Eleonora Sarabal

Aus Sagradien
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Eleonora Sellesi Sarabal (*1958) ist eine sagradische Politikerin der nationalkonservativen PSP. Sie ist seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments, dem sie bereits von 1999 bis 2002 angehörte. Von 2002 bis 2007 war sie Generalsekretärin und danach bis 2015 als Nachfolgerin ihres Schwagers Joán de la Pênia Parteivorsitzende des PSP. Bei der Präsidentschaftswahl in Sagradien 2015 kandidierte sie für ihre Partei und verpasste nur knapp den Einzug in die Stichwahl.

Politischer Karrierebeginn

Von 1985 bis 2008 war sie mit dem Bruder von Joán de la Pênia verheiratet. Mit diesem trat sie 1991 in die PSP ein, wo sie anschließend Karriere machte. 1999 zog sie ins Europäische Parlament ein, 2002 in die sagradische Abgeordnetenkammer. 2004 führte sie ihre Partei als Spitzenkandidatin in die Europawahl und kehrte ins Straßburger Parlament zurück, dem sie seither ununterbrochen angehörte. Hier amtierte sie von 2004 bis 2009 als stellvertretende Vorsitzende der Fraktion "Union für das Europa der Nationen" (UEN) und von 2009 bis 2014 als Vizepräsidentin der Fraktion "Europa der Demokratie und der Freiheiten" (EFD). Seit 2014 ist sie Mitglied der Fraktion "Europäische Konservative und Reformer" (ECR).

Aufstieg an die Parteispitze

Im Jahr 2002 wurde Sarabal von ihrem Schwager zur Generalsekretärin der Partei berufen. Als solche half sie, die Partei auf nationaler Ebene zu etablieren. Nach dem Rücktritt De la Pênias vom Parteivorsitz im Jahr 2007 wurde Sarabal zu seiner Nachfolgerin gewählt. Fortan bildete sie gemeinsam mit Fraktionssprecher Domênco Laravil ein Doppelgespann an der Spitze der Partei. Das Verhältnis zwischen beiden wurde aber von Machtkämpfen und Richtungsstreitigkeiten belastet. Nach der Entmachtung Laravils kehrte De la Pênia zur Parlamentswahl 2009 wieder in die engere Parteiführung zurück und bestimmte wieder maßgeblich den Kurs der Partei. Sarabal blieb aber Parteivorsitzende.

Präsidentschaftswahl

Bei der Präsidentschaftswahl in Sagradien 2015 trat Sarabal als Kandidatin ihrer Partei an und erreichte im ersten Wahlgang einen Stimmenanteil von 18,5 Prozent der Stimmen. Obwohl dies das beste Ergebnis eines PSP-Bewerbers überhaupt war, verfehlte Sarabal als Drittplatzierte den Einzug in die Stichwahl knapp.

Nachdem sie während des Wahlkampfs den Parteivorsitz hatte ruhen lassen, kehrte sie im Anschluss an die Wahl wieder an die Parteispitze zurück, gab aber später bekannt, auf eine neuerliche Wiederwahl ins höchste Parteiamt zu verzichten. Auf dem PSP-Parteitag im Dezember 2015 schied sie nach acht Jahren an der Spitze aus dem Amt. Nachfolgerin wurde Marijol Catalán, die im Oktober 2015 bereits Joán de la Pênia als Fraktionssprecherin der PSP in der Abgeordnetenkammer abgelöst hatte.

Privates

Im Jahr 2017 wurde Sarabals Immunität aufgehoben, nachdem die Staatsanwaltschaft gegen sie und ihren Mann Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung aufgenommen hatte.

Ihr jüngster von drei Söhnen, Julen Sarabal (*1989) ist ebenfalls Politiker und sitzt für die PSP im Regionalrat von Sarmay.

Mandate
  • 1999-2002: Mitglied des Europäischen Parlaments
  • 2002-2004: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer
  • seit 2004: Mitglied des Europäischen Parlaments
Parteifunktionen
  • 2002-2007: Generalsekretärin des PSP
  • 2007-2015: Parteivorsitzende des PSP
  • 2009-2014: stellvertretende Vorsitzende der EFD-Fraktion im Europäischen Parlament
  • 2015: Kandidatin bei der Präsidentschaftswahl in Sagradien 2015
  • seit 2014: stellvertretende Vorsitzende der ECR-Fraktion im Europäischen Parlament