Sagradischer Erbfolgekrieg

Aus Sagradien
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Als Sagradischer Erbfolgekrieg wird der militärisch ausgetragene Streit um die sagradische Krone nach dem Tod des Kindkönigs David II. im Jahr 1754 genannt, der 1756 offen ausbrach und den Auftakt zum gesamteuropäischen und in Nordamerika ausgetragenen Siebenjährigen Krieg bildete.

Vorgeschichte

Nach dem Sagradischen Bürgerkrieg von 1713-1718 zwischen Ständen und König und der Ermordung König Peters II. in der Maiblutnacht 1721 war es in Sagradien zum Thronfolgestreit zwischen dem von Loyalisten unterstützten Philipp Karl von Viça und den von den Ständen favorisierten Maria I. und ihrem Mann Johann III. gekommen. Dem Sieg Marias und Johanns 1722/23 folgten weitere erfolglose Operationen und Aufstände der Philippkarlisten, die vom absolutistisch regierten Frankreich unterstützt wurden, letztmals nach dem Tod Marias I. im Jahr 1735.

Der Gegensatz zwischen dem Ständekönig Johann III. und Frankreich blieb bestehen und äußerte sich u.a. im Bündnis Johanns mit dem micolinischen König Karl X. von Micolinien.