Unión Popular d'Ofensiva Social

Aus Sagradien
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Unión Popular d'Ofensiva Social
Volksunion der sozialen Offensive
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Parteivorsitzende
Gründung 1978
Auflösung 1997
Jugendorganisation
Ausrichtung Rechtsextremismus
Nationalismus
Rechtspopulismus
Position extrem rechts
Farbe schwarz-blau

Die Unión Popular d'Ofensiva Social (Soziale Volksunion, kurz UPOS) war eine rechtsextreme Partei in Sagradien.

Die UPOS wurde 1978 gegründet und ging wesentlich aus dem Umfeld der Blanxardistischen Bewegung hervor. Die Gründungsmitglieder León Franco, Oliver Delflor und Carles Sabadell hatten bis auf Delflor zuvor alle der Volksbruderschaftsbewegung António Blanxard Roviras angehört. Sabadell hatte die blanxardistische Partei MFP bis 1970 in der sagradischen Abgeordnetenkammer vertreten. Wesentliche Inspirationsquelle der Partei waren daneben Strömungen der Neuen Rechten in Sagradien.

Von der Blanxardistischen Bewegung übernahm die UPOS den Protest gegen den Mainstream der Politik, eine dezidierte ultrakonservative Modernisierungskritik sowie eine nationalistische Grundtönung. Im Vergleich zur MFP betonte die UPOS aber von Anfang an viel stärker ethnonationalistische und rassistische Elemente und stellte den Kampf gegen Einwanderung und ethnische "Überfremdung" ins Zentrum der eigenen Propaganda.

In den achtziger Jahren konnte die UPOS einzelne Erfolge bei kommunalen und regionalen Wahlen feiern. Bei der Europawahl 1984 erzielte die Partei einen Stimmanteil von 2,8 Prozent und verpasste damit nur knapp den Einzug ins Europäische Parlament.

Partei-Mitgründer León Franco verließ die UPOS im Jahr 1989, um eine neue Partei, den Partíu Social Popular zu gründen, musste den PSP aber schon kurze Zeit später wieder verlassen. Mit Aufstieg des PSP verlor die UPOS schlagartig an Einfluss und löste sich schließlich nach zahlreichen Wahlniederlagen 1997 auf.