegung und der [[Verdes|sagradischen Grünen Partei]], als deren Politischer Sprecher er von 1991 bis 1995 amtierte. Von 1990 bis 1994 war er zudem Bürgermeister der [[Eskada|eskadischen]] Stadt [[Guillard]].  
 
'''David Osqar Letard''' (*1944 in [[Guillard]], [[Eskada]]) ist ein [[Sagradien|sagradisch]]-[[Golen|golischer]] Politiker und eine der Gründungs- und langjährigen Führungsfiguren der sagradischen Ökologiebewegung und der [[Verdes|sagradischen Grünen Partei]], als deren Politischer Sprecher er von 1991 bis 1995 amtierte. Von 1990 bis 1994 war er zudem Bürgermeister der [[Eskada|eskadischen]] Stadt [[Guillard]].  

Version vom 15:25, 3. Jan 2020

Leif-Pagrotsky.jpg

David Osqar Letard (*1944 in Guillard, Eskada) ist ein sagradisch-golischer Politiker und eine der Gründungs- und langjährigen Führungsfiguren der sagradischen Ökologiebewegung und der sagradischen Grünen Partei, als deren Politischer Sprecher er von 1991 bis 1995 amtierte. Von 1990 bis 1994 war er zudem Bürgermeister der eskadischen Stadt Guillard.

Von 1999 bis 2014 saß Letard für die golischen Grünen im Europäischen Parlament. 2006-2012 war er erster Parteisprecher der Europäischen Grünen Partei.

Leben und Karriere

Jugend und politische Anfänge

David Osqar Letard wurde 1944 in Guillard, einer Stadt im golischsprachigen Teil der sagradischen Region Eskada geboren. Seine Eltern erzogen Letard zweisprachig in Golisch und Sagradisch. Zeitweise lebte Letard als Jugendlicher bei seinem Vater, der zu dieser Zeit in Servette lebte und arbeitete. Mit 13 Jahren kehrte Letard nach Sagradien zurück und besuchte eine katholische Internatsschule.

Nach dem Abitur begann Letard in Semest ein Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Als Student beschäftigte sich Letard intensiv mit marxistischen Studien und bezeichnete sich selbst als Marxist und Anarchist. Seit 1966 schrieb er für das linkssozialistische Blatt Il Combate. 1968 spielte er eine führende Rolle in der Semestiner Studentenbewegung und organisierte mehrere Proteste. Zeitweise wurde er in dieser Zeit auch in Untersuchungshaft festgehalten, nachdem er in einer gewaltsamen Demonstration festgenommen worden war. Die Anklage wurde später aber fallengelassen. In der Semestiner linken Szene war Letard noch bis 1970 aktiv, ehe er die Stadt verließ und nach Bosa zurückkehrte.

In Bosa arbeitete Letard zunächst als Rechtsreferent und Journalist. Das von ihm herausgegebene Blatt Jornal 11 erschien von 1971 bis 1975, ehe es endgültig eingestellt wurde. Darin ist eine der Wurzeln der sagradischen Grünen Bewegung anzusehen. 1974 kehrte Letard der Großstadt den Rücken und übernahm gemeinsam mit Freunden einen Hof für alternative Landwirtschaft in der Nähe seiner Heimatstadt Guillard. Gleichzeitig gehörte er zu den Begründern und zu einer der führenden Figuren in der sagradischen Ökologie- und Anti-Atomkraft-Bewegung.

Jahre in der Kommunal- und Regionalpolitik

1976 wurde Letard Mitglied des Stadtrats von Guillard und gründete mit Gleichgesinnten in der Eskada die Lota Ecologista, eine der ersten grünen Parteiorganisationen in Sagradien, mit der er 1978 erfolgreich an den eskadischen Regionalwahlen teilnahm. Als erster grüner Abgeordneter zog er in ein Regionalparlament ein und wurde 1982 als Fraktionssprecher wiedergewählt. Nachdem er bereits in der landesweiten Dachorganisation Ecología 77 mitgewirkt hatte, beteiligte sich Letard mit seiner Lota Ecologista 1984 an der Gründung der Partei der Regenbogengrünen, aus der 1989 die heutige Grüne Partei hervorging.

1990 wurde David Osqar Letard in Guillard als erster sagradischer Politiker zum Bürgermeister einer Stadt in Sagradien gewählt.

Politischer Sprecher der Grünen

Nach dem Rücktritt von Carles Vergil im Jahr 1991 wurde David Osqar Letard als einer der prominentesten Vertreter der Grünen Partei zu deren Politischem Sprecher gewählt. Als solcher amtierte er bis zu ihrem Tod im Herbst 1993 an der Seite der Parteiikone Isabel Maier Serrán. Beide gelten noch heute als legendäres Führungsduo. Für seine Funktion in Semest gab Letard schließlich auch sein Bürgermeisteramt auf und wurde stattdessen Kandidat für die sagradische Abgeordnetenkammer. Nach dem Tod Maier Serráns wurde Letard schließlich Spitzenkandidat der Grünen und sprach sich dafür aus, im Fall eines Wahlsiegs der Linken Regierungsverantwortung zu übernehmen. Im Fall einer rot-grünen Koalition mit der sozialistischen ASUL war Letard als Umweltminister eingeplant. Die Grünen verloren aber an Stimmen und verpassten einen Regierungswechsel.

Dennoch nahm Letard sein Amt in der Abgeordnetenkammer an und gehörte in der Folge zu den prominentesten und schlagfertigsten Parlamentariern der Mitte-Links-Opposition. Legendär wurden seine Rededuelle mit dem ebenfalls neu ins Parlament eingezogenen Rechtspopulisten Joán De la Pênia. Bis heute bezeichnen sich beide Politiker öffentlich als Feinde und verweigern jeden öffentlichen Handschlag.

Rückzug aus der Politik und Comeback als Europaparlamentarier

Nach der Diagnose einer Krebserkrankung erklärte Letard im Jahr 1995 völlig überraschend seinen Rückzug aus der Politik und gab sowohl die Parteiführung als auch sein Abgeordnetenmandat ab.

Seit 1997 lebte Letard im mikolinischen Teil Golens. Nach erfolgreicher Genesung erklärte er schließlich zur Europawahl 1999 sein politisches Comeback als Kandidat der golischen Grünen im Bündnis der mikolinischen Liste Vert. Seither gehörte er ohne Unterbrechung dem Europaparlament an, seit 2004 als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Nach der Begründung der Europäischen Grünen Partei im Jahr 2006 wurde David Osqar Letard zu einem der beiden Sprecher der neuen Partei gewählt. Diese Funktion gab er 2012 an den Deutschen Reinhard Bütikofer ab.

Politische Funktionen

Mandate

Öffentliche Ämter

  • 1990-1994: Bürgermeister der Stadt Guillard

Parteifunktionen