Sebastián Santesa
Sebastian Fernández Santesa (*1930 in San Gaçón) ist ein sagradischer Fußballspieler. Er gehörte in den Fünfziger Jahren zu den weltweit besten Stürmern und ist mit 302 Ligatoren noch immer der erfolgreichste Torschütze aller Zeiten in der Premera Liga. Mit 44 Toren in 47 Länderspielen für die sagradische Nationalmannschaft war er zudem lange Zeit Rekordhalter und ist heute nur hinter Diego Rosário mit 49 Toren platziert.
Inhaltsverzeichnis
Karriere im Verein
Sebastian Santesa, der aus einer Arbeiterfamilie im Bosaner Vorort San Gaçón stammt, kam als Jugendlicher zum FC Bosa, wo er 1947 im Alter von nur 17 Jahren sein Debüt im Profiteam gab. Mit dem FC Bosa, wo Santesa als Mittelstürmer bis 1956 aktiv war, gewann er 1955 die sagradische Meisterschaft und wurde 1952 erstmals sagradischer Torschützenkönig. Diese Leistung wiederholte er insgesamt noch sechsmal, was ein Rekord für die Ewigkeit darstellt, darunter von 1954 bis 1956 dreimal in Folge. Seine Bestmarke erreichte er 1956 mit einer Ausbeute von 40 Ligatoren in 30 Spielen. Nach diesem Erfolg wechselte Santesa in die spanische Liga zu Real Madrid, wo er künftig zusammen mit Alfredo di Stefano und Ferenc Puskás das weiße Ballett bildete und dreimal in Folge spanischer Meister sowie gleich viermal in Folge Europapokalsieger wurde. Dabei gelang es Santesa auch, im Jahr 1958 Torschützenkönig der spanischen Primera División zu werden.
Nach seinen erfolgreichen Jahren in Spanien kehrte „Il Santo“ (der Heilige) nach der Saison 1959/1960 zu seinem Heimatklub FC Bosa zurück, wo er 1962 erneut den sagradischen Meisterpokal in die Höhe halten konnte. Nachdem er 1967 ein letztes Mal sagradischer Torschützenkönig hatte werden können, beendete Santesa im Alter von 37 Jahren seine überaus erfolgreiche Spielerkarriere.
Karriere in der Nationalmannschaft
Sebastian Santesa absolvierte zwischen 1953 und 1960 insgesamt 47 Spiele für die sagradische Nationalmannschaft, in denen ihm 44 Tore gelangen. Bei der Weltmeisterschaft 1958 im eigenen Land schoss er sein Team bis ins Finale, wo die Azûr der brasilianischen Mannschaft mit Pelé, Vavá und Mario Zagallo unterlag. Bei diesem Turnier erzielte Santesa 13 Treffer, was eine bis heute unerreichte Bestmarke bedeutet. Bis zur WM 2010 war Santesa mit 44 Toren Rekordtorschütze der sagradischen Nationalmannschaft, ehe er von Europameister Diego Rosário überholt wurde.
In seiner Spielerkarriere wurde der beliebte Stürmer insgesamt fünfmal zu Sagradiens Fußballer des Jahres gewählt. Zwischen seiner ersten und letzten Auszeichnung lagen 12 Jahre.
Stationen und Erfolge als Spieler
Stationen als Spieler
Erfolge als Spieler: im Verein
- Sagradischer Meister 1955, 1962
- Spanischer Meister 1957, 1958, 1959
- Europapokal der Landesmeister 1957, 1958, 1959, 1960
- Torschützenkönig der Premera Liga 1952, 1954, 1955, 1956, 1961, 1962, 1967
- Sagradiens Fußballer des Jahres 1955, 1956, 1958, 1959, 1967
- Europas Fußballer des Jahres 1958
in der Nationalmannschaft
- 47 A-Länderspiele für Sagradien (1953-1960)
- WM-Teilnahme 1958
- Vizeweltmeister 1958
- WM-Torschützenkönig 1958 (13 Tore, Rekord)
Nach der aktiven Karriere
Nach seinem Karriereende blieb Santesa dem FC Bosa verbunden und saß von Januar bis November 1968 sowie erneut von August 1973 bis Januar 1974 auf der Trainerbank der Rotblauen. Nach seinen beiden kurzen Ausflügen ins Trainergeschäft fungierte Santesa lange Jahre als Sonderbotschafter des olympischen Sportbundes und des sagradischen Fußballverbands. Über drei Jahrzehnte hinweg gehörte er zudem zur Klubführung des FC Bosa, in der er 1984 bis 1995 als Vizepräsident und danach bis 2005 als Aufsichtsratsvorsitzender fungierte. Zudem saß Santesa im Herbst 1983 für ein Spiel lang als Trainer auf der Bank der sagradischen Selección, nachdem Europameistertrainer Manuel Escarret nach verpasster EM-Quali zurückgetreten war. Bei der Europameisterschaft 2008 in Sagradien war Sebastian Santesa einer der EM-Botschafter und Pate der Stadt Bosa als Austragungsort. Als Vertreter der 58er Generation gilt Santesa noch heute neben Carles Notero (76er Generation) und Daniel Pessué (98/2000er Generation) als lebende Fußballlegende und begehrte Werbeikone.
Stationen als Trainer und Funktionär