Philipp II. der Katholische
Philipp II. (*973, †1019), später der Katholische genannt (sagr. Don Filipe II il Católico), war König von Sagradien (996-1019).
Philipp war der zweite Sohn des skantisch-sagradischen Königs Albret V. und dessen Frau Berruela von León. Sein älterer Bruder Rodrigo (*971) war bereits vor der Thronbesteigung seines Vaters mit diesem in Streit gefallen und hatte sich gegen seinen Vater verschworen, um an dessen Stelle den Thron zu besteigen. Als Albret V. im Jahr 994 den Thron bestieg, enterbte er seinen älteren Sohn Rodrigo und ließ ihn in den Kerker werfen. Stattdessen bestimmte er seinen jüngeren Sohn Philipp zum Erben. Als solcher folgte Philipp II. bereits 996 seinem überraschend verstorbenen Vater auf den sagradischen Thron.
Wie bereits sein Vater führte auch Philipp mehrere Kriege gegen das muslimische Numererkönigreich von Malesc, das als letztes numerisches Reich im Süden Sagradiens zurückgeblieben war. Bereits seinem Vater waren in dessen kurzer Regierungszeit entscheidende Erfolge gegen die Numerer gelungen, die auf ein kleines Restgebiet an der Südküste Sagradiens zurückgedrängt worden waren. Im Jahr 999 kam es schließlich unter Philipp II. zur Belagerung Malescs, das schließlich erfolgreich eingenommen werden konnte. Der muslimische König Menad II. floh nach Spanien. Ein Versuch, im Jahr 1002 mit einem Heer nach Sagradien zurückzukehren, konnte von Philipp erfolgreich zurückgeschlagen werden.