Partido Liberal Radical: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Der '''Partido Liberal Radical''' (kurz '''PLR''', deutsch ''Radikal-Liberale Partei'') war eine liberale Partei in [[Sagradien]]. Die Partei entstand 1935 durch Abspaltung des rechten Flügels des [[Partido Republicano Radical]], der sich gegen eine Beteiligung der Partei an der gemeinsamen [[Volksfront]] von Radikalen, [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]] aussprach. Der PLR trat erstmals bei der [[Parlamentswahl 1935]] als Teil des unabhängigen Zentrums an, konnte aber nur fünf Parlamentsmandate erzielen. Die Abgeordneten der PLR standen danach in Opposition zur [[Volksfront]][[Kabinett Saviola I|regierung Saviola]] | + | Der '''Partido Liberal Radical''' (kurz '''PLR''', deutsch ''Radikal-Liberale Partei'') war eine liberale Partei in [[Sagradien]]. Die Partei entstand 1935 durch Abspaltung des rechten Flügels des [[Partido Republicano Radical]] (PRR), der sich gegen eine Beteiligung der Partei an der gemeinsamen [[Volksfront]] von Radikalen, [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]] aussprach. Der PLR trat erstmals bei der [[Parlamentswahl 1935]] als Teil des unabhängigen Zentrums an, konnte aber nur fünf Parlamentsmandate erzielen. Die Abgeordneten der PLR standen danach in Opposition zur [[Volksfront]][[Kabinett Saviola I|regierung Saviola]], an der der PRR beteiligt war, und schlossen sich mehrheitlich der Parlamentsgruppe der konservativ-liberalen [[Aliança Republicana]] von [[Daniel Laponte]] an. |
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| + | Bei der [[Parlamentswahl 1938]] gehörte die PLR zum Mitte-Rechts-Wahlbündnis [[Reagrupamiento Independiente]] (RI) unter Führung der [[ARD]] und unterstützte danach die [[Kabinett Álamo I|Rechtsregierung]] von [[Manuel Álamo Igualde]]. 1940 schloss sich die PLR schließlich dem Zentralausschuss für die [[Comunión Nacional]] an, woraufhin die Partei in mehrere Einzelgruppen zerfiel. Vor der [[Parlamentswahl 1945]] schloss sich ein Teil der Partei dem wiedervereinigten [[Partido Radical]] an und bildete dort mit anderen Gruppen den rechten Parteiflügel, der sich 1949/50 als [[Unión Democrática Radical]] (UDR) abspaltete. Ein anderer Teil der Partei ging im [[Partido Liberal de Sagradia]] bzw. im RI-Nachfolgebündnis [[Movimiento Popular Democrático]] (MPD) auf, aus dem 1952 schließlich der [[Partido Liberal Demorático]] (PLD) hervorging. UDR und PLD verbündeten sich schließlich wieder 1954 mit anderen liberalen Gruppierungen zur [[Unión Democrática]]. | ||
Version vom 17:32, 13. Feb 2013
Der Partido Liberal Radical (kurz PLR, deutsch Radikal-Liberale Partei) war eine liberale Partei in Sagradien. Die Partei entstand 1935 durch Abspaltung des rechten Flügels des Partido Republicano Radical (PRR), der sich gegen eine Beteiligung der Partei an der gemeinsamen Volksfront von Radikalen, Sozialisten und Kommunisten aussprach. Der PLR trat erstmals bei der Parlamentswahl 1935 als Teil des unabhängigen Zentrums an, konnte aber nur fünf Parlamentsmandate erzielen. Die Abgeordneten der PLR standen danach in Opposition zur Volksfrontregierung Saviola, an der der PRR beteiligt war, und schlossen sich mehrheitlich der Parlamentsgruppe der konservativ-liberalen Aliança Republicana von Daniel Laponte an.
Bei der Parlamentswahl 1938 gehörte die PLR zum Mitte-Rechts-Wahlbündnis Reagrupamiento Independiente (RI) unter Führung der ARD und unterstützte danach die Rechtsregierung von Manuel Álamo Igualde. 1940 schloss sich die PLR schließlich dem Zentralausschuss für die Comunión Nacional an, woraufhin die Partei in mehrere Einzelgruppen zerfiel. Vor der Parlamentswahl 1945 schloss sich ein Teil der Partei dem wiedervereinigten Partido Radical an und bildete dort mit anderen Gruppen den rechten Parteiflügel, der sich 1949/50 als Unión Democrática Radical (UDR) abspaltete. Ein anderer Teil der Partei ging im Partido Liberal de Sagradia bzw. im RI-Nachfolgebündnis Movimiento Popular Democrático (MPD) auf, aus dem 1952 schließlich der Partido Liberal Demorático (PLD) hervorging. UDR und PLD verbündeten sich schließlich wieder 1954 mit anderen liberalen Gruppierungen zur Unión Democrática.