Dani Guiterres
Daniel Santiago Guiterres Figuerá (*05.02.1980 in Madresa, Sagradisch-Guyana), genannt Dani, ist ein sagradischer Fußballspieler, der für Manchester City und für die sagradische Nationalmannschaft spielt.
Dani stammt aus dem südamerikanischen Sagradisch-Guyana, wo er auch beim FC Madresa das Fußballspielen begann. 1996 wurde er als Jugendspieler der Madresa Juniors von sagradischen Talentscouts entdeckt und in die Jugendmannschaft des cuentesischen Fußballklubs FC Diegue geholt. Dort debütierte er 1998 im Alter von 18 Jahren in der ersten Mannschaft und stieg im Folgejahr in die Premera Liga auf. In der Saison 1999/2000 schaffte er mit dem FC Diegue den Klassenerhalt. Zu diesem Erfolg trug der damals 20-Jährige sieben Tore, davon fünf als Einwechselspieler, bei und galt schnell als großes Talent.
Im Sommer 2000 wechselte er für die Ablösesumme von 3 Millionen Euro zum sagradischen Rekordmeister Juvantêsa Sport Club in Tulis. In seiner ersten Saison in der Tule-Metropole kam er nicht über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus und wurde zeitweise in der zweiten Mannschaft eingesetzt. Dennoch konnte er sich am Ende der Saison über die sagradische Meisterschaft freuen. Erst in der Saison 2001/2002 profitierte Dani von den Verletzungen seiner Sturmkonkurrenten und erarbeitete sich den Ruf eines spielstarken Stürmers und Topjokers. Mit der Juvantêsa stand er auch im Finale der Championsleague, kam dort aber nicht zum Einsatz und sein Team verlor das Spiel gegen Real Madrid. In der Folgespielzeit erarbeitete sich Dani einen Stammplatz und bildete ein Sturmduo mit dem Italiener Luigi Maria Arita. Dabei nahm er den defensiveren Part ein und ließ sich auch gerne ins Mittelfeld zurückfallen. In 29 Spielen erzielte er acht Tore für die Juvantêsa und konnte sich am Saisonende über seine zweite Meisterschaft freuen.
Seine Leistungen für die Juvantêsa brachte ihm in der Spielzeit 2002/2003 auch seine erste Länderspielnominierung ein. Im Februar 2003 debütierte Dani schließlich in einem Freundschaftsspiel gegen Norwegen in Oslo für die sagradische Fußballnationalmannschaft, wo er für Eduardo Sabrada eingewechselt wurde. Beim Confederations Cup 2003 in Frankreich stand Dani im sagradischen Kader und kam zu drei Einsätzen. Sagradien wurde schließlich Dritter.
Zu Beginn der Saison 2003/2004 wurde Dani von Verletzungen zurückgeworfen und verlor seinen Platz im Team an den aus Duerez gekommenen Diego Rosário. Nach seiner Rückkehr wurde er als Allrounder auf diversen Positionen eingesetzt, wobei er sporadisch als Flügelspieler oder als Einwechselstürmer zum Zug kam. Die Juvantêsa wurde erneut sagradischer Meister. Im Finale der Championsleague gegen den FC Porto wurde Dani in der 65. Spielminute für Arita eingewechselt und konnte sich am Ende über den ersten Sieg in der europäischen Königsklasse freuen. In der Spielzeit 2003/2004 bestritt Dani nur zwei Länderspiele und wurde nicht für die EM in Portugal nominiert.
In der Folgesaison, in der Verletzungspech und interne Krisen den JSC aus der Bahn warfen und die Meisterschaft kosteten, wurde Dani vermehrt im Mittelfeld eingesetzt, wo er wiederum seine Vielseitigkeit auf den Außenbahnen oder in der Zentrale demonstrieren musste. Unter dem neuen Trainer Luis Etxeberría wurde Dani in der Saison 2005/2006 regelmäßig im offensiven Mittelfeld, vornehmlich auf dem rechten Flügel eingesetzt, später auch im zentralen Mittelfeld. Auch unter dem neuen Nationaltrainer Eduardo Verrano gehörte Dani nun regelmäßig zum Team und wurde schließlich in den sagradischen Kader für die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland berufen. Er gehörte zum Stammpersonal und wurde in allen Spielen eingesetzt, meist im offensiven Mittelfeld neben seinem Teamkollegen José María Del Piey. Sagradien schied jedoch im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Italien aus.
Nachdem Dani in der Saison 2006/2007 zum Stammpersonal des JSC gehört hatte, entschloss er sich, seinen bis Sommer 2008 laufenden Vertrag bei der Juvantêsa nicht zu verlängern, und wechselte im Januar 2008 für eine Ablösesumme von 9,5 Millionen Euro in die englische Premier League zum FC Liverpool, wo er sich Schnell einen Stammplatz im zentralen Mittelfeld erspielen und aus dem Schatten Del Pieys heraustreten konnte. Bei der Europameisterschaft 2008 im eigenen Land spielte Dani zunächst nur eine untergeordnete Rolle. Er kam zwar in vier Spielen, darunter im Eröffnungsspiel gegen Portugal und im Finale gegen Spanien zum Einsatz, wurde aber dreimal nur eingewechselt. Erst im Halbfinale gegen Deutschland wurde er von Beginn an eingesetzt und bereitete als offensiver Mittelfeldspieler einen Treffer vor. Im Finale gegen Spanien kam er in der 81. Minute für den Siegtorschützen Rosário und konnte sich am Ende des Spiels über den Europameistertitel freuen.
In der Saison 2008/2009 erlitt Dani mehrere Verletzungen und wurde im Nationalteam nur wenig eingesetzt. Erst in der Spielzeit 2009/2010 gehörte er wieder regelmäßig zum Kader der Azûr. Bei der Fußballweltmeisterschaft 2010 ging Dani als Ersatzspieler ins Turnier. Erst im Viertelfinale gegen Spanien wurde er als Vertreter von David Pedrosa von Beginn an eingesetzt. Nach der Verletzung von Rafael Velozo in diesem Spiel vertrat Dani diesen im Halbfinale gegen Deutschland sowie im Endspiel gegen die Niederlande und nahm als zentraler Mittelfeldspieler eine Schlüsselrolle ein. Auch dank starker Leistungen Danis als Ballverteiler siegte Sagradien im Finale und sicherte sich den ersten Weltmeistertitel in der Geschichte des nationalen Fußballverbands.
Nach einer weiteren enttäuschenden Saison für den FC Liverpool 2010/2011, Danis vierte titellose Spielzeit an der Anfield Road, entschied sich der nun 31-Jährige zu einem Vereinswechsel innerhalb der englischen Premier League. Mit der Aussicht auf den Gewinn von Meisterschaften und den Einzug in internationale Wettbewerbe stieß er von den Reds zu den Blues und unterschrieb einen Dreijahresvertrag beim Londoner Klub FC Chelsea. Bereits in seiner ersten Saison 2011/2012 gelang Dani mit Chelsea der Gewinn des FA-Cups sowie als Höhepunkt der Sieg im Finale der Championsleague gegen den FC Bayern mit seinem Nationalmannschaftskollegen Gerardo Demonça. Nach dem Finalsieg 2004 mit Juvantêsa konnte Dani damit zum zweiten Mal in seiner Karriere die UEFA Championsleague gewinnen.
Dani trug in seinen ersten Jahren bei der Juvantêsa die Nummer 30, seit der Saison 2003/2004 aber die Nummer 9, die er auch behielt, als er kaum noch im Sturm eingesetzt wurde. Beim FC Liverpool erhielt Dani das Trikot mit der Nummer 24. In der Nationalmannschaft trägt er zumeist die 21.
Stationen und Erfolge als Spieler
Stationen
- Bis 1993: FC Madresa
- 1993-1996: Madresa Juniors Club Sportivo
- 1996-2000: FC Diegue Cuentezal
- 2000-1/08: Juvantêsa Sport
- 1/08-2011: Liverpool FC (ENG)
- seit 2011: Chelsea FC (ENG)
Erfolge im Verein
- Sagradischer Meister 2001, 2003, 2004
- Sagradischer Ligapokal-Sieger 2006
- FA-Cup-Sieger 2012
- Championsleague-Sieger 2004, 2012
- Championsleague-Finalist 2002
- Weltpokalsieger 2004
im Nationalteam
- A-Länderspiele für Sagradien (seit 2003)
- Teilnahme an der Euro 2008 und Euro 2012
- Teilnahme an der Fußballweltmeisterschaft 2006 und 2010
- Weltmeister 2010
- Europameister 2008
- Dritter beim Confederations Cup 2003
- Jugendweltmeister 1999