Sagradisch-Mikolinien

Aus Sagradien
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Als Sagradisch-Mikolinien werden traditionell die Besitzungen des Königreichs Sagradien auf der mikolinischen Halbinsel bezeichnet. Der Begriff umfasst rechtlich und historisch sehr unterschiedliche Gebiete:

  • Westligrien gehörte seit dem Frühmittelalter zum Skantenreich und wurde als integraler Bestandteil des Königreichs Sagradien betrachtet.
  • Die Blaumeerhäfen Plato, Tinagua, Cerenión und Villagua waren als Dominiones Tulinenses seit dem Mittelalter überseeische Besitzungen der Tulinesischen Republik unter Herrschaft eines tulinesischen Statthalters. Im Sechzigjährigen Krieg konnte Tulis von Plato aus seine Herrschaft auf einen Großteil Lukiens ausdehnen und den südlichen Teil der Landschaft Kont erobern. Mit der Personalunion zwischen dem Königreich Sagradien und dem Comitat Tulis kamen die Dominiones Tulinenses unter die Kontrolle Sagradiens, unterstanden aber weiter den Cortes von Tulis.
  • Die Saloanischen Lande waren mikolinische Lehnsgebiete, die im ausgehenden 15. Jahrhundert in den Besitz des sagradischen Königshauses Sántori kamen. Sie wurden von 1502 bis 1669 in Personalunion mit dem Königreich Sagradien regiert, behielten aber ihre eigenen Institutionen. Von 1669 bis 1711 waren die Lande als Großherzogtum Macedi eine sagradische Sekundgenitur.
  • Das Königreich Golen gehörte seit dem Mittelalter zum Königreich Sagradien und wurde zu großen Teilen durch einen Markgrafen bzw. Herzog regiert, der unter sagradischer Lehnshoheit stand.