Unitá de la Sinistra: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Unitá de la Sinistra''' (''Einheit der Linken'', kurz '''Unitá''', bei Wahlen ''Unitá-PCS'') war ein linkes Wahlbündnis in [[Sagradien]], das von der postkommunistischen [[PCS|Vereinigten Linkspartei]] (ehemals Sagradische Kommunistische Partei) angeführt wurde.  
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'''Unitá de la Sinistra''' (''Einheit der Linken'', kurz '''Unitá''', bei Wahlen ''Unitá-PCS'') war ein linkes Wahlbündnis in [[Sagradien]], das von der postkommunistischen [[PCS|Vereinigten Linkspartei]] (ehemals Sagradische Kommunistische Partei) angeführt und de facto auch dominiert wurde.  
  
 
Die Unitá trat erstmals bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] als Wahlplattform der Sagradischen Kommunistischen Partei an. Neben Mitgliedern der PCS kandidierten auf der gemeinsamen Liste auch führende Vertreter der linkssozialistischen [[PSS|Sagradischen Sozialistischen Partei (PSS)]], der linksalternativen [[DC|Democrâcia Crítica]] sowie der [[PCdA|Kommunistischen Partei von Aziz]] und der [[Cuentez|cuentezischen]] [[PASC]]. Bei der [[Europawahl 1994]] trat die Unitá auch erstmals bei Wahlen zum Europäischen Parlament an.
 
Die Unitá trat erstmals bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] als Wahlplattform der Sagradischen Kommunistischen Partei an. Neben Mitgliedern der PCS kandidierten auf der gemeinsamen Liste auch führende Vertreter der linkssozialistischen [[PSS|Sagradischen Sozialistischen Partei (PSS)]], der linksalternativen [[DC|Democrâcia Crítica]] sowie der [[PCdA|Kommunistischen Partei von Aziz]] und der [[Cuentez|cuentezischen]] [[PASC]]. Bei der [[Europawahl 1994]] trat die Unitá auch erstmals bei Wahlen zum Europäischen Parlament an.

Version vom 20:32, 28. Nov 2018

Unitá de la Sinistra
Unita-Logo.jpg
Politische Führer Lorenzo Beregas (1990-1991)
António Fiali (1990-2004)
Oscar Ricardo Escova (1997-2004)
Fraktionssprecher António Fiali (1990-2004)
Gründung 1990
Auflösung 2004 (de facto)
Nachfolger SDU
Verbundene Parteien
Jugendorganisation keine (de facto JCS)
Zeitung l'Humanitá
Ausrichtung Dem. Sozialismus
Eurokommunismus
Ökosozialismus
Antikapitalismus
Position Links
International
Europapartei Europäische Linke(seit 2004)
EP-Fraktion Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)
Farbe rot

Unitá de la Sinistra (Einheit der Linken, kurz Unitá, bei Wahlen Unitá-PCS) war ein linkes Wahlbündnis in Sagradien, das von der postkommunistischen Vereinigten Linkspartei (ehemals Sagradische Kommunistische Partei) angeführt und de facto auch dominiert wurde.

Die Unitá trat erstmals bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990 als Wahlplattform der Sagradischen Kommunistischen Partei an. Neben Mitgliedern der PCS kandidierten auf der gemeinsamen Liste auch führende Vertreter der linkssozialistischen Sagradischen Sozialistischen Partei (PSS), der linksalternativen Democrâcia Crítica sowie der Kommunistischen Partei von Aziz und der cuentezischen PASC. Bei der Europawahl 1994 trat die Unitá auch erstmals bei Wahlen zum Europäischen Parlament an.

De facto wurde das Bündnis stets durch die PCS dominiert, die das Bündnis auch wesentlich finanzierte und den Kurs bestimmte. Bis 1997 amtierte António Fiali zugleich als Generalsekretär des PCS und als Sprecher der Unitá-Fraktion in der sagradischen Abgeordnetenkammer. Unter Fialis Führung gehörte die Unitá seit 1998 zur parlamentarischen Basis der rot-grünen Minderheitsregierung von Julio de la Costa.

Über die Frage des Verhältnisses zur rot-grünen Minderheitsregierung kam es in der Folge zu heftigen Spannungen innerhalb des Bündnisses. Während Fiali für die Tolerierung der Regierung eintrat, versuchten Gegner sich mit linken Dissidenten aus ASUL und Grünen zusammenzuschließen und ein neues Oppositionsbündnis zu schließen. Über die Frage eines gemeinsamen Budgets kam es 2004 schließlich zur Spaltung der Parlamentsgruppe. Bei der Europawahl 2004 traten mit der Unitá und den Republicanœs per l'Europa Alternativa unter der Führung von Paulo Satyres zwei Konkurrenzkandidaturen im linken Spektrum an. Die Unitá zerfiel daraufhin.

In der Folge distanzierte sich auch der PCS von der Regierung De la Costa und versuchte das Unitá-Bündnis zu erneuern und durch linke Dissidenten des Regierungslagers zu erweitern. Anlässlich der Parlamentswahl 2006 einigten sich Vereinigte Linkspartei und die Sagradischen Linksdemokraten unter der Führung von Paulo Satyres auf ein neues Wahlbündnis, das unter dem Namen Sinistra Democrática Unida (SDU) antrat und die Unitá de facto beerbte.