María Dolores Bernat

Aus Sagradien
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María Dolores Bernat (*1948) ist eine sagradische Juristin, Aktivistin und Politikerin (Radicales), die sie als Spitzenkandidatin in die Parlamentswahlen 2002 und 2006 führte. Sie war von 1990-1992 sagradische Ministerin für Erziehung und Familie sowie Delegierte Ministerin für Frauenangelegenheiten im Kabinett Ricardes. Seit 2011 ist sie Richterin am sagradischen Verfassungsgerichtshof in Semest.

Karriere[bearbeiten]

Die Juristin Bernat verfolgte zunächst eine Karriere als Wissenschaftlerin und Dozentin für Familien- und Eherecht. 1982 trat sie als Richterin in den Staatsdienst ein, ehe sie bei der Parlamentswahl 1986 für die linksliberale PRD in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt wurde. Dort machte sie sich einen Namen als engagierte Frauenpolitikerin.

Nach ihrer Zeit als Erziehungsministerin sowie Frauenbeauftragte der Regierung Ricardes und der Niederlage ihrer Partei bei der Parlamentswahl 1994 zog sich Bernat vorübergehend aus der Politik zurück, wurde 1998 aber erneut in die Abgeordnetenkammer gewählt.

Von 1999 bis 2002 war Bernat Parteisekretärin der Partei Ils Radicales, seit 2002 fungierte sie als politische Sprecherin ihrer Partei und Fraktion und führte die Radikalen als Spitzenkandidatin in die Parlamentswahl 2002 sowie die Parlamentswahl 2006. Von 2006 bis 2009 fungierte sie als Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Justizpolitik.

Nach ihrem Ausscheiden aus der aktiven Politik kehrte Dolores Bernat zunächst in ihren Beruf als Juristin. Im November 2011 wurde sie zur Richterin beim sagradischen Verfassungsgerichtshof ernannt.

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

Mandate[bearbeiten]

Parteifunktionen[bearbeiten]