Eva Monet-Sabadera: Unterschied zwischen den Versionen

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Eva Monet bezeichnet sich selbst als ''Ökosozialistin''. Als solche gehörte sie in den 1980er Jahren der [[Democrâcia Crítica]] an und gehörte 1989 zu den Gründungsmitgliedern der sagradischen [[Grüne]]n Partei. Zu Zeiten der rot-grünen Minderheitsregierung unter [[Julio de la Costa]] trat sie jedoch aus Protest gegen die Beteiligung Sagradiens am Kosovokrieg aus der Grünen Partei aus, ohne eine neue politische Heimat zu suchen.
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Eva Monet bezeichnet sich selbst als ''Ökosozialistin''. Als solche gehörte sie in den 1980er Jahren der [[Democrâcia Crítica]] an und gehörte 1989 zu den Gründungsmitgliedern der sagradischen [[Grüne]]n Partei. Zu Zeiten der rot-grünen Minderheitsregierung unter [[Julio de la Costa]] trat sie jedoch aus Protest gegen die Beteiligung Sagradiens am Kosovokrieg aus der Grünen Partei aus und war seither parteilos.
  
 
In der europäischen Schulden- und Währungskrise seit 2009 profilierte sich Monet als scharfe Kritikerin der Austeritätspolitik in der Eurozone und setzte sich für umfassende Schuldenschnitte und einen europäischen "Marshallplan" für die südlichen Staaten der Eurozone ein. Sie gehörte zu den Initiatoren des Aufrufs ''Für echte europäische Solidarität - gegen Austerität''.
 
In der europäischen Schulden- und Währungskrise seit 2009 profilierte sich Monet als scharfe Kritikerin der Austeritätspolitik in der Eurozone und setzte sich für umfassende Schuldenschnitte und einen europäischen "Marshallplan" für die südlichen Staaten der Eurozone ein. Sie gehörte zu den Initiatoren des Aufrufs ''Für echte europäische Solidarität - gegen Austerität''.

Version vom 20:05, 28. Mai 2016

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Eva Monet-Sabadera (*1955) ist eine sagradische Publizistin, Soziologin und Politikerin (parteilos). Sie ist seit März 2015 Präsidentin der Sagradischen Republik. Als solche ist sie die erste Frau im höchsten Staatsamt.

Öffentliches Wirken

Eva Monet bezeichnet sich selbst als Ökosozialistin. Als solche gehörte sie in den 1980er Jahren der Democrâcia Crítica an und gehörte 1989 zu den Gründungsmitgliedern der sagradischen Grünen Partei. Zu Zeiten der rot-grünen Minderheitsregierung unter Julio de la Costa trat sie jedoch aus Protest gegen die Beteiligung Sagradiens am Kosovokrieg aus der Grünen Partei aus und war seither parteilos.

In der europäischen Schulden- und Währungskrise seit 2009 profilierte sich Monet als scharfe Kritikerin der Austeritätspolitik in der Eurozone und setzte sich für umfassende Schuldenschnitte und einen europäischen "Marshallplan" für die südlichen Staaten der Eurozone ein. Sie gehörte zu den Initiatoren des Aufrufs Für echte europäische Solidarität - gegen Austerität.

Präsidentschaftswahl 2015

Bei der Präsidentschaftswahl im Februar 2015 kandidierte Eva Monet als unabhängige Kandidatin. Sie wurde in der ersten Runde von Grünen, Linken und der politischen Bewegung "Fâcem" unterstützt. Überraschend landete sie in der ersten Wahlrunde auf dem zweiten Platz und ließ damit den Kandidaten der regierenden Sozialisten, Arbeitsminister Gil-Santián Rovira, und der oppositionellen Rechtspopulisten, Eleonora Sarabal, hinter sich. Damit qualifizierte sich für die Stichwahl gegen den konservativen Ex-Minister Oscar Huerón, in der sie auch von Sozialisten und Radikalen unterstützt wurde. In der entscheidenden zweiten Runde konnte sie sich knapp mit 50,1 zu 49,9 Prozent der Stimmen gegen Huerón durchsetzen und wurde damit zur ersten Frau im Amt des sagradischen Staatspräsidenten gewählt.