Martin IV. Felix

Aus Sagradien
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Martin IV. Felix (von Sagradien), (*1253, †1289) war König von Peruzien (1275-1289) und erster König von Sagradien (1269-1289) aus dem Haus Redanior. Als solcher vereinte er 1275 die Kronen Sagradiens und Peruziens in seiner Hand, regierte in Sagradien aber zusammen mit seiner Mutter Eleonore von Sagradien.

Martin Felix von Redanior wurde 1253 als ältester Sohn Philipps des Schweigsamen, König von Peruzien und der Dianniden-Prinzessin Eleonore von Sagradien, Tochter König Philipps IV. Hermes und Schwester Gabriels IV., geboren. Die Ehe zwischen Martins Eltern war 1250 im Rahmen einer Allianz des Hauses Redanior mit dem sagradischen Königshaus der Dianniden geschlossen worden.

Martin war erst elf Jahre als, als sein Onkel Gabriel IV. starb und seine Mutter Eleonore von Sagradien als Herrscherin in Sagradien nachfolgte. Martin stieg damit zum Präsumptiverben der Kronen Sagradiens und Peruziens auf. Mit 16 Jahren wurde Martin zum König von Sagradien gekrönt. In der Folge suchte er sich von seinem Vater zu emanzipieren, was zu Konflikten zwischen beiden Königreichen führte. Martins Vater verbündete sich zeitweise mit seinem jüngerem Bruder Robert von Skanten. Zudem musste Martin sein Königtum gegen mehrere „falsche Prinzen“ verteidigen, die sich als Söhne Philipps IV. oder Gabriels IV. ausgaben, die aber alle besiegt werden konnten.

1272 heiratete Martin gegen den Willen seines Vaters die mikolinische Prinzessin Katharina, was zu weiteren Spannungen führte. Die Ehe blieb aber kinderlos. Martin wurde stattdessen eine Beziehung zu einem Heerführer nachgesagt.

Nach dem Tod Philipps des Schweigsamen 1275 wurde Martin auch König von Peruzien und vereinte damit in Personalunion die beiden Königreiche. Als Martin IV. 1289 im Alter von 36 Jahren starb, folgte ihm sein jüngerer Bruder Robert auf den Thron. Seinem Tod folgte 1290 der Abfall der Peruzinischen Stände, die seinen Nachfolger Robert nicht anerkannten und die Peruzinischen Kriege von 1290-1323 auslösten.