Domênco Scalfín

Aus Sagradien
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Domênco Vitorino Scalfín Ferrandiz (*1861; †1936) war ein sagradischer Politiker und von 1934 bis zu seinem Rücktritt 1938 der siebte Präsident der Sagradischen Republik.

Der Katholik Scalfín gehörte der katholisch-konservativen Volksaktion an und stieg in den 1910er Jahren in die Parteiführung auf. In der Regierung seines Parteifreundes Francisco Tropexas wurde Scalfín 1913 zum Minister für die Kolonien ernannt.

1924 war er maßgeblich an der Umformierung der katholischen Rechten zur rechtskonservativen Volksunion beteiligt und galt allgemein als deren "Gründervater". 1925 wurde er zunächst Verteidigungsminister in der Regierung von Estefán Gaeta und danach zum Finanzminister in der Regierung Capón berufen.

1929 wurde Scalfín zum Präsidenten des sagradischen Senats gewählt. Bei der Präsidentschaftswahl im Dezember 1932 war Scalfín Kandidat um die Nachfolge seines Parteifreundes Estefán Gaeta und konnte sich unter anderem gegen Cristoval Sánchez und Santiago Laval durchsetzen.

In der Oktoberkrise 1934 musste Scalfín Angriffe von rechts und links auf die Republik abwehren und setzte schließlich Manuel Sants-Igualde als starken Ministerpräsidenten ein.