Alfonso María Guivares: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Alfonso María Guivares Lomas''' (*1910 in [[Marcone]]/[[Bordez]], †1994) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist, Ökonom und Politiker der konservativen [[Volkspartei]]. Er war von 1982 bis zu seinem Rücktritt im Rahmen der [[Guivares-Affäre]] 1984 [[Präsident der Republik]].  
 
'''Alfonso María Guivares Lomas''' (*1910 in [[Marcone]]/[[Bordez]], †1994) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist, Ökonom und Politiker der konservativen [[Volkspartei]]. Er war von 1982 bis zu seinem Rücktritt im Rahmen der [[Guivares-Affäre]] 1984 [[Präsident der Republik]].  
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Alfonso María Guivares wurde 1910 in [[Marcone]] geboren. Als junger Jurist stand er dem autoritären [[Álamo]]-Regime nahe und gehörte der Staatspartei [[Comunión Nacional]] an. Unter dem Schutz des Regimes begann seine Wirtschaftskarriere. Nach dem Sturz Álamos distanzierte sich Guivares vom Regime und setzte seine Laufbahn fort. 1949 wurde er wirtschaftlicher Berater von Ministerpräsident [[Paulo Luciaro]], wenige Jahre später wurde er Vorstandsmitglied der sagradischen Großbank [[Sagontina de Creditoes]].
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Seine politische Karriere begann Guivares 1958 als Staatssekretär unter dem sagradischen [[Finanzminister]] [[Carles Angel Favale]], der Guivares schließlich 1961 zum Präsidenten der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] machte. Als solcher nahm Guivares eine monetaristische Position ein und suchte einen von den sozialistischen Regierungen unabhängigen Kurs durchzusetzen. Nach der erneuten Übernahme der Regierung durch [[Carles Angel Favale]] im Jahr 1967 wurde Guivares zum [[Finanzminister]] in dessen [[Kabinett Favale II|Regierungskabinett]] ernannt, schied nach dem Sturz Favales aber aus dem Amt.
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Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahl 1974]] kehrte Guivares in die erste Reihe der sagradischen Politik zurück und wurde erstmals in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Kurze Zeit später wurde er Vizepräsident des [[PPC]] und Präsident des Haushaltskomitees der Abgeordnetenkammer. Als anerkannter Wirtschaftsfachmann wurde Guivares 1977 von der Volkspartei erstmals zum Präsidentschaftskandidaten nominiert, verlor aber bereits in der ersten Runde deutlich gegen den populären sozialistischen Amtsinhaber [[Iacovo Del Pérez]]. Nach dem Regierungswechsel 1979 kehrte Guivares in die Regierung zurück und wurde [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] in der Großen Koalition unter [[Santo De la Nada]]. Als solcher lieferte er sich öffentlichkeitswirksame Gefechte mit dem linkssozialistischen Sozialminister [[Andrés Colón]].
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* 1967-1970: [[Finanzminister]] im [[Kabinett Favale II]] und [[Kabinett Favale III|III]]
 
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* Juli-August 1968: amtierender [[Wirtschaftsminister]] im [[Kabinett Favale II]]
 
* Juli-August 1968: amtierender [[Wirtschaftsminister]] im [[Kabinett Favale II]]
* 1976-1979: Präsident des Haushaltsausschusses der [[Abgeordnetenkammer]]
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* 1974-1979: Präsident des Haushaltsausschusses der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 1979-1982: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett Nada I]]
 
* 1979-1982: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett Nada I]]
 
* 1982-1984: [[Präsident der Republik]]
 
* 1982-1984: [[Präsident der Republik]]

Version vom 23:26, 15. Jan 2013

Alfonso María Guivares Lomas (*1910 in Marcone/Bordez, †1994) war ein sagradischer Jurist, Ökonom und Politiker der konservativen Volkspartei. Er war von 1982 bis zu seinem Rücktritt im Rahmen der Guivares-Affäre 1984 Präsident der Republik.

Alfonso María Guivares wurde 1910 in Marcone geboren. Als junger Jurist stand er dem autoritären Álamo-Regime nahe und gehörte der Staatspartei Comunión Nacional an. Unter dem Schutz des Regimes begann seine Wirtschaftskarriere. Nach dem Sturz Álamos distanzierte sich Guivares vom Regime und setzte seine Laufbahn fort. 1949 wurde er wirtschaftlicher Berater von Ministerpräsident Paulo Luciaro, wenige Jahre später wurde er Vorstandsmitglied der sagradischen Großbank Sagontina de Creditoes.

Seine politische Karriere begann Guivares 1958 als Staatssekretär unter dem sagradischen Finanzminister Carles Angel Favale, der Guivares schließlich 1961 zum Präsidenten der sagradischen Zentralbank Banca de Sagradia machte. Als solcher nahm Guivares eine monetaristische Position ein und suchte einen von den sozialistischen Regierungen unabhängigen Kurs durchzusetzen. Nach der erneuten Übernahme der Regierung durch Carles Angel Favale im Jahr 1967 wurde Guivares zum Finanzminister in dessen Regierungskabinett ernannt, schied nach dem Sturz Favales aber aus dem Amt.

Bei der Parlamentswahl 1974 kehrte Guivares in die erste Reihe der sagradischen Politik zurück und wurde erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt. Kurze Zeit später wurde er Vizepräsident des PPC und Präsident des Haushaltskomitees der Abgeordnetenkammer. Als anerkannter Wirtschaftsfachmann wurde Guivares 1977 von der Volkspartei erstmals zum Präsidentschaftskandidaten nominiert, verlor aber bereits in der ersten Runde deutlich gegen den populären sozialistischen Amtsinhaber Iacovo Del Pérez. Nach dem Regierungswechsel 1979 kehrte Guivares in die Regierung zurück und wurde Minister für Wirtschaft und Industrie in der Großen Koalition unter Santo De la Nada. Als solcher lieferte er sich öffentlichkeitswirksame Gefechte mit dem linkssozialistischen Sozialminister Andrés Colón.


Öffentliche Ämter