Isabella vom Heiligen Licht

Aus Sagradien
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Isabella von Sántori (*1664; †1715), genannt Isabella vom Heiligen Licht (Isabel de la Santa Lûce), war eine Prinzessin aus dem cuentesischen Fürstenhaus Santori und 1669 kurzzeitig regierende Fürstin von Cuentez.

Isabel de Sántori wurde 1664 als Tochter des cuentesischen Regenten Karl Danadier und dessen zweiter Ehefrau Karoline von Mikolinien geboren. Ihr Cousin war Fürst Johann II. Danadier, der seit 1654 das Fürstentum regierte, ihre Schwester war Maria Carlota con Cuentez, die später ihren Großcousin Manuel von Nadal heiratete.

Als jüngere Tochter aus einer Nebenlinie des Fürstenhauses war Isabella nicht zum Regieren geboren und lebte stattdessen als Nonne im Kloster. Zwar hatte ihr Vater 1669 als Nachfolger seines Neffen den Fürstenthron geerbt. Aber erst nach dem Tod ihres älteren Bruders Maximilian 1680 und ihrer älteren Schwester Maria Carlota 1695 rückte Isabella zur Erbin des Fürstentums auf. Mit dem Tod ihres Vaters wurde sie 1699 zur neuen Fürstin proklamiert. Sie zeigte aber kein Interesse an der Politik und weigerte sich auch, eine Ehe einzugehen. Stattdessen dankte Isabella nach nur 80 Tagen im Amt ab und nannte ihren 43 Jahre älteren Schwager Manuel "den Alten", den Witwer ihrer Schwester, als Erben. Dieser übernahm das Fürstenamt im Alter von 78 Jahren und überließ es mit seinem Tod zwei Jahre später an seinen Enkel Maximilian II. von Cuentez. Isabella lebte noch 16 weitere Jahre zurückgezogen im Kloster auf Cuentez, wo sie als "Fürstin vom Heiligen Licht" bekannt war.