Konsetten

Aus Sagradien
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Die Konsetten (sagradisch Cosêtes, mikolinisch Consettes, golisch Consèts) sind ein Hochgebirge in Westeuropa im Zentrum der nach ihr benannten Konsettenhalbinsel.

Das Konsettengebirge trennt die mikolinische Halbinsel vom sagradischen Festland und spannt in einem leichten Bogen vom Blauen Meer im Südwesten zum Ligrischen Meer im Nordosten. Sie bilden den westlichen Teil der sagradischen Gebirgskette (Nastro de Sagradia).

Höchster Berg der Konsetten ist der 3193 Meter hohe Mont-Dùr (le Dùr) in den mikolinischen Hochkonsetten.

Lage

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Die Konsetten schließen im Südwesten am Golf von Conte an die Kontische Gebirgskette an, umfassen Golen und verzweigen sich fächerförmig nach Osten und Nordosten. Im Nordosten gehen die Konsetten in das Skantische Massiv über und im Osten in die Montes Limeras (auch östliche Vorkonsetten). Im Nordwesten fallen die Konsetten allmählich zu den Litischen Konsetten (auch westliche Vorkonsetten) ab, im Südosten zur Mesa Mêdia.

Gliederung

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Die Konsetten werden in verschiedene Teile gegliedert.

  • Die Murischen Konsetten (auch Muren genannt) beginnen im Oberkont und verlaufen von Südwest nach Nordost entlang der Grenze zu Golen. Höchster Gipfel ist der 2660 Meter hohe Mont-Blènq (Mont-Blanc).
  • Nordöstlich des Mont-Blènq werden die Murischen durch die Hochkonsetten fortgesetzt, die sich ebenfalls von Südwesten nach Nordosten ziehen, die sagradisch-mikolinische Grenze überschreiten und die höchsten Massive der Konsetten umfassen. Dazu gehören der 3193 Meter hohe Mont-Dùr (le Dùr) in Litien, der 3009 Meter hohe Mont-Asère im Norden Golens sowie der 3134 Meter hohe Monte-Cerasc und der 3114 Meter hohe Monte-Santiàs in Oberskanten.
  • Südlich der Hochkonsetten spreizen sich nach Osten entlang der sagradisch-mikolinischen Staatsgrenze die Golischen Konsetten ab, die mit dem Mont-Cerrièse (Monte Cerriès) an der höchsten Stelle 2820 Meter erreichen.
  • Im äußersten Nordosten am Übergang zum Skantischen Massiv enden die Konsetten in den Teskanischen Konsetten, deren höchster Gipfel, der Mont-Argente, 2580 Meter erreicht.

Entstehung

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Die Konsetten entstanden während des Devon vor ca. 400-350 Millionen Jahren durch plattentektonische Verschiebungen. Bereits mit der Kaledonischen Orogenese war der Kleinkontinent Avalonia, zu dem auch der Nordteil der heutigen Konsettenhalbinsel gehörte, mit den Kontinenten Laurentia und Baltica zusammengestoßen und war zur Südküste des neuen Kontinents Euroamerika (Laurussia) geworden. Dadurch entstand die Piranische Kordillere.

Während der variszischen Orogenese kam es dann zur Kollision der armorikanischen Mikrokontinente, die sich zuvor vom Kontinent Gondwana gelöst hatten, mit Avalonia bzw. dem neuen Nordkontinent Laurussia. Dies führte in Europa nach teilweiser flacher Meeresüberflutung zur Auffaltung eines Systems von Hochgebirgen, die in mehreren Phasen vom Devon bis zum Ende des Paläozoikums dauerte. Die Konsetten sind das höchste Gebirge Europas, das in diesem Zusammenhang entstand. Durch den Zusammenstoß von Laurussia mit Armorika entstand schließlich auch die gesamte Konsettenhalbinsel, indem deren südlichen Teile mit den nördlichen zusammenstießen.

Im Oberkarbon (vor ca. 310 Mio. Jahren) vereinigte sich schließlich unter Schließung des Rheischen Ozeans Laurussia mit Gondwana, wodurch die Konsetten weiter angehoben wurden.

Während der Zeit des Superkontinents Pangaea war die Konsettenhalbinsel ebenso wie die Iberische Platte Teil Armorikas. Erst mit dem Zusammenbruch Pangaeas begann vor 126-85 Millionen Jahren die Öffnung des Kantabrischen Meeres sowie der Straße von Benarra durch Rotation der Iberischen Platte gegen den Urzeigersinn. Dadurch wurde die Konsettenhalbinsel noch weiter nach Nordwesten verschoben und das Konsettengebirge zusätzlich gestaucht.