Carles Vergil

Aus Sagradien
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Carles Vergil ist ein sagradischer Politiker. Er gehörte in den siebziger und achtziger Jahren zu den prominentesten Vertretern der sagradischen Umweltbewegung.

Nachdem sich Vergil 1979 und 1982 erfolglos um ein Mandat in der sagradischen Abgeordnetenkammer beworben hatte, gründete er vor der Europawahl 1984 die Partei Democrâcia Ecologista, die sich als "reine" grün-ökologische Partei in Abgrenzung vom linksgrünen Regenbogen-Bündnis der Partei der Grünen verstand. Sowohl bei der Eruopawahl 1984 als auch bei der Parlamentswahl 1986 scheiterte die DE an der Dreiprozent-Hürde. 1989 trat Vergil schließlich aus seiner Partei aus und schloss sich nun doch den Grünen an, für die er bei der Parlamentswahl 1990 in die sagradische Abgeordnetenkammer einzog.

Von 1989 bis 1991 fungierte Vergil zudem als Politischer Sprecher der Partei und bildete damit eine Doppelspitze mit Isabel Maier Serrán, verließ die Grünen aber 1992 wieder und gründete die kurzlebige Acción Cívica Ecologista (ACE), die sich als ökoliberale Formation verstand.

Nachdem er mit seiner eigenen Liste bei der Europawahl 1994 gescheitert war, verzichtete Vergil bei der Parlamentswahl 1994 auf eine Kandidatur. Stattdessen löste er seine Partei auf und zog sich vorübergehend aus der Politik zurück.

Bei der Europawahl 1999 kandidierte Vergil auf Platz 5 der Radicales-Wahlliste und verpasste damit einen Einzug ins Straßburger Parlament, zog aber als Nachrücker ins Europäische Parlament ein, dem er bis 2004 angehörte.