Partíu Radical Independiente

Aus Sagradien
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Der Partíu Radical Independiente (kurz PRI, deutsch Unabhängige Radikale Partei) war eine liberale Partei in Sagradien. Die Partei entstand 1935 durch Abspaltung des rechten Flügels des Partíu Republicano Radical (PRR), der sich gegen eine Beteiligung der Partei an der gemeinsamen Volksfront von Radikalen, Sozialisten und Kommunisten aussprach. Die Partei bestand bis 1946 als Teil des rechtsliberalen Wahlbündnisses Reagrupamiento Independiente und ging dann im Movimiento Republicano de la Libertá auf.

Der PRI trat erstmals bei der Parlamentswahl 1936 als Teil des unabhängigen Zentrums an, konnte aber nur fünf Parlamentsmandate erzielen. Die Abgeordneten der PRI standen danach in Opposition zur Volksfront-Regierung Saviola, an der der PRR beteiligt war, und verbündeten sich mit der konservativ-liberalen Aliança Republicana von Daniel Laponte zu einer gemeinsamen Parlamentsgruppe unter dem Namen Reagrupamiento Independiente an.

Nach dem Zerfall der Volksfrontkoalition und der Ermordung von Präsident Santiago Laval im Mai 1938 wurde der "Independista" Julen Cajanier zum Ministerpräsidenten an der Spitze einer Regierung der nationalen Solidarität ernannt. Bei der Parlamentswahl 1939 trat das Reagrupamiento als gemeinsames Wahlbündnis unter Führung von Daniel Laponte an und unterstützte danach die Rechtsregierung von Manuel Sants-Igualde.

1940 schloss sich die PRI-Führung schließlich dem Zentralausschuss für die Comunión Nacional an, woraufhin die Partei in mehrere Einzelgruppen zerfiel. Vor der Parlamentswahl 1945 kehrte ein Teil der Partei in den Schoß des wiedervereinigten Partíu Radical zurück und bildete dort mit anderen Gruppen den rechten Parteiflügel. Die Reste der Partei gingen 1946 schließlich im rechtsliberalen Movimiento Republicano de la Libertá auf, das sich 1954 mit dem PRR schließlich zur UDS zusammenschloss.