Diego Juván: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Karriere als Spieler ===
 
=== Karriere als Spieler ===
Diego Juván wurde 1962 in Laquines geboren und spielte seit seiner frühen Kindheit beim [[CSC Laquines|CSC]]. Nach seinen Jugendjahren wurde er zunächst in der 2. Mannschaft der [[Lojandía|Loharden]] eingesetzt und kam im Frühjahr 1984 mit 19 Jahren zu seinem [[Premera Liga|Erstliga]]-Debüt. Nach dem Abstieg 1985 erkämpfte sich Juván einen Stammplatz im Team und trug mit 18 Toren in der Saison 1985/1986 maßgeblich zum Gewinn der [[Segona Liga|Zweitliga]]-Meisterschaft bei. Im Sommer 1986 gewann Juván mit der [[Sagradische U-21-Nationalmannschaft|sagradischen U21-Nationalmannschaft]] die Europameisterschaft, wo er im Finale gegen Spanien einen Elfmeter verwandelte. Daraufhin unterschrieb er einen Vertrag bei [[SC Mesarque]], wo er die ersten Saisonspiele noch auf der Bank Platz nehmen musste. Danach aber setzte sich der talentierte Stürmer durch und erzielte noch 18 Saisontore (Platz 2 in der Torschützenliste). Am Ende der Saison erreichte sein Verein den UEFA-Pokal und Juván wurde als Shootingstar der Liga zum [[Sagradiens Fußballer des Jahres|Spieler des Jahres]] gewählt. Am 2. Februar 1987 hatte er zudem seinen ersten Einsatz im A-Nationalteam. Nach einer Knieverletzung zu Beginn der Saison 1987/1988 meldete sich Juván in der Rückrunde eindrucksvoll zurück und wurde für seine Leistungen mit einer Nominierung für die [[EURO 1988|Fußball-EM 1988]] in Deutschland belohnt. Hier wurde Juván zwar nur einmal von Beginn an eingesetzt, erzielte als „Joker“ aber zwei Treffer, darunter das entscheidende Tor im Viertelfinale. Mit seinen Toren machte er internationale Spitzenklubs wie Inter Mailand und Atletico Madrid auf sich aufmerksam. Nach dem unglücklichen Ausscheiden im Halbfinale gegen die Sowjetunion wechselte Juván für eine Ablösesumme von umgerechnet 3 Millionen Euro zu Inter Mailand.
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Diego Juván wurde 1962 in Laquines geboren und spielte seit seiner frühen Kindheit beim [[CSC Laquines|CSC]]. Nach seinen Jugendjahren wurde er zunächst in der 2. Mannschaft der [[Lojandía|Loharden]] eingesetzt und kam im Frühjahr 1984 mit 19 Jahren zu seinem [[Premera Liga|Erstliga]]-Debüt. Nach dem Abstieg 1985 erkämpfte sich Juván einen Stammplatz im Team und trug mit 18 Toren in der Saison 1985/1986 maßgeblich zum Gewinn der [[Segona Liga|Zweitliga]]-Meisterschaft bei. Im Sommer 1986 gewann Juván mit der [[Sagradische U-21-Nationalmannschaft|sagradischen U21-Nationalmannschaft]] die Europameisterschaft, wo er im Finale gegen Spanien einen Elfmeter verwandelte. Daraufhin unterschrieb er einen Vertrag bei [[SC Mesarque]], wo er die ersten Saisonspiele noch auf der Bank Platz nehmen musste. Danach aber setzte sich der talentierte Stürmer durch und erzielte noch 18 Saisontore (Platz 2 in der Torschützenliste). Am Ende der Saison erreichte sein Verein den UEFA-Pokal und Juván wurde als Shootingstar der Liga zum [[Sagradiens Fußballer des Jahres|Spieler des Jahres]] gewählt. Am 2. Februar 1987 hatte er zudem seinen ersten Einsatz im A-Nationalteam. Nach einer Knieverletzung zu Beginn der Saison 1987/1988 meldete sich Juván in der Rückrunde eindrucksvoll zurück und wurde für seine Leistungen mit einer Nominierung für die [[EURO 1988|Fußball-EM 1988]] in Deutschland belohnt, wo er aber nur einmal von Beginn an eingesetzt wurde. Dennoch machte er internationale Spitzenklubs wie Inter Mailand und Atletico Madrid auf sich aufmerksam. Nachdem Sagradien in der Vorrunde ausgeschieden war, wechselte Juván für eine Ablösesumme von umgerechnet 3 Millionen Euro zu Inter Mailand.
 
   
 
   
 
In der norditalienischen Metropole avancierte Juván zum internationalen Star, gewann 1989 die italienische Meisterschaft und wurde mit  22 Saisontoren Torschützenkönig der Serie A. Kurz darauf wurde Juván zum zweiten Mal zum sagradischen Fußballer des Jahres gewählt. In der Folgesaison führten mehrere kleinere Verletzungen dazu, dass Juván nur angeschlagen zur [[Weltmeisterschaft 1990|Fußball-WM]] in Italien fahren konnte. Das vermeintliche Starteam Sagradiens mit drei Italien-Legionären und dem als Traumsturm titulierten Duo Juván-[[José António Hernandes|Hernandes]] enttäuschte auf ganzer Linie und musste bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Juván sagte später, die WM zähle zu seinen bittersten Erinnerungen an seine Zeit in Italien. Nach der WM schaffte es Juván nicht mehr, sich seinen Stammplatz im Inter-Team zurückzuerobern und kehrte im Winter 1991/1992 zurück in die sagradische Liga. Bei [[Sportivo Vesaey]] war er der unangetastete Star des Teams und führte den Klub 1992 in den UEFA-Pokal und 1993 zur ersten Meisterschaft seit 73 Jahren. Bei der [[EURO 1992]] in Schweden erreichte er mit Sagradien das Viertelfinale nicht und schied wie bereits bei der WM 1990 in der Vorrunde aus. Nach der erfolgreichen Saison 1993 folgte Juván schließlich nach anderthalb Jahren in Vesaey den Lockrufen aus dem nahen [[Tulis]] und wechselte für die damalige sagradische Rekord-Ablösesumme von umgerechnet 7 Millionen Euro zu [[Tulisium Football]]. Beim sagradischen Rekordmeister wurde er schnell zum besten Torschützen und wurde mit 20 Treffern zusammen mit dem [[FC Semesta|Semestiner]] [[Ibrahim Salú]] [[sagradischer Torschützenkönig]]. Sein Team aber landete nur auf Platz 2. In der Folgesaison konnte Juván im „Dreamteam“ von Tulisium zusammen mit [[Daniel Pessué]], [[Paulo Sabatier]] und [[Roger Javier Paranda]] seine zweite Meisterschaft feiern. Zusammen mit dem Argentinier [[Claudio Priavoggio]] bildete Juván eines der besten Sturmduos der Liga. Auch in der Nationalmannschaft war er zur unumstrittenen Führungsfigur aufgestiegen und übernahm in mehreren Partien des Jahres 1994/1995 als Vertreter von Paulo Sabatier das Kapitänsamt. Was folgte, wurde die schlimmste Leidenszeit in Juvans Karriere. Im [[Sagradischer Supercup|Supercup]] des Jahres 1995 verletzte sich Juván schwer und erlitt einen komplizierten Schien- und Wadenbeinbruch. Er fiel die komplette Saison 1995/1996 aus und musste danach immer wieder Rückschläge einstecken. Nach drei Einsätzen in der Vorbereitung auf die Saison 1996/1997 folgte ein Kreuzbandriss, der ihn wiederum für die gesamte folgende Spielzeit auf Eis legte. In der erfolgreichen UEFA-Pokal-Saison 1996/1997 kam Juván auf keinen einzigen Einsatz. Juván erklärte später, er habe in dieser Phase bereits an ein Karriereende gedacht, Kraft habe ihm nur sein Glaube gegeben.
 
In der norditalienischen Metropole avancierte Juván zum internationalen Star, gewann 1989 die italienische Meisterschaft und wurde mit  22 Saisontoren Torschützenkönig der Serie A. Kurz darauf wurde Juván zum zweiten Mal zum sagradischen Fußballer des Jahres gewählt. In der Folgesaison führten mehrere kleinere Verletzungen dazu, dass Juván nur angeschlagen zur [[Weltmeisterschaft 1990|Fußball-WM]] in Italien fahren konnte. Das vermeintliche Starteam Sagradiens mit drei Italien-Legionären und dem als Traumsturm titulierten Duo Juván-[[José António Hernandes|Hernandes]] enttäuschte auf ganzer Linie und musste bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Juván sagte später, die WM zähle zu seinen bittersten Erinnerungen an seine Zeit in Italien. Nach der WM schaffte es Juván nicht mehr, sich seinen Stammplatz im Inter-Team zurückzuerobern und kehrte im Winter 1991/1992 zurück in die sagradische Liga. Bei [[Sportivo Vesaey]] war er der unangetastete Star des Teams und führte den Klub 1992 in den UEFA-Pokal und 1993 zur ersten Meisterschaft seit 73 Jahren. Bei der [[EURO 1992]] in Schweden erreichte er mit Sagradien das Viertelfinale nicht und schied wie bereits bei der WM 1990 in der Vorrunde aus. Nach der erfolgreichen Saison 1993 folgte Juván schließlich nach anderthalb Jahren in Vesaey den Lockrufen aus dem nahen [[Tulis]] und wechselte für die damalige sagradische Rekord-Ablösesumme von umgerechnet 7 Millionen Euro zu [[Tulisium Football]]. Beim sagradischen Rekordmeister wurde er schnell zum besten Torschützen und wurde mit 20 Treffern zusammen mit dem [[FC Semesta|Semestiner]] [[Ibrahim Salú]] [[sagradischer Torschützenkönig]]. Sein Team aber landete nur auf Platz 2. In der Folgesaison konnte Juván im „Dreamteam“ von Tulisium zusammen mit [[Daniel Pessué]], [[Paulo Sabatier]] und [[Roger Javier Paranda]] seine zweite Meisterschaft feiern. Zusammen mit dem Argentinier [[Claudio Priavoggio]] bildete Juván eines der besten Sturmduos der Liga. Auch in der Nationalmannschaft war er zur unumstrittenen Führungsfigur aufgestiegen und übernahm in mehreren Partien des Jahres 1994/1995 als Vertreter von Paulo Sabatier das Kapitänsamt. Was folgte, wurde die schlimmste Leidenszeit in Juvans Karriere. Im [[Sagradischer Supercup|Supercup]] des Jahres 1995 verletzte sich Juván schwer und erlitt einen komplizierten Schien- und Wadenbeinbruch. Er fiel die komplette Saison 1995/1996 aus und musste danach immer wieder Rückschläge einstecken. Nach drei Einsätzen in der Vorbereitung auf die Saison 1996/1997 folgte ein Kreuzbandriss, der ihn wiederum für die gesamte folgende Spielzeit auf Eis legte. In der erfolgreichen UEFA-Pokal-Saison 1996/1997 kam Juván auf keinen einzigen Einsatz. Juván erklärte später, er habe in dieser Phase bereits an ein Karriereende gedacht, Kraft habe ihm nur sein Glaube gegeben.

Version vom 13:53, 5. Apr 2019

Diego Juván
Spielerinformationen
Voller Name Diego Manuel Juván Celeste
Geburtstag 25.05.1964
Geburtsort Laquines
Position Angriff
Vereine in der Jugend
CSC Laquines
Vereine als Aktiver
1982–1986 CSC Laquines
1986–1988 Mesarque SC
1988–1/92 Internazionale
1/92–1993 Sportivo Vesaey
1993–1998 Tulisium Football Club
1998–2000 SC Martinez
2000–11/01 Chicago Fire
Nationalmannschaft
1985–1998 Sagradien 62
Vereine als Trainer
2002–3/04 Sagradien B
3/04–11/05 Sportivo Vesaey
2006–2007 Mesarque SC
2008–2014 Sagradien (Assistenztrainer)
4/09–6/09 SC Martinez (Co-Interimstr.)
1/15–4/16 AC Gerón
1/17– AEK Athen

Diego Manuel Juván Celeste (*1964 in Laquines) ist ein sagradischer Fußballspieler und -Trainer. Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger Jahre gehörte er zu den besten Stürmern Europas. Nach einer langen Verletzungspause Mitte der Neunziger Jahre konnte er in der Saison 1997/1998 ein Comeback feiern und mit der sagradischen Nationalmannschaft den dritten Platz bei der Fußball-WM 1998 in Frankreich erringen.

Als Trainer arbeitete Juván unter anderem für Sportivo Vesaey, Mesarque SC und den SC Martinez. Zuletzt war er von Januar 2015 bis April 2016 Cheftrainer des sagradischen Erstligisten AC Gerón. Seit Januar 2017 ist er Trainer beim griechischen Erstligisten AEK Athen, den er 2018 zum nationalen Meistertitel führte.

Karriere als Spieler

Diego Juván wurde 1962 in Laquines geboren und spielte seit seiner frühen Kindheit beim CSC. Nach seinen Jugendjahren wurde er zunächst in der 2. Mannschaft der Loharden eingesetzt und kam im Frühjahr 1984 mit 19 Jahren zu seinem Erstliga-Debüt. Nach dem Abstieg 1985 erkämpfte sich Juván einen Stammplatz im Team und trug mit 18 Toren in der Saison 1985/1986 maßgeblich zum Gewinn der Zweitliga-Meisterschaft bei. Im Sommer 1986 gewann Juván mit der sagradischen U21-Nationalmannschaft die Europameisterschaft, wo er im Finale gegen Spanien einen Elfmeter verwandelte. Daraufhin unterschrieb er einen Vertrag bei SC Mesarque, wo er die ersten Saisonspiele noch auf der Bank Platz nehmen musste. Danach aber setzte sich der talentierte Stürmer durch und erzielte noch 18 Saisontore (Platz 2 in der Torschützenliste). Am Ende der Saison erreichte sein Verein den UEFA-Pokal und Juván wurde als Shootingstar der Liga zum Spieler des Jahres gewählt. Am 2. Februar 1987 hatte er zudem seinen ersten Einsatz im A-Nationalteam. Nach einer Knieverletzung zu Beginn der Saison 1987/1988 meldete sich Juván in der Rückrunde eindrucksvoll zurück und wurde für seine Leistungen mit einer Nominierung für die Fußball-EM 1988 in Deutschland belohnt, wo er aber nur einmal von Beginn an eingesetzt wurde. Dennoch machte er internationale Spitzenklubs wie Inter Mailand und Atletico Madrid auf sich aufmerksam. Nachdem Sagradien in der Vorrunde ausgeschieden war, wechselte Juván für eine Ablösesumme von umgerechnet 3 Millionen Euro zu Inter Mailand.

In der norditalienischen Metropole avancierte Juván zum internationalen Star, gewann 1989 die italienische Meisterschaft und wurde mit 22 Saisontoren Torschützenkönig der Serie A. Kurz darauf wurde Juván zum zweiten Mal zum sagradischen Fußballer des Jahres gewählt. In der Folgesaison führten mehrere kleinere Verletzungen dazu, dass Juván nur angeschlagen zur Fußball-WM in Italien fahren konnte. Das vermeintliche Starteam Sagradiens mit drei Italien-Legionären und dem als Traumsturm titulierten Duo Juván-Hernandes enttäuschte auf ganzer Linie und musste bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Juván sagte später, die WM zähle zu seinen bittersten Erinnerungen an seine Zeit in Italien. Nach der WM schaffte es Juván nicht mehr, sich seinen Stammplatz im Inter-Team zurückzuerobern und kehrte im Winter 1991/1992 zurück in die sagradische Liga. Bei Sportivo Vesaey war er der unangetastete Star des Teams und führte den Klub 1992 in den UEFA-Pokal und 1993 zur ersten Meisterschaft seit 73 Jahren. Bei der EURO 1992 in Schweden erreichte er mit Sagradien das Viertelfinale nicht und schied wie bereits bei der WM 1990 in der Vorrunde aus. Nach der erfolgreichen Saison 1993 folgte Juván schließlich nach anderthalb Jahren in Vesaey den Lockrufen aus dem nahen Tulis und wechselte für die damalige sagradische Rekord-Ablösesumme von umgerechnet 7 Millionen Euro zu Tulisium Football. Beim sagradischen Rekordmeister wurde er schnell zum besten Torschützen und wurde mit 20 Treffern zusammen mit dem Semestiner Ibrahim Salú sagradischer Torschützenkönig. Sein Team aber landete nur auf Platz 2. In der Folgesaison konnte Juván im „Dreamteam“ von Tulisium zusammen mit Daniel Pessué, Paulo Sabatier und Roger Javier Paranda seine zweite Meisterschaft feiern. Zusammen mit dem Argentinier Claudio Priavoggio bildete Juván eines der besten Sturmduos der Liga. Auch in der Nationalmannschaft war er zur unumstrittenen Führungsfigur aufgestiegen und übernahm in mehreren Partien des Jahres 1994/1995 als Vertreter von Paulo Sabatier das Kapitänsamt. Was folgte, wurde die schlimmste Leidenszeit in Juvans Karriere. Im Supercup des Jahres 1995 verletzte sich Juván schwer und erlitt einen komplizierten Schien- und Wadenbeinbruch. Er fiel die komplette Saison 1995/1996 aus und musste danach immer wieder Rückschläge einstecken. Nach drei Einsätzen in der Vorbereitung auf die Saison 1996/1997 folgte ein Kreuzbandriss, der ihn wiederum für die gesamte folgende Spielzeit auf Eis legte. In der erfolgreichen UEFA-Pokal-Saison 1996/1997 kam Juván auf keinen einzigen Einsatz. Juván erklärte später, er habe in dieser Phase bereits an ein Karriereende gedacht, Kraft habe ihm nur sein Glaube gegeben.

Nach mehr als zwei Jahren Pause schaffte Juván schließlich das für unmöglich geglaubte Comeback. Nachdem er die Vorbereitung der Spielzeit 1997/1998 damit verbracht hatte, sich wieder fit zu machen, absolvierte Juván im Oktober 1997 sein erstes Punktspiel seit 1995. Nachdem Tulisium die Vorrunde der Liga mehr als dominiert hatte, brachte ein Personalnotstand im Sturm zu Beginn der Rückrunde 1998 Juván zurück in die Stammformation, wo er zusammen mit Tristán Lareác ein Notduo bildete, das die zwischenzeitlich wieder verlorene Tabellenführung schließlich zurückeroberte und den Klub erneut zur sagradischen Meisterschaft führte. Bereits im Februar 1998 nominierte Nationaltrainer Selle Ebrulla Juván wieder für das Nationalteam. Bei der WM 1998 in Frankreich erlebte Juván schließlich sein letztes großes Turnier und mit dem Sieg im Spiel um Platz 3 seinen größten Erfolg in der Nationalmannschaft. Nach dem Sieg erklärte Juván im Alter von 34 Jahren und nach 62 A-Länderspielen mit 24 Toren seinen Rücktritt aus der „Selección“. Vor der Saison 1998/1999 wechselte Juván nach fünf Jahren in Tulis zum SC Martinez, wo er unter Trainer Simón González zusammen mit Andrés Geroscânia ein neues Traumduo im Angriff bilden sollte. Jedoch gelang es beiden mit einem fünften und einem sechsten Platz in den Saisons 1998/1999 und 1999/2000 nicht, die hohen Erwartung ganz zu erfüllen. Nachdem sein Vertrag in Martinez im Sommer 2000 ausgelaufen war, unterschrieb Juván einen Anderthalbjahreskontrakt in der nordamerikanischen Major League Soccer, wo er bis November 2001 bei Chicago Fire seine Karriere ausklingen ließ.

Stationen als Spieler

Erfolge als Spieler

Mit Mesarque SC
Mit Inter Mailand
  • Italienischer Meister 1989
  • UEFA-Cup-Gewinner 1991
  • Torschützenkönig der Serie A 1989
Mit Sportivo Vesaey
Mit Tulisium
Mit der Nationalmannschaft
  • 62 A-Länderspiele für Sagradien (1985-1998)
  • EM-Teilnahme 1988, 1992
  • WM-Teilnahme 1990, 1998
  • WM-Dritter 1998
  • U-21-Europameister 1986
Auszeichnungen

Karriere als Trainer

Beginn der Trainerkarriere

Nach seinem Karriereende in den USA absolvierte der ehemalige Weltklassestürmer die Fußball-Trainer-Ausbildung und begann im Sommer 2002 seine Arbeit als Cheftrainer des sagradischen B-Nationalteams. Im März 2004 übernahm er das Traineramt bei Sportivo Vesaey und rettete seinen ehemaligen Verein vor dem Abstieg. Als der Klub sich aber in den Saisons 2004/2005 und 2005/2006 wieder im unteren Tabellendrittel wiederfand, musste Juván im November 2005 seinen Stuhl räumen. Danach unterschrieb der 42-Jährige im Sommer 2006 einen Vertrag als Teammanager des Mesarquer Sportklubs, wo Juváns Arbeit zwar allgemein gelobt wurde, er mit Platz 12 in der Endabrechnung aber nicht die hoch gesteckten Vereinsziele von der UI-Cup-Teilnahme erreichen konnte, woraufhin sein bis 2008 laufender Vertrag im Sommer 2007 vorzeitig aufgelöst wurde.

Co-Trainer der "Azûr"

Nach der Europameisterschaft 2008 wurde Diego Juván vom neuen Nationaltrainer Selle Ebrulla für seinen Trainerstab verpflichtet. Er trat sein Amt zusammen mit Ebrulla, dem zweiten Assistenten Emanuel Kappa und dem neuen Torwarttrainer José Luis Amâncio am 1. August 2008 an und besaß zunächst einen Vertrag bis zur Weltmeisterschaft 2010, der zweimal verlängert wurde und bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien lief. Bei der Weltmeisterschaft 2010 erreichte das Team unter dem Trainergespann Ebrualla-Juván-Kappa-Amâncio erstmals seit 1958 ein WM-Finale und wurde schließlich zum ersten Mal überhaupt Fußball-Weltmeister. Anschließend stand das Team auch bei der EURO 2012 in Polen und der Ukraine im Finale, musste sich jedoch dem Dauerrivalen Spanien geschlagen geben. Nach zwei dritten Plätzen beim Confederations Cup 2009 und beim Confederations Cup 2013 schied die Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien als Titelverteidiger und Mitfavorit überraschend bereits nach der Vorrunde aus. Das gesamte Trainerteam trat daraufhin von seinem Posten zurück.

Gastspiel in Martinez

Im April 2009 übernahm Juván mit Erlaubnis des sagradischen Verbandes interimistisch das Traineramt beim abstiegsgefährdeten SC Martinez. Als einer von zwei gleichberechtigten Cheftrainern zusammen mit Niko Koljeric schaffte Juván den Klassenerhalt. Nach Ablauf der Saison verließ er den Klub wie vorgesehen wieder und machte Platz für seinen alten Mitspieler Darko Sarivic als neuen Cheftrainer.

AC Gerón

Nach mehreren Monaten Pause kehrte Juván im Januar 2015 auf einen Trainerposten in der Premera Liga zurück und wurde von seinem Freund Niko Koljeric als Cheftrainer zum AC Gerón geholt. Er übernahm die Granatroten auf Platz 17 der Liga und führte sie am Ende der Saison auf einen sicheren Mittelfeldplatz (Platz 11). Nachdem Gerón in der Hinrunde der Saison 2015/2016 um die internationalen Plätze mitgespielt hatte, folgte in der Rückrunde eine Niederlagenserie, an deren Ende Juván im April 2016 entlassen und bis zum Saisonende durch José Martín ersetzt wurde.

AEK Athen

Im Januar 2017 wurde Juván als neuer Cheftrainer beim griechischen Erstligisten AEK Athen vorgestellt. Er übernahm die Athener auf Platz 7 der Liga und führte sie auf Platz 4 und damit in die Playoffs um die Championsleague-Qualifikation, die er erfolgreich bestreiten konnte. In einem von Fangewalt überschatteten Pokalfinale musste sich AEK dem Team PAOK aus Saloniki geschlagen geben.

Zu Beginn der Folgesaison 2017/2018 verpasste AEK die Qualifikation für die Championsleague und spielte stattdessen in der Qualifikationsrunde für die Europaleague, wo man Brügge schlagen konnte und damit in die Gruppenphase einzog. Ungeschlagen zog AEK in die Runde der letzten 32 ein, konnte sich dort aber nicht gegen Dynamo Kiew durchsetzen. Allerdings gewann AEK souverän die heimische Liga und zog ins Cup-Finale ein, wo das Team erneut auf PAOK Saloniki traf.

Stationen

Erfolge