Entesa de la Sinistra Regional

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Entesa de la Sinistra Regional
Entesa-Logo.png
Politischer Sprecher Dián Liriarte
Gründung 1992/1996
Ausrichtung Regionalismus
Sozialdemokratie
Ökosozialismus
Position Links
Wahlbündnis Entesa d'Aziz Les Verdes
Les Verdes - Iniciativa Plural
Europa Plural i Verde
Europapartei Europäische Freie Allianz (EFA)
EP-Fraktion Die Grünen/Europäische Freie Allianz (Grüne/EFA)
Farbe gelb

Die Entesa de la Sinistra Regional d'Aziz (ESR, deutsch Übereinkunft der Regionalen Linken Aziz), meist kurz l’Entesa genannt, ist eine regionalistische Partei mit sozialdemokratischem und progressivem Profil in Aziz.

Geschichte[bearbeiten]

Die Entesa wurde 1992 als linkes Parteienbündnis gegründet und ist seit 1996 eine eigenständige Partei. Gründungsparteien des Bündnisses waren die linke regionalistische Unión Radical-Socialista d'Aziz (URS), die aus der radikalen Bewegung entstand und für die Errichtung einer unabhängigen Republik Aziz innerhalb eines föderalen sagradischen Staates eintrat, die ökosozialistische Partíu Ecologista d'Aziz (PEA) sowie die rot-grün-reformistische Sinistra Democrática d'Aziz (SDA), die aus dem reformkommunistischen Flügel der KP Aziz hervorgegangen war.

Bei der Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1994 trat die Entesa erstmals als Parteienbündnis an und erreichte einen Zuspruch von acht Prozent der Stimmen. Danach konnte sie sich bis 2003 auf zehn Prozent steigern, ehe sie bei der Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2007 17 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte und drittstärkste Kraft im azizischen Regionalparlament wurde. Seither war die Partei als zweitstärkste Kraft innerhalb der Linkskoalition unter dem Sozialisten Francisco Copado Ferres an der Regionalregierung beteiligt und stellte mit Dián Liriarte den Vizeregierungschef.

Bei den Europawahlen 2009 kandidierten Vertreter der Entesa auf einer Gemeinschaftsliste der sagradischen Grünen mit diversen Regionalparteien mit dem Namen Europa Plural i Verde (EPV). Dank des guten Ergebnisses der Grün-Progressiven Liste wurde auch ein Vertreter der ESR ins Parlament gewählt. Dieser schloss sich der Grüne/EFA-Fraktion an.

Bei den Regionalwahlen 2012 kandidierte die ESR zusammen mit den Verdes d’Aziz unter der Bezeichnung Entesa d’Aziz Les Verdes, verlor aber deutlich an Zustimmung beim Wähler. Seither führt sie die parlamentarische Opposition gegen die Große Koalitionsregierung aus FXA und PSA an. Bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013 gehörte die Entesa zum grün-progressiven Wahlbündnis Les Verdes - Iniciativa Plural und entsandt einen Vertreter in die sagradische Abgeordnetenkammer in Semest. Bei der Europawahl 2014 gelang der Partei erneut als Teil des Bündnisses Europa Plural i Verde der Sprung nach Brüssel. Zur Mitte der Amtsperiode wird der Entesa-Vertreter in Absprache Platz für einen Vertreter der azizischen Grünen machen.

Ausrichtung[bearbeiten]

Die Entesa gehört in der Tradition der URS zum Lager der Parteien mit regionalistischem Hintergrund und vertritt innerhalb dessen eine Mitte-Links-Position. Damit konkurriert sie im regionalistischen Lager gegen die konservativ-liberale FNA und die radikal-separatistische Juntœs per la Libertá. Die Entesa hat sich heute im Hinblick auf den angestrebten Autonomiegrad von verschiedenen radikalen und separatistischen Positionen der früheren URS verabschiedet und verfolgt eine regionalistische Politik mit dem Ziel einer weitgehenden Autonomie vom sagradischen Zentralstaat. Wirtschaftspolitisch vertritt die Partei sozialdemokratische Positionen. Dazu kommen grüne Positionen in der Umwelt- und Energiepolitik sowie liberale Ansichten in gesellschaftspolitischer Hinsicht.

Die Entesa ist Mitglied der Europäischen Freien Allianz (EFA).