Lorenzo Aguilera: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Lorenzo Simón Aguilera''' (*1918 in [[Munir]]/[[Bordez]], †2010) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist und Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Er war sechs Jahre lang sagradischer [[Justizminister]] (1976-1982) und vier Jahre lang [[Innenminister]] (1986-1990).  
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'''Lorenzo Simón Aguilera''' (*1918 in [[Munir]]/[[Bordez]], †2010) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist und Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Er war zweimal sagradischer [[Justizminister]] (1976-1982 und 1986-1988) und danach [[Innenminister]] (1988-1990).  
  
 
=== Leben und Karriere ===
 
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In den Siebziger Jahren war der bekennende Sozialist Aguilera Mitglied in der Programmkommission der sozialdemokratischen [[ASUL]], zu deren Gründungsmitgliedern Aguilera 1957 gehört hatte. Seinen endgültigen Eintritt in die aktive Politik vollzog er jedoch erst im Januar 1976 mit seiner Berufung zum [[Justizminister]] im [[Kabinett Caval III]], wo er [[Adriano Vitez]] ersetzte. Auch den Nachfolgeregierungen [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|Caval V]] gehörte er als Minister der Justiz an, ebenso wie der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter dem Konservativen [[Sandro De la Nada]]. Mit dem Bruch der Großen Koalition und dem Austritt der Sozialisten aus der Regierung schied auch Aguilera 1982 nach sechs Jahren aus seinem Amt.
 
In den Siebziger Jahren war der bekennende Sozialist Aguilera Mitglied in der Programmkommission der sozialdemokratischen [[ASUL]], zu deren Gründungsmitgliedern Aguilera 1957 gehört hatte. Seinen endgültigen Eintritt in die aktive Politik vollzog er jedoch erst im Januar 1976 mit seiner Berufung zum [[Justizminister]] im [[Kabinett Caval III]], wo er [[Adriano Vitez]] ersetzte. Auch den Nachfolgeregierungen [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|Caval V]] gehörte er als Minister der Justiz an, ebenso wie der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter dem Konservativen [[Sandro De la Nada]]. Mit dem Bruch der Großen Koalition und dem Austritt der Sozialisten aus der Regierung schied auch Aguilera 1982 nach sechs Jahren aus seinem Amt.
  
Im selben Jahr trat Aguilera als Kandidat der Sozialisten bei der [[Präsidentschaftswahlen 1982|Präsidentschaftswahl]] an, verlor in der Stichwahl jedoch gegen den konservativen [[Alfonso Guivares]]. Bei der Wahl 1984 verzichtete Aguilera schließlich auf eine erneute Kandidatur. Nachdem er bereits 1979 in den [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senat]] gewählt worden war, übernahm Aguilera 1982 den Vorsitz im Rechtsausschuss.
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Nachdem er bereits 1979 in den [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senat]] gewählt worden war, übernahm Aguilera 1982 den Vorsitz im Rechtsausschuss.
  
Anstelle des zunächst für diesen Posten vorgesehenen [[Luis José López]], der stattdessen die Führung der ASUL-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]] übernahm, wurde Lorenzo Aguilera im Herbst 1986 überraschend als [[Innenminister]] in die sozialistisch-liberale [[Kabinett Ricardes I|Koalitionsregierung]] unter [[Donado Ricardes]] berufen. Aus diesem Amt schied er 1990. Nach den [[Senatswahlen 1991]] rückte er als Stellvertretender Vorsitzender ins Präsidium des Senats . Dieses Amt gab er 1995 an [[César María Capón]] weiter, 1997 zog er sich schließlich nach 18 Jahren in Folge aus dem Oberhaus des sagradischen Parlaments zurück. Auf einen Sitz auf Lebenszeit verzichtete er.
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Im Herbst 1986 kehrte Aguilera als [[Justizminister]] der sozialistisch-liberalen [[Kabinett Ricardes I|Koalitionsregierung]] unter [[Donado Ricardes]] in sein altes Amt zurück. 1988 wechselte er an die Spitze des [[Innenministerium]]s. Aus diesem Amt schied er 1990. Nach den [[Senatswahlen 1991]] rückte er als Stellvertretender Vorsitzender ins Präsidium des Senats . Dieses Amt gab er 1995 an [[César María Capón]] weiter, 1997 zog er sich schließlich nach 18 Jahren in Folge aus dem Oberhaus des sagradischen Parlaments zurück. Auf einen Sitz auf Lebenszeit verzichtete er.
  
 
Lorenzo Aguilera starb im Jahr 2010.
 
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* 1976-1982: [[Justizminister]] in den Kabinetten [[Kabinett Caval III|Caval III]], [[Kabinett Caval IV|Caval IV]], [[Kabinett Caval V|Caval V]] und [[Kabinett Nada I|Nada I]]
 
* 1976-1982: [[Justizminister]] in den Kabinetten [[Kabinett Caval III|Caval III]], [[Kabinett Caval IV|Caval IV]], [[Kabinett Caval V|Caval V]] und [[Kabinett Nada I|Nada I]]
 
* 1982-1986: Präsident des Rechtsausschusses des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]
 
* 1982-1986: Präsident des Rechtsausschusses des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]
* 1986-1990: [[Innenminister]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]
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* 1986-1990: [[Justizminister]] im [[Kabinett Ricardes I]]  
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* 1988-1990: [[Innenminister]] [[Kabinett Ricardes II]]
 
* 1991-1995: Vizepräsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]
 
* 1991-1995: Vizepräsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]
  

Version vom 15:08, 24. Dez 2013

Lorenzo Simón Aguilera (*1918 in Munir/Bordez, †2010) ist ein sagradischer Jurist und Politiker der sozialdemokratischen ASUL. Er war zweimal sagradischer Justizminister (1976-1982 und 1986-1988) und danach Innenminister (1988-1990).

Leben und Karriere

Der aus Bordez stammende Jurist Lorenzo Aguilera machte in der Wissenschaft Karriere und wurde zunächst in Artir, später in Sollar und seit 1961 schließlich in Semess Universitätsprofessor für öffentliches Recht. Höhepunkt dieser universitären Karriere war 1968 die Wahl zum Rektor der renommierten Luis-Cavaller-Universität, wo sich Aguilera im Gegensatz zu seinem Vorgänger um einen Dialog mit den revoltierenden Studierenden bemühte. Nachdem er 1972 auf eine Wiederwahl verzichtet hatte, übte er von 1973 bis 1975 das Amt eines Geschäftsführers des eher linksgerichteten sagradischen Juristenbundes aus. Zudem gehörte er seit 1971 als Vertreter der Hochschulen einer nationalen Expertenkommission an, die im Namen der sozialistischen Regierung Caval Vorschläge für eine Reform des sagradischen Bildungssystem machen sollte.

In den Siebziger Jahren war der bekennende Sozialist Aguilera Mitglied in der Programmkommission der sozialdemokratischen ASUL, zu deren Gründungsmitgliedern Aguilera 1957 gehört hatte. Seinen endgültigen Eintritt in die aktive Politik vollzog er jedoch erst im Januar 1976 mit seiner Berufung zum Justizminister im Kabinett Caval III, wo er Adriano Vitez ersetzte. Auch den Nachfolgeregierungen Caval IV und Caval V gehörte er als Minister der Justiz an, ebenso wie der Regierung der Großen Koalition unter dem Konservativen Sandro De la Nada. Mit dem Bruch der Großen Koalition und dem Austritt der Sozialisten aus der Regierung schied auch Aguilera 1982 nach sechs Jahren aus seinem Amt.

Nachdem er bereits 1979 in den Sagradischen Senat gewählt worden war, übernahm Aguilera 1982 den Vorsitz im Rechtsausschuss.

Im Herbst 1986 kehrte Aguilera als Justizminister der sozialistisch-liberalen Koalitionsregierung unter Donado Ricardes in sein altes Amt zurück. 1988 wechselte er an die Spitze des Innenministeriums. Aus diesem Amt schied er 1990. Nach den Senatswahlen 1991 rückte er als Stellvertretender Vorsitzender ins Präsidium des Senats . Dieses Amt gab er 1995 an César María Capón weiter, 1997 zog er sich schließlich nach 18 Jahren in Folge aus dem Oberhaus des sagradischen Parlaments zurück. Auf einen Sitz auf Lebenszeit verzichtete er.

Lorenzo Aguilera starb im Jahr 2010.

Berufliche Funktionen

Öffentliche Ämter

Mandate

  • 1979-1997: Mitglied des Senats