Philipp VII.: Unterschied zwischen den Versionen
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Philipp Maria Alfons von Santori wurde 1472 in Tulis als Sohn von [[Philipp VI.]] und seiner Frau Margaret Stewart geboren. Er erhielt den Titel eines [[Herzog von Sesín|Herzogs von Sesín]] und eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] und wurde als Infant zum Thronfolger erzogen. Bereits im Alter von siebzehn Jahren heiratete Philipp die fünf Jahre ältere Habsburgerprinzessin Katharina, die Schwester Kaiser Maximilians I. Damit sollte ein gegen Frankreich gerichtetes Bündnis mit den Habsburgern besiegelt werden. Die Ehe gestaltete sich jedoch schwierig, schien der junge Prinz doch wenig von seiner deutlich älteren Frau angetan zu sein. So blieb die Ehe auch kinderlos. Als einziges überliefertes Kind Philipps VII. ist der illegitime Sohn [[Don Miquel de Sántori]] bekannt, der aus einer außerehelichen Verbindung mit Anastásia de Carbilard stammte. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1491 bestieg der Neunzehnjährige als Philipp VII. den sagradischen Thron. Bereits zuvor war er von seinem Vater auch als Nachfolger im [[Comitat Tulis]] designiert worden. | Philipp Maria Alfons von Santori wurde 1472 in Tulis als Sohn von [[Philipp VI.]] und seiner Frau Margaret Stewart geboren. Er erhielt den Titel eines [[Herzog von Sesín|Herzogs von Sesín]] und eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] und wurde als Infant zum Thronfolger erzogen. Bereits im Alter von siebzehn Jahren heiratete Philipp die fünf Jahre ältere Habsburgerprinzessin Katharina, die Schwester Kaiser Maximilians I. Damit sollte ein gegen Frankreich gerichtetes Bündnis mit den Habsburgern besiegelt werden. Die Ehe gestaltete sich jedoch schwierig, schien der junge Prinz doch wenig von seiner deutlich älteren Frau angetan zu sein. So blieb die Ehe auch kinderlos. Als einziges überliefertes Kind Philipps VII. ist der illegitime Sohn [[Don Miquel de Sántori]] bekannt, der aus einer außerehelichen Verbindung mit Anastásia de Carbilard stammte. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1491 bestieg der Neunzehnjährige als Philipp VII. den sagradischen Thron. Bereits zuvor war er von seinem Vater auch als Nachfolger im [[Comitat Tulis]] designiert worden. | ||
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Version vom 13:20, 27. Okt 2019
Philipp VII. (*1472, †1502) aus der Herrscherdynastie der Sántori war König von Sagradien und Conte von Tulis (1491-1502). Als Sohn Philipps VI. war er der zweite Sántori auf dem sagradischen Thron. Sein kinderloser Unfalltod im Jahr 1502 stürzte das Land in einen mehrere Jahre andauernden Thronfolgestreit, aus dem schließlich sein Onkel Peter von Sagradien als Sieger hervorging.
Jugend und Thronbesteigung
Philipp Maria Alfons von Santori wurde 1472 in Tulis als Sohn von Philipp VI. und seiner Frau Margaret Stewart geboren. Er erhielt den Titel eines Herzogs von Sesín und eines Prinzen von Sarmay und wurde als Infant zum Thronfolger erzogen. Bereits im Alter von siebzehn Jahren heiratete Philipp die fünf Jahre ältere Habsburgerprinzessin Katharina, die Schwester Kaiser Maximilians I. Damit sollte ein gegen Frankreich gerichtetes Bündnis mit den Habsburgern besiegelt werden. Die Ehe gestaltete sich jedoch schwierig, schien der junge Prinz doch wenig von seiner deutlich älteren Frau angetan zu sein. So blieb die Ehe auch kinderlos. Als einziges überliefertes Kind Philipps VII. ist der illegitime Sohn Don Miquel de Sántori bekannt, der aus einer außerehelichen Verbindung mit Anastásia de Carbilard stammte. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1491 bestieg der Neunzehnjährige als Philipp VII. den sagradischen Thron. Bereits zuvor war er von seinem Vater auch als Nachfolger im Comitat Tulis designiert worden.
Heilige Liga
1495 schloss Philipp mit Kastilien, Aragón, England, Venedig, Mailand, dem Papst und dem Haus Habsburg die Allianz der Heiligen Liga gegen Frankreich. Dadurch erhofften sich Philipp VII. und sein leitender Minister, der Marqués de Cavalla, die Eroberung von Teilen der Bretagne. Als Ergebnis des Krieges gewann Sagradien die Oberhoheit über die vorher zu Frankreich gehörenden Teile Flanderns, womit der Grundstein für das europäische Reich seines späteren Nachfolgers David I. gelegt wurde, konnte sich in der Bretagne aber nicht durchsetzen.
Nachfolge
Anders als sein Vater zeigte Philipp VII. wenig Interesse für die Künste und Wissenschaften und sah sich viel eher in der Tradition mittelalterlicher Könige. Er war ein begeisterter Reiter und veranstaltete des öfteren Ritterturniere, an denen er auch selbst teilnahm. Eines dieser Turniere sollte ihm schließlich zum Verhängnis werden. Als Philipp 1502 bei einem Turnier von Pferd fiel, war er so schwer verwundet, dass er den Leiden nach wenigen Tagen erlag und im Alter von 30 Jahren starb.
Da er ohne Kinder geblieben war, stürzte sein Tod das Imperium der Sántori in eine ernsthafte Krise. Es kam nun zu einem blutigen Machtkampf zwischen den verfeindeten Linien des Hauses. Als ältere Schwester Philipps meldete Catarina de Sántori Ansprüche auf die Krone an. Da sie jedoch mit Filipe de las Marcas, einem unehelichen Nachkommen David de Sántoris und Führer der Bastard-Linie Sántori de las Marcas, verheiratet war, wurden ihre Ansprüche von Teilen des Adels zurückgewiesen. Stattdessen schwang sich nun Philipps Onkel Piero, Herzog von Corar und Herzog von Salua zum Widersacher Katharinas auf und sicherte sich mithilfe des Adels die Krone.