Aseregui-Gruppe: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 18:00, 1. Feb 2016
| Grupo Aseregui | ||
| Rechtsform | Societá Anónima | |
| Gründung | ||
| Sitz | Semest | |
| Branche | Medien | |
Grupo Aseregui ist eine sagradische Unternehmensgruppe. Der Mischkonzern ist Mehrheitseigner der TVS-Medien-Gruppe und des Martí-Verlags, in dem u.a. die Zeitungen Il Mundo und l'Expresso erscheinen, und besitzt Beteiligungen an mehreren Immobilienfirmen. Anteilseigner der Aseregui-Gruppe und früherer Vorstandschef ist der Unternehmer Jâime Serrà de Moinet, von 2006 bis 2007 Wirtschaftsminister in der ersten Regierung Luisanto. Die Aseregui-Gruppe gilt als wichtigster Gegenspieler zum Saccinvest-Konzern im sagradischen Medienbereich.
Die Wurzeln der Aseregui-Gruppe liegen im Immobiliengeschäft. Erst mit dem Kauf des Verlagshauses Santiago Martí im Jahr 1970 erfolgte der Einstieg ins Mediengewerbe. Der Martí-Verlag ist heute der wichtigste Zeitungsverlag Sagradiens. 1990 stieg die Gruppe als Anteilseigner beim privaten Fernsehsender TVS ein und übernahm in den Folgejahren die Mehrheitsanteile an der TVS-Gruppe. Nachdem der sagradische Pay-TV-Sender Canal Plus, Ableger des französischen Canal+, in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, versuchte Aseregui 1998, den Sender zu erwerben und ihn als Gegengewicht zum Avante-Sender Tele Digital (später Avante Plus) zu positionieren. Aseregui unterlag aber dem direkten Konkurrenten Avante, der sich die Hälfte der Anteile sicherte und wenig später auch die andere Hälfte von der Télecom Sagradia Media übernahm. Der Versuch, 2004 mit dem Sender TVS Digital einen eigenen Pay-TV-Sender als Konkurrenz zu Avante Plus aufzubauen, scheiterte. Der Sender wurde 2006 an die Télecom Media verkauft und in Teleset umbenannt.