Eva Monet-Sabadera: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Eva María Monet-Sabadera''' (*1969) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Publizistin und Politikerin ([[ASUL]]).
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'''Eva María Monet-Sabadera''' (*1970) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Publizistin und Politikerin ([[ASUL]]).
  
 
=== Karriere ===
 
=== Karriere ===

Version vom 20:42, 17. Mär 2018

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Eva María Monet-Sabadera (*1970) ist eine sagradische Publizistin und Politikerin (ASUL).

Karriere

Berufliche Laufbahn

Monet-Sabadera studierte zunächst Gesellschaftswissenschaften und Philosophie und arbeitete anschließend in der Jugendarbeit sowie als Forschungsassistentin am gewerkschaftsnahen Institut für Gesellschaftsforschung in Semest, wo sie promoviert wurde.

Im Jahr 2000 arbeitete Monet als stellvertretende Pressesprecherin im Ministerium für Internationalen Handel und wirtschaftliche Entwicklung und seit 2002 als Wirtschaftsredakteurin bei der linksgerichteten Zeitung Il Republicano. In der Folge veröffentlichte sie mehrere kapitalismuskritische Bücher und wurde Mitherausgeberin der sozialistischen Zeitschrift DemoS sowie Beiratsmitglied und Dozentin an der sozialistischen Akademie der Fundación Santiago Laval. Sie unternahm Reisen nach Israel und Palästina, nach Südamerika und nach Asien.

Politische Karriere

Bei der Kommunalwahl 2008 wurde Monet erstmals für die Sozialisten in den Stadtrat von Semest gewählt. Nach ihrer Wiederwahl im Jahr 2012 wurde sie zudem Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik.

Im Herbst 2015 stieg sie zur kommunalen Parteisekretärin der ASUL in Semest und damit zur Vorsitzenden eines der einflussreichsten Verbände der Partei auf und organisierte erfolgreich eine parteiinterne Kampagne für die Einführung einer sozialen Garantie-Sicherung. In der Folge gab sie ihren beabsichtigten Wechsel in die nationale Politik und ihre Kandidatur bei der Parlamentswahl 2017 bekannt. Seit Dezember 2017 gehört Monet-Sabadera der sagradischen Abgeordnetenkammer an, wo sie Mitglied im Ausschuss für internationale Zusammenarbeit ist. Ihr Amt in der Stadtregierung von Semest gab sie daraufhin auf.

Nach dem Rücktritt von Mercé Serrat als Generalsekretärin der Asul im Februar 2018 gab Eva Monet ihre Kandidatur bekannt. Sie galt zunächst als Außenseiterin, erhielt aber Unterstützung von führenden Vertretern des linken Parteiflügels. Zudem gelang es ihr, die Unterstützung der Graswurzel-Kampagne refundâr zu erhalten, die sich für eine linke Neuausrichtung der Asul in der Opposition einsetzte. Als Mitbewerber für das Amt des Vizegeneralsekretärs präsentierte Monet den Gewerkschafter und Bürgermeister von Cornovel Esker Narbón.

Politische Funktionen

Mandate
Öffentliche Ämter
  • 2012-2017: Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik in Semest
Parteifunktionen
  • seit 2015: Kommunale Parteisekretärin der ASUL Semest

Positionen

Eva Monet gehört dem linken Flügel in Partei und Fraktion an und ist seit 2015 Sprecherin des Wirtschaftsbeirats der Asul. Sie bezeichnet sich selbst als Anhängerin einer Alterglobalisation und als demokratische Sozialistin. Sie streitet für die Einführung einer Tobin-Steuer und für den Aufbau eines unabhängigen öffentlichen Finanzsektors. Sie befürwortet eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und eine höhere Vermögenssteuer.

Auslandseinsätzen der Streitkräfte steht Monet skeptisch gegenüber, lehnt sie aber nicht grundsätzlich ab. Sie bezeichnet sich als glühende Pro-Europäerin, kritisiert aber die aktuelle Politik der EU als "neoliberal" und fordert eine umfassende Reform und einen europäischen Umverteilungsmechanismus.