Margaid von Bretagne

Aus Sagradien
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Margarete von Dreux, genannt Margaid von Bretagne (auch Margued) oder Margaid die Unglückliche (*1297; †1326; Margué de Bretânia), war eine bretonische Adlige und Anwärterin auf den sagradischen Thron.

Leben

Margaid war eine Tochter des bretonischen Herzogs Arthur II. aus dem Haus Dreux und der Yolande von Sagradien und damit Enkelin des sagradischen Königs Robert von Skanten sowie Nichte der Könige Johann III. und Martin V. von Sagradien und Peruzien. Als solche kam sie bereits als Kind nach Sagradien, wo sie dereinst einen ihrer Vetter aus dem Haus Redanior heiraten sollte. Im Rahmen des Staatsstreichs ihres Großonkels Julen von Tesqué gegen König Martin V. im Jahr 1301 wurde sie im Alter von nur vier Jahren festgenommen und eingekerkert. Da in Sagradien nicht das salische Recht galt und sie als Enkelin Roberts von Skanten damit theoretisch einen höheren Thronanspruch besaß als ihr Großonkel Julen sah dieser in der jungen bretonischen Prinzessin einen gefährlichen Konkurrenten um den Thron.

Margarete verbrachte daher ihre gesamte Jugend als Gefangene König Julens. 1314 wurde sie nur scheinbar von Julens Widersacher Herzog Americ von Armorien befreit, wurde de facto aber dessen Gefangene. Americ verlobte sie mit seinem Sohn Artur und versuchte sie als Thronerbin ins Spiel zu bringen. Sein Versuch, Margaid nach dem Tod Julens 1320 als neue Königin durchzusetzen, scheiterte aber. Die Cortes von Alagua erkannten stattdessen Margaids Vetter Martin den Guten, Sohn Johann von Geróns und König von Mikolinien und Peruzien als neuen König an und begründeten damit die Union von Alagua.

Margaid blieb bis zu ihrem Lebensende 1326 unter Hausarrest und verbrachte damit fast ihr gesamtes Leben lang als Gefangene.