Naima Benaissa

Aus Sagradien
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Naima Benaissa al-Qazir (*1980 in Ostino) ist eine Politikerin der sagradischen Grünen. Sie war von 2013 bis 2018 in der Regierung Serrat Cabarell Ministerin für Wohnen und Stadtentwicklung und die erste sagradische Ministerin maghrebinischer Abstammung.

Karriere[bearbeiten]

Die tunesisch-stämmige Benaissa wuchs in ihrer Geburtsstadt Ostino auf und studierte dort nach dem Abitur Sozial- und Politikwissenschaft. Als Studentin trat sie den sagradischen Grünen bei und engagierte sich in zahlreichen Bürgerbewegungen, unter anderem für mehr Toleranz und gegen Studiengebühren. Im Jahr 2004 wurde die damals 24-Jährige erstmals für die Grünen in den Stadtrat von Ostino gewählt, wo sie sich vor allem um Sozial- und Schulpolitik kümmerte.

Bei der Parlamentswahl 2009 erhielt Benaissa einen Sitz in der sagradischen Abgeordnetenkammer. Hier fungierte sie als integrationspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Als eine der wenigen Nachwuchspolitikerinnen mit Migrationshintergrund war sie in der Folge auch zunehmend in den Medien zu sehen.

Nach dem Sieg der Linken bei der Parlamentswahl 2013 wurde Benaissa als eine von vier Grünen Ministerin im Kabinett Serrat Cabarell. Sie stand seitdem dem neu gegründeten Ministerium für Wohnen und Stadtentwicklung vor. Mit 32 Jahren war sie zudem zum Zeitpunkt ihrer Ernennung die jüngste Ministerin Sagradiens und zudem die erste Ministerin mit arabischen Wurzeln. Mit dem Ende der Mitte-Links-Regierung im Februar 2018 schied sie aus dem Amt.

Bei der vorgezogenen Parlamentswahl 2019 trat Benaissa überraschend nicht mehr als Kandidatin an und zog sich stattdessen aus der Öffentlichkeit zurück.

Mandate[bearbeiten]

Öffentliche Ämter[bearbeiten]