David Pizarro Cordês
David Lionel Pizarro Cordês (*1901, †1980) war ein sagradischer Diplomat, Staatsmann und Politiker (PRR, später parteilos). Er war von 1961 bis 1964 Generalsekretär der NATO und von 1965 bis 1970 Präsident der Sagradischen Republik.
Nach einer erfolgreichen Karriere im diplomatischen Dienst der Sagradischen Republik wurde Pizarro Cordês 1955 zum Außenminister in der Regierung Luciaro berufen. In diesem Amt führte er 1955 die Verhandlungen zwischen Sagradien und Micolinien über die Verträge von Alágua und Pexace erfolgreich zum Abschluss. Das 1956 als Ergänzung zu den Golenverträgen zwischen beiden Staaten geschlossene Abkommen von Plato über den Status von Cuentez geht ebenfalls wesentlich auf das Wirken Ortegas zurück.
1959 wurde Pizarro-Cordês Botschafter Sagradiens bei den Vereinten Nationen und 1961 als erster Sagradier Generalsekretär der NATO.
Bei der Präsidentschaftswahl 1965 wurde Pizarro Cordês als Kandidat der Regierungsparteien zum Präsidenten der Sagradischen Republik gewählt. Als Staatspräsident hob er sich von seinem Vorgänger Paulo Luciaro durch einen zurückhaltenden und überparteilichen Stil aus, der das Amt nachhaltig prägte. 1970 verzichtete er nach fünf Jahren im Amt auf eine Wiederwahl.
Nach seiner Präsidentschaft gehörte Pizarro Cordês dem sagradischen Senat an, wo er im außenpolitischen Ausschuss saß. Als engagierter Förderer der Europäischen Einigung wurde er 1972 zum Präsidenten der sagradischen Sektion der Europäischen Föderalistischen Union (UEF Sagradia) gewählt, der er bis zu seinem Tod 1980 vorstand.
Politische Ämter
- 1953-1955: Staatssekretär im Außenministerium
- 1955-1959: Außenminister im Kabinett Luciaro V, VI und VII
- 1959-1961: Vertreter Sagradiens bei den Vereinten Nationen
- 1961-1964: Generalsekretär der NATO
- 1965-1970: Präsident der Sagradischen Republik
- 1972-1980: Präsident der UEF Sagradia
