Fernando Ruiz-Nerra
Fernando Ruiz-Nerra ist ein sagradischer Unternehmer. Bekannt ist er als Präsident und Miteigentümer des FC Semesta.
Ruiz-Nerra wurde im Frühjahr 2005 als Nachfolger von Alfonso Garret i Garret zum Vereins- und Verwaltungsratspräsidenten des FC Semesta gewählt, nachdem der Verein in große finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Mit der Volpes de Semesta Holding Group, einer von ihm geleiteten Investorengruppe, übernahm Ruiz-Nerra eine Mehrheit der Aktion an der SAD. Zusammen mit Generalmanager José Del Vigo, den er im Juli 2005 zum Generalmanager berief, und mit Cheftrainer Joán Fernandez führte Ruiz-Nerra den Hauptstadtklub wieder in die schwarzen Zahlen und zu sportlichen Erfolgen wie dem Sieg in der Copa Sagradia 2006.
Im Jahr 2012 verkauften Ruiz-Nerra und seine Co-Investoren eine Mehrheit der Volpes de Semesta Holding an den johannarischen Milliardär Xohn-Pirez Nagulo, der die Gruppe zur FC Semesta LLC umfirmierte. Fernando Ruiz Nerra blieb als Vereinspräsidenten und Minderheitseigner an der Klubführung beteiligt und behielt auch das Amt des Verwaltungsratspräsidenten.
Unter seiner Präsidentschaft konnte Semesta mit Luis Gracia als Cheftrainer seit dem Jahr 2011 zahlreiche Erfolge feiern. Dazu gehörten die Vizemeisterschaft und der Copa Sagradia-Erfolg 2013, das nationale Double aus Meisterschaft und Copa im Jahr 2014 sowie die erneute Vizemeisterschaft 2016. Auf europäischer Ebene gewann Semesta 2012 die UEFA Europa League und zog 2016 ins Finale der UEFA Champions League ein, das die Semestiner gegen Real Madrid verloren. Ruiz-Nerra prägte damit eine der erfolgreichsten Epochen in der Vereinsgeschichte.