Karoline I. von Mikolinien
Karoline I. (*1298; †1320, Carolina I) war Königin von Mikolinien (1313-1320) sowie als Ehefrau Martins I. Königin von Peruzien (1318-1320). Sie war die erste Frau und die letzte Vertreterin des Hauses Salua auf dem mikolinischen Thron. Sie stand bis 1315 unter der Vormundschaft ihrer Tante Margarete von Mikolinien und regierte danach mit ihrem Mann Martin dem Guten.
Leben[bearbeiten]
Carolina wurde 1298 als älteste Tochter des mikolinischen Königs Rodique I. und seiner ersten Frau Blanka von Salua geboren. Im Rahmen des mikolinisch-peruzinischen Vertrags von Santéi von 1305 wurde Carolina mit ihrem Vetter, dem peruzinischen Thronfolger Philipp von Gerón, verlobt. Ihr Vater heiratete zur gleichen Zeit Philipps Schwester Julia von Redanior.
Mit dem Tod ihres Vaters Rodique 1308 wurde ihr jüngerer Bruder Philipp von Mikolinien König, für den Karolines Tante Margarete von Peruzien die Regentschaft übernahm. Als Philipp nach zwei Jahren starb, versuchte Margarete die Thronfolge ihrer Nichte Carolina zu sichern, stieß aber auf Widerstände unter den Großen des Reichs, die für eine männliche Thronfolge eintraten. In den nächsten drei Jahren musste Margarete Carolinas Thronrechte gegen Martin von Interea und Heinrich von Kont verteidigen, konnte sich aber schließlich durchsetzen. Carolina wurde 1313 als erste mikolinische Monarchin aus eigenem Recht anerkannt.
In den ersten beiden Jahren ihrer Regentschaft stand Carolina unter der Vormundschaft ihrer Tante Margarete. Wenige Wochen vor ihrer Hochzeit mit Margaretes Sohn Philipp von Gerón verstarb ihr Verlobter an den Folgen eines Unfalls. Carolina wurde in der Folge mit Philipps jüngerem Bruder Martin verlobt. Nach der Hochzeit 1315 übernahm das junge Paar die Regentschaft von Margarete. Aus der Ehe ging 1318 mit Philipp von Soria ein Sohn hervor. Seit 1318 war Carolina als Frau Martins zugleich Königin von Peruzien. Als Carolina 1320 starb, regierte ihr Mann Martin in beiden Königreichen weiter.