Alconía: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Die '''Region Alconía''' ist eine von 21 [[Sagradische Regionen|Regionen]] der [[Sagradien|Sagradische Republik]] und die südöstlichste Landschaft Sagradiens. Sie ist auf dem Gebiet des historischen [[Herzogtum Alconía|Herzogtums Alconía]] errichtet, das zur Unterscheidung von dem weitaus größeren [[Alkonenreich|alkonischen Königreich]] und dem [[Alkonische Sprache|alkonischen Sprachgebiet]] auch als '''Niederalkonien''' (''Baixo-Alconía'') oder (seltener) als Ostalkonien (''Alconía Oriental'') bezeichnet wird. Als ''Oberalkonien'' gelten demgegenüber die Regionen [[Liez-Corar]], [[Oller]] und | + | Die '''Region Alconía''' ist eine von 21 [[Sagradische Regionen|Regionen]] der [[Sagradien|Sagradische Republik]] und die südöstlichste Landschaft Sagradiens. Sie ist auf dem Gebiet des historischen [[Herzogtum Alconía|Herzogtums Alconía]] errichtet, das zur Unterscheidung von dem weitaus größeren [[Alkonenreich|alkonischen Königreich]] und dem [[Alkonische Sprache|alkonischen Sprachgebiet]] auch als '''Niederalkonien''' (''Baixo-Alconía'') oder (seltener) als Ostalkonien (''Alconía Oriental'') bezeichnet wird. Als ''Oberalkonien'' gelten demgegenüber die Regionen [[Liez-Corar]], [[Oller]] und [[Bordez]]. |
| − | Die Region | + | === Landschaft === |
| + | Die Landschaft der Region Alconía ist geprägt von den flachen Ebenen des Alkonischen Tieflandes. Nur im Norden ist es etwas hügeliger. Zudem grenzt die Region im Westen an die [[Serra d'Oller]]. Wichtigster Fluss ist der [[Sieza]], der die Region von Nordwesten nach Südosten durchfließt. Nahe [[Pergía]] an der Grenze zur Region [[Bordez]] tritt er in die Ebene der [[Cupazas]] ein, durchfließt dann die [[Viaza]] und mündet südlich von [[Duerez]] in den [[Golf von Sartsate]]. | ||
| + | Zur Region gehören auch die vorgelagerten [[Islas Revanyas|Revannischen Inseln]] (Islas Revanyas) sowie die [[Islas Verdanyas|Verdannischen Inseln]] (Islas Verdanyas) in der Mitte des [[Kantabrisches Meer|Kantabrischen Meeres]]. | ||
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| + | Abgesehen von den Metropolen ist die Region sehr ländlich geprägt und infrastrukturell schwach ausgebildet. Im Landesinneren dominiert der Ackerbau, während die Küste noch immer in großem Maße vom Fischfang abhängig ist, seit Jahren aber vom Tourismus profitiert. Zudem gibt es mehrere Weinbaugebiete, am bekanntesten das [[Belverde]]-Gebiet im [[Guarrí]] sowie das [[Viaza]]-Gebiet südlich von [[Duerez]]. Mit Nalcaz besitzt Alconía eine der wichtigsten Hafenstädte im sagradisch-französisch-spanischen Seehandel. | ||
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| + | === Geschichte === | ||
Auf dem Gebiet der heutigen Region Alconía siedelten in vorrömischer Zeit mehrere [[Sagrer|sagrische]] Stämme, von denen die [[Aider]] die wichtigste Stammesgruppe darstellten. In römischer Zeit war das spätere Niederalkonien Kern der [[Provincia Duerensis]] mit der Hauptstadt [[Duerez|Colonia Duerensis]]. Der Name der Region Alconía geht jedoch auf den germanischen Stamm der [[Alkonen]] (seltener auch als ''Halkonen'' bezeichnet) zurück, die im Frühmittelalter von der iberischen Halbinsel aus das römische Sagradien erreichten und sich im Süden der Halbinsel ansiedelten, wo sie ein großes Reich errichteten, ehe im frühen 8. Jahrhundert ebenfalls von Spanien aus maurische Muslime einfielen, die in von den Alkonen als ''Numeres'' ([[Numerer]]) bezeichnet wurden und binnen weniger Jahren das gesamte Reich der Alkonen unterwarfen. Im Jahr 757 besiegten die Numerer den letzten Alkonenkönig [[Regrigo]] und zerschlugen die letzten Reste alkonischer Reichsbildungen in Sagradien. Das Gebiet der heutigen Region Alconía, Niederalkonien also, wurde nun Kern des numerischen [[Emirat von Duerez|Emirats von Duerez]], das im 9. und 10. Jahrhundert jedoch von [[Oberalkonien]] und später vom [[Scantia|skantischen Norden]] aus zerschlagen wurde. | Auf dem Gebiet der heutigen Region Alconía siedelten in vorrömischer Zeit mehrere [[Sagrer|sagrische]] Stämme, von denen die [[Aider]] die wichtigste Stammesgruppe darstellten. In römischer Zeit war das spätere Niederalkonien Kern der [[Provincia Duerensis]] mit der Hauptstadt [[Duerez|Colonia Duerensis]]. Der Name der Region Alconía geht jedoch auf den germanischen Stamm der [[Alkonen]] (seltener auch als ''Halkonen'' bezeichnet) zurück, die im Frühmittelalter von der iberischen Halbinsel aus das römische Sagradien erreichten und sich im Süden der Halbinsel ansiedelten, wo sie ein großes Reich errichteten, ehe im frühen 8. Jahrhundert ebenfalls von Spanien aus maurische Muslime einfielen, die in von den Alkonen als ''Numeres'' ([[Numerer]]) bezeichnet wurden und binnen weniger Jahren das gesamte Reich der Alkonen unterwarfen. Im Jahr 757 besiegten die Numerer den letzten Alkonenkönig [[Regrigo]] und zerschlugen die letzten Reste alkonischer Reichsbildungen in Sagradien. Das Gebiet der heutigen Region Alconía, Niederalkonien also, wurde nun Kern des numerischen [[Emirat von Duerez|Emirats von Duerez]], das im 9. und 10. Jahrhundert jedoch von [[Oberalkonien]] und später vom [[Scantia|skantischen Norden]] aus zerschlagen wurde. | ||
Nach einer kurzen Restauration des [[Königreich Alconía|Königreichs Alconía]] durch die oberalkonischen [[Königreich Liez und Corar|Könige von Liez und Corar]] wurde Alconía im 10. Jahrhundert durch die [[König der Skanten|skantischen Könige]] erobert und ins [[Königreich Sagradien]] integriert. 999 fiel mit der erfolgreichen Belagerung von [[Malesc]] das letzte numerische Herrschaftsgebiet in Sagradien. Niederlakonien bildete nun das [[Herzogtum Alconía]], das im frühen 11. Jahrhundert unter Herzog [[Hugo der Große|Hugo dem Großen]] von [[Haus Cliêce|Cliêce]] eine politische und kulturelle Blüte erlebte. Spätestens im 13. Jahrhundert aber verlor der gesamte alkonische Süden an Einfluss und wurde zunehmend zu einem peripheren Teil des gesamtsagradischen Königreichs, ehe sich die gesamtsagradische Nationenbildung seit dem 16. Jahrhundert zulasten Alkonien und gegen die dort ansässige südsagradische Kultur richtete. | Nach einer kurzen Restauration des [[Königreich Alconía|Königreichs Alconía]] durch die oberalkonischen [[Königreich Liez und Corar|Könige von Liez und Corar]] wurde Alconía im 10. Jahrhundert durch die [[König der Skanten|skantischen Könige]] erobert und ins [[Königreich Sagradien]] integriert. 999 fiel mit der erfolgreichen Belagerung von [[Malesc]] das letzte numerische Herrschaftsgebiet in Sagradien. Niederlakonien bildete nun das [[Herzogtum Alconía]], das im frühen 11. Jahrhundert unter Herzog [[Hugo der Große|Hugo dem Großen]] von [[Haus Cliêce|Cliêce]] eine politische und kulturelle Blüte erlebte. Spätestens im 13. Jahrhundert aber verlor der gesamte alkonische Süden an Einfluss und wurde zunehmend zu einem peripheren Teil des gesamtsagradischen Königreichs, ehe sich die gesamtsagradische Nationenbildung seit dem 16. Jahrhundert zulasten Alkonien und gegen die dort ansässige südsagradische Kultur richtete. | ||
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Historische Sprache in Alconía ist das [[Alkonische Sprache|Alkonische]], genauer der niederalkonische Dialekt. Heute aber ist die Amtssprache [[Sagradische Sprache|Sagradisch]] die vorherrschende Sprache. Dennoch ist die Kultur der Region noch immer von Einflüssen der arabisch-muslimischen [[Numerer]] geprägt, die das Land im Frühmittelalter beherrschten. Die Alkonen sind stolz auf ihre eigenständige Kultur und pflegen noch immer die in alkonisch verfassten [[Besangua]]-Lieder des Mittelalters, die Ähnlichkeiten zur südfranzösischen Troubadour-Dichtung aufweisen. | Historische Sprache in Alconía ist das [[Alkonische Sprache|Alkonische]], genauer der niederalkonische Dialekt. Heute aber ist die Amtssprache [[Sagradische Sprache|Sagradisch]] die vorherrschende Sprache. Dennoch ist die Kultur der Region noch immer von Einflüssen der arabisch-muslimischen [[Numerer]] geprägt, die das Land im Frühmittelalter beherrschten. Die Alkonen sind stolz auf ihre eigenständige Kultur und pflegen noch immer die in alkonisch verfassten [[Besangua]]-Lieder des Mittelalters, die Ähnlichkeiten zur südfranzösischen Troubadour-Dichtung aufweisen. | ||
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=== Präsidenten der Regionalregierung === | === Präsidenten der Regionalregierung === | ||
Version vom 20:53, 28. Sep 2015
Die Region Alconía ist eine von 21 Regionen der Sagradische Republik und die südöstlichste Landschaft Sagradiens. Sie ist auf dem Gebiet des historischen Herzogtums Alconía errichtet, das zur Unterscheidung von dem weitaus größeren alkonischen Königreich und dem alkonischen Sprachgebiet auch als Niederalkonien (Baixo-Alconía) oder (seltener) als Ostalkonien (Alconía Oriental) bezeichnet wird. Als Oberalkonien gelten demgegenüber die Regionen Liez-Corar, Oller und Bordez.
Inhaltsverzeichnis
Landschaft
Die Landschaft der Region Alconía ist geprägt von den flachen Ebenen des Alkonischen Tieflandes. Nur im Norden ist es etwas hügeliger. Zudem grenzt die Region im Westen an die Serra d'Oller. Wichtigster Fluss ist der Sieza, der die Region von Nordwesten nach Südosten durchfließt. Nahe Pergía an der Grenze zur Region Bordez tritt er in die Ebene der Cupazas ein, durchfließt dann die Viaza und mündet südlich von Duerez in den Golf von Sartsate.
Zur Region gehören auch die vorgelagerten Revannischen Inseln (Islas Revanyas) sowie die Verdannischen Inseln (Islas Verdanyas) in der Mitte des Kantabrischen Meeres.
Verwaltung
Die Region Alconía gliedert sich in die vier Provinzen Nalcazal mit der Hauptstadt Nalcaz, Cupazas mit der Hauptstadt Illantxa, Guarrí mit der Hauptstadt Malesc und Viaza mit der Hauptstadt Duerez, das zugleich Regionalhauptstadt und Sitz von Regionalrat und Regionalregierung ist.
Bevölkerung
Die drei Städte Duerez, Nalcaz und Malesc sind zugleich auch die größten Städte der Region und bilden eigene Metropolregionen. Außerhalb davon ist Alconía eher dünn besiedelt ist, gehört aber mit 4 Millionen Einwohnern zu den sieben größten Regionen des Landes zählt.
Wirtschaft
Abgesehen von den Metropolen ist die Region sehr ländlich geprägt und infrastrukturell schwach ausgebildet. Im Landesinneren dominiert der Ackerbau, während die Küste noch immer in großem Maße vom Fischfang abhängig ist, seit Jahren aber vom Tourismus profitiert. Zudem gibt es mehrere Weinbaugebiete, am bekanntesten das Belverde-Gebiet im Guarrí sowie das Viaza-Gebiet südlich von Duerez. Mit Nalcaz besitzt Alconía eine der wichtigsten Hafenstädte im sagradisch-französisch-spanischen Seehandel.
Geschichte
Auf dem Gebiet der heutigen Region Alconía siedelten in vorrömischer Zeit mehrere sagrische Stämme, von denen die Aider die wichtigste Stammesgruppe darstellten. In römischer Zeit war das spätere Niederalkonien Kern der Provincia Duerensis mit der Hauptstadt Colonia Duerensis. Der Name der Region Alconía geht jedoch auf den germanischen Stamm der Alkonen (seltener auch als Halkonen bezeichnet) zurück, die im Frühmittelalter von der iberischen Halbinsel aus das römische Sagradien erreichten und sich im Süden der Halbinsel ansiedelten, wo sie ein großes Reich errichteten, ehe im frühen 8. Jahrhundert ebenfalls von Spanien aus maurische Muslime einfielen, die in von den Alkonen als Numeres (Numerer) bezeichnet wurden und binnen weniger Jahren das gesamte Reich der Alkonen unterwarfen. Im Jahr 757 besiegten die Numerer den letzten Alkonenkönig Regrigo und zerschlugen die letzten Reste alkonischer Reichsbildungen in Sagradien. Das Gebiet der heutigen Region Alconía, Niederalkonien also, wurde nun Kern des numerischen Emirats von Duerez, das im 9. und 10. Jahrhundert jedoch von Oberalkonien und später vom skantischen Norden aus zerschlagen wurde.
Nach einer kurzen Restauration des Königreichs Alconía durch die oberalkonischen Könige von Liez und Corar wurde Alconía im 10. Jahrhundert durch die skantischen Könige erobert und ins Königreich Sagradien integriert. 999 fiel mit der erfolgreichen Belagerung von Malesc das letzte numerische Herrschaftsgebiet in Sagradien. Niederlakonien bildete nun das Herzogtum Alconía, das im frühen 11. Jahrhundert unter Herzog Hugo dem Großen von Cliêce eine politische und kulturelle Blüte erlebte. Spätestens im 13. Jahrhundert aber verlor der gesamte alkonische Süden an Einfluss und wurde zunehmend zu einem peripheren Teil des gesamtsagradischen Königreichs, ehe sich die gesamtsagradische Nationenbildung seit dem 16. Jahrhundert zulasten Alkonien und gegen die dort ansässige südsagradische Kultur richtete.
Kultur
Historische Sprache in Alconía ist das Alkonische, genauer der niederalkonische Dialekt. Heute aber ist die Amtssprache Sagradisch die vorherrschende Sprache. Dennoch ist die Kultur der Region noch immer von Einflüssen der arabisch-muslimischen Numerer geprägt, die das Land im Frühmittelalter beherrschten. Die Alkonen sind stolz auf ihre eigenständige Kultur und pflegen noch immer die in alkonisch verfassten Besangua-Lieder des Mittelalters, die Ähnlichkeiten zur südfranzösischen Troubadour-Dichtung aufweisen.
Präsidenten der Regionalregierung
| Amtsbeginn | Amtsende | Präsident der Regionalregierung | Parteien | besonderes |
| 1968 | 1969 | provisorischer Präsident der Regierung | ||
| 1969 | 1973 | Filipe Macià Morales (PPC) | PPC, UDS | |
| 1973 | 1977 | Luciano Carrera (ASUL) | ASUL, PSS | Minderheitsausschuss unterstützt durch PCS |
| 1977 | 1980 | Marcelo Florentín (PPC) | PPC, UDS | |
| 1980 | 1985 | Luca Arçano (PPC), 1. Mal | PPC, UDS, seit 1981 PPC, ASUL | |
| 1985 | 1987 | Nícola Zamorra (ASUL), 1. Mal | ASUL | Minderheitsausschuss unterstützt durch Verdes Celarcoes |
| 1987 | 1989 | Luca Arçano (PPC), 2. Mal | PPC, ASUL | |
| 1989 | 2005 | Nícola Zamorra (ASUL), 2. Mal | ASUL, Verdes | |
| 2005 | 2015 | José Delâu (ASUL) | ASUL, Verdes, 2005-2009 auch PCS/DSS, seit 2013 RAD | |
| 2015 | Cristina Areja (ASUL) | ASUL, Verdes, RAD |