António Lamanto Marques: Unterschied zwischen den Versionen

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'''António Lamanto Marques''' (*1928 in [[San Joán del Dourán]]) ist ein Jurist und früherer Politiker der sagradischen konservativen [[Volkspartei]] (PPC). In den Achtziger und Neunziger Jahren gehörte er als langjähriger [[Verteidigungsminister|Verteidigungs-]] (1981-1990) und [[Finanzminister]] (1992-1999) zu den einflussreichsten und bekanntesten Politikern des Landes.
 
'''António Lamanto Marques''' (*1928 in [[San Joán del Dourán]]) ist ein Jurist und früherer Politiker der sagradischen konservativen [[Volkspartei]] (PPC). In den Achtziger und Neunziger Jahren gehörte er als langjähriger [[Verteidigungsminister|Verteidigungs-]] (1981-1990) und [[Finanzminister]] (1992-1999) zu den einflussreichsten und bekanntesten Politikern des Landes.
  

Version vom 17:24, 29. Dez 2015

Bérégovoy2.jpg

António Lamanto Marques (*1928 in San Joán del Dourán) ist ein Jurist und früherer Politiker der sagradischen konservativen Volkspartei (PPC). In den Achtziger und Neunziger Jahren gehörte er als langjähriger Verteidigungs- (1981-1990) und Finanzminister (1992-1999) zu den einflussreichsten und bekanntesten Politikern des Landes.

Nach einer Karriere in der sagradischen Verwaltung zog Lamanto Marques 1963 erstmals für die christdemokratische PPC in die sagradische Abgeordnetenkammer ein. Als Experte für Rechtspolitik wurde er 1967 in der zweiten Regierung von Ministerpräsident Favale Staatssekretär im Justizministerium. Nach der Niederlage der Mitte-Rechts-Parteien setzte der Jurist seine Karriere zunächst in der Regionalpolitik seiner Heimat Liez und Corar fort, wo er 1973 Mitglied des Regionalrats und beigeordneter Regionalrat für Innenpolitik wurde. 1977 wiedergewählt, stieg er 1979 zum Präsidenten der Regionalregierung auf.

Als Regionalpräsident und seit 1980 auch als Parteipräsident der PPC in Liez-Corar gehörte Lamanto bald auch zur Führungsspitze im Landesverband der sagradischen Volkspartei unter Ministerpräsident Sandro De la Nada. Dieser berief Lamanto 1981 als Nachfolger von Dián Aiureto Demirtas zum Verteidigungsminister. In dieser Funktion verblieb er auch unter Nadas Nachfolger Emilio Moya bis zum Ende der konservativ-liberalen Regierung nach der Parlamentswahl 1990.

Seit den 1980er Jahren gehörte Lamanto Marques zu den Führungspersönlichkeiten der Volkspartei und war mehrmals als Kandidat für den Parteivorsitz im Gespräch. 1989 wurde er stellvertretender Parteivorsitzender und nach der Ernennung Josep Carles Oteros zum Ministerpräsidenten im Herbst 1992 Finanzminister in dessen erstem Regierungskabinett. Als Finanzminister prägte Lamanto die sagradische Politik der Folgejahre wesentlich und war an der Konzeption und Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung Euro beteiligt. Nach dem Wahlsieg der Mitte-Links-Opposition im Jahr 1998 schied António Lamanto Marques aus dem Amt. Obwohl als Kandidat des konservativen Parteiflügels erneut im Gespräch, unterstützte er nach dem Verzicht Oteros im Jahr 2000 Roberto Vidéas Braga als neuen Parteivorsitzenden und zog sich selbst aus der Parteiführung zurück.

Nach seinem Rückzug aus der ersten Reihe der sagradischen Politik wurde Lamanto Marques im Jahr 2000 für die Provinz Corar in den sagradischen Senat gewählt. Dort fungierte er als Repräsentant der Minderheitsfraktion bis 2003 als Vizepräsident. Nach Ablauf seines Mandats 2006 wurde Lamanto Marques im Jahr 2007 zum Senator auf Lebenszeit ernannt.

Öffentliche Ämter

Mandate

Parteifunktionen

  • 1980-1984: Vorsitzender der PPC Liez und Corar
  • 1989-1998: Stellvertretender Parteivorsitzender der PPC