Alêsi Javier
| Alêsi Javier | ||
| Spielerinformationen | ||
| Voller Name | Alejandro Javier Arranzía | |
| Geburtstag | 03.06.1975 | |
| Geburtsort | Trulla | |
| Position | Mittelfeld | |
| Vereine in der Jugend | ||
| –1989 | RC Coroliana | |
| 1989–1993 | FC Trulla | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1993–1996 | FC Trulla | |
| 1996–1999 | Ostinense CF | |
| 1999–2009 | FC Bosa | |
| Nationalmannschaft | ||
| 2000–2008 | Sagradien | 75 |
Alejandro Javier Arranzía (*3. Juni 1975 in Trulla/Croel), genannt Alêsi Javier, ist ein ehemaliger sagradischer Fußballspieler und heutiger Funktionär. In seiner aktiven Karriere bestritt er zwischen 2000 und 2008 75 A-Länderspiele für die sagradische Fußballnationalmannschaft und wurde mit der Azûr 2008 im eigenen Land Europameister. In zehn Jahren beim sagradischen Spitzenklub FC Bosa gewann Alêsi Javier insgesamt drei sagradische Meistertitel und zweimal die Copa Sagradia.
Von 2010 bis 2018 arbeitete Alêsi Javier als Sportdirektor im Management des FC Bosa. Im Februar 2019 übernahm er die Position des Fußballdirektors beim AC Gerón.
Inhaltsverzeichnis
Karriere als Spieler
Im Verein
Der im ostmittelsagradischen Trulla geborene Alêsi Javier gilt als fußballerischer Spätzünder und spielte bis zu seinem 21. Lebensjahr für den Drittligisten FC Trulla, ehe er zum nahegelegenen FC Ostino in die Premera Liga wechselte. In Ostino galt Javier längere Zeit als Nachwuchstalent, gehörte im Abstiegsjahr 1997/1998 aber nicht zum Stamm des Teams. Erst in der Zweitliga-Saison 1998/1999 erlebte Alêsi Javier im Alter von 23 Jahren seinen persönlichen Durchbruch und lenkte als Mittelfeldmotor die Geschicke der Ostinenser, die aber den unmittelbaren Wiederaufstieg verpassten. Dennoch wurde der Spitzenklub FC Bosa auf den überragenden Spieler der Zweitligasaison aufmerksam und verpflichtete den 24-Jährigen im Sommer 1999.
In Bosa konnte sich Javier nach Anlaufschwierigkeiten in der Hinrunde 1999/2000 in der zweiten Saisonhälfte durchsetzen und wuchs in die Rolle des defensiven Spielgestalters im zentralen Mittelfeld hinein. Am Ende der Saison gewann Javier mit den Bosanern mit dem Sieg im Finale der Copa Sagradia seinen ersten Titel. In der Liga blieben die Erfolge zwar zunächst aus, Alêsi Javier gehörte aber regelmäßig zu den besten Mittelfeldspielern der Premera Liga. Unter Trainer Selle Ebrulla folgten ab 2004 auch nationale Titel. Nach der Vizemeisterschaft 2003/2004 wurde Bosa 2004/2005 erstmals seit neun Jahren wieder sagradischer Meister und gewann mit dem gleichzeitigen Erfolg im Pokal das nationale Double. Den Ligaerfolg konnten die Bosaner mit einem talentierten Team um die Nationalspieler David Rinchestro und Alberto Ferrera, Starstürmer Leándro und Nachwuchstalent David Pedrosa 2006 sowie erneut 2008 wiederholen. Dazwischen stand Javier mit dem FC Bosa im Finale der Championsleague 2007, das die Rotblauen aber gegen den AC Mailand verloren.
Nach dem Karriereende von Enrico Torc wurde Javier 2005 Vizekapitän der Mannschaft und führte das Team des öfteren als Spielführer auf den Platz. Nach der Spielzeit 2008/2009 beendete Alêsi Javier im Alter von 33 Jahren seine aktive Spielerkarriere.
Stationen
- Bis 1996 FC Trulla
- 1996-1999 Ostinense CF
- 1999-2009 FC Bosa
Erfolge
- Sagradischer Meister 2005, 2006, 2008
- Sagradischer Pokalsieger 2000, 2005
- Sagradischer Ligapokal-Sieger 2008
- Championsleague-Finalist 2007
Im Nationalteam
Anders als viele andere langjährige Nationalspieler seiner Generation durchlief Alêsi Javier nicht die sagradischen Jugendauswahlteams. Erst 1999 wurde er für die sagradische B-Auswahl nominiert. Im Februar 2000 wurde Javier erstmals in die sagradische A-Nationalmannschaft berufen und bestritt sein Länderspieldebüt. Wenig später nahm Javier mit Sagradien an der EURO 2000 in Belgien und den Niederlanden teil, bei der Sagradien erst im Finale an Weltmeister Frankreich scheiterte. Seinen einzigen Einsatz hatte Javier bei dem Turnier im dritten Gruppenspiel gegen England als Einwechselspieler für seinen Teamkollegen Enrico Torc.
Dennoch setzte er sich in den folgenden Jahren im Nationalteam durch und gehörte nach der Fußballweltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea und dem Rücktritt von Spielmacher Daniel Pessué als defensiver Spielgestalter zum Stamm des Teams. Beim Confederations Cup 2003 wurde Javier mit Sagradien Dritter, bei der EURO 2004 enttäuschte die Mannschaft jedoch und schied bereits nach der Vorrunde aus. Nach dem Viertelfinalaus bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 wurde die EURO 2008 in Sagradien für Javier zum Karrierehöhepunkt, deutete aber auch bereits auf seinen Abschied in Folge eines Generationswechsels im Team hin. In den ersten drei Gruppenspielen stand Javier von Beginn an auf dem Platz, verpasste jedoch verletzungsbedingt das Viertelfinale gegen Kroatien und fand danach nicht mehr richtig ins Team zurück. Im Finale gegen Spanien saß Javier 90 Minuten lang auf der Bank, konnte sich aber dennoch über den Gewinn des ersten sagradischen Europameisterschaftstitels seit 1976 freuen.
Nach dem Turnier im eigenen Land erklärte Javier schließlich nach 75 A-Länderspielen für Sagradien seinen Rücktritt aus dem Nationalteam.
Erfolge
- 75 A-Länderspiele für Sagradien (2000-2008)
- Teilnahme an den Fußballeuropameisterschaften 2000, 2004 und 2008
- Teilnahme an den Fußballweltmeisterschaften 2002 und 2006
- Teilnahme am Confederations Cup 2003
- Europameister 2000
- Vize-Europameister 2000
Nach der Spielerkarriere
Nach der aktiven Spielerkarriere blieb Alêsi Javier dem FC Bosa treu und absolvierte eine Ausbildung im Management der Eskader. Infolge einer umfassenden Umstrukturierung der sportlichen Führung des Klubs und der Verpflichtung von Roberto Bastiano als Generalmanager wurde Alêsi Javier im Sommer 2010 zum Sportdirektor der Rotblauen berufen und trat damit die Nachfolge des erfolgreichen Nicolas Santiar an.
Gemeinsam mit Bastiano und dem brasilianischen Trainer Emery Valdo stellte Javier in der Folge eine neue Mannschaft der Bosaner um zusammen, die mit der sagradischen Meisterschaft 2012 ihren ersten Titel gewinnen konnte. Mit dem Argentinier Claudio Bernardi als Trainer konnte Bosa zudem die Premera Liga 2016 und 2017 gewinnen. Nach einer enttäuschenden Saison 2017/2018 und vermehrter Kritik an der Transferpolitik des Vereins einigten sich Javier und Bosa im April 2018 auf eine vorzeitige Trennung.