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| − | + | Pier Francisco Cordill wurde 1948 in Nonthí geboren und besuchte eine katholische Schule. Danach studierte er u.a. in [[Semest]] und Harvard Wirtschaftswissenschaften. Er begann eine wissenschaftliche Karriere, die ihm 1983 eine Professor für Volkswirtschaft und Industriepolitik an der [[ESPES|Hochschule für Politik und Ökonomie Semest]] (ESPES) einbrachte. Dort lehrte Cordill bis zu seine Eintritt ins sagradische Finanzministerium im Jahr 1988 im Rang eines Unterstaatssekretärs. Als Abteilungsleiter stieg er Ende 1992 schließlich unter Minister [[António Lamanto Marques]] zum Staatssekretär auf. Als dessen Sherpa nahm er u.a. an den entscheidenden Verhandlungen zum Maastrichter Vertrag teil. | |
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* 1988-1992: Abteilungsleiter und Unterstaatssekretär im sagradischen [[Finanzministerium]] | * 1988-1992: Abteilungsleiter und Unterstaatssekretär im sagradischen [[Finanzministerium]] | ||
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| − | * 1998- | + | * 1998-2005: Direktoriumsmitglied der EZB |
| − | * | + | * 2006-2007: Vorstandsberater bei Morgan Stanley |
| − | + | * 2007-2013: sagradischer [[Minister für Finanzen und Wirtschaft]] im [[Kabinett Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]] | |
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| − | + | [[Kategorie: Sagradischer Politiker|Cordill]] | |
| + | [[Kategorie: Parteiloser Politiker|Cordill]] | ||
| + | [[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|Cordill]] | ||
Aktuelle Version vom 7. März 2018, 22:08 Uhr
Pier Francisco Cordill (*1948 in Nonthí) ist ein sagradischer Ökonom und Politiker (parteilos). Er war von 1998 bis 2005 Direktoriumsmitglied der EZB und zwischen 2007 und 2013 sagradischer Minister für Finanzen und Wirtschaft in der Regierung Luisanto.
Pier Francisco Cordill wurde 1948 in Nonthí geboren und besuchte eine katholische Schule. Danach studierte er u.a. in Semest und Harvard Wirtschaftswissenschaften. Er begann eine wissenschaftliche Karriere, die ihm 1983 eine Professor für Volkswirtschaft und Industriepolitik an der Hochschule für Politik und Ökonomie Semest (ESPES) einbrachte. Dort lehrte Cordill bis zu seine Eintritt ins sagradische Finanzministerium im Jahr 1988 im Rang eines Unterstaatssekretärs. Als Abteilungsleiter stieg er Ende 1992 schließlich unter Minister António Lamanto Marques zum Staatssekretär auf. Als dessen Sherpa nahm er u.a. an den entscheidenden Verhandlungen zum Maastrichter Vertrag teil.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Ministerium wurde Cordill 1998 als Mitglied in das Direktorium der neu gegründeten Europäischen Zentralbank (EZB) berufen. In diesem Amt verblieb er bis 2005, ehe er einen Job als Vorstandsberater der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs antrat.
Im Oktober 2007 wurde der parteilose Pier Francisco Cordill von Ministerpräsident Miquel Ánibal Luisanto als Nachfolger des zuvor zurückgetretenen Jâime Serrà de Moinet zum Minister für Finanzen und Wirtschaft ernannt. Als solcher leitete er die Finanz- und Wirtschaftspolitik seines Landes während der Banken- und Wirtschaftskrise 2007 ff. sowie während der folgenden Staatsschulden- und Euro-Krise. Er gehört zu den angesehensten Ministern der konservativ-liberalen Minderheitsregierung und wird trotz politischer Gegensätze auch innerhalb der Opposition geschätzt. Cordill gilt als wirtschaftsliberal, aber unideologisch und als überzeugter Anhänger der europäischen Gemeinschaftswährung.
Karrierestationen[bearbeiten]
- 1983-1988: Ordentlicher Professor für Industriepolitik an der Escola Superior de Políticas i Economía de Semesta (ESPES)
- 1988-1992: Abteilungsleiter und Unterstaatssekretär im sagradischen Finanzministerium
- 1992-1998: Staatssekretär im sagradischen Finanzministerium
- 1998-2005: Direktoriumsmitglied der EZB
- 2006-2007: Vorstandsberater bei Morgan Stanley
- 2007-2013: sagradischer Minister für Finanzen und Wirtschaft im Kabinett Luisanto I, II und III
