David I.

Aus Sagradien
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David I. (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem Haus Santori war König von Sagradien (1509-1543) und von Portugal (1521-1543), außerdem u.a. Herzog von Servette (1534-1543) und Herr der Servettinischen Lande, Fürst von Flandern (1518-1543) und Conte von Tulis (1509-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Er vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und prägte eine ganze Epoche in der sagradischen Geschichte ("Era Davidêsa" des Sêcolo d’Oro).

Jugend und Exil

David Alexander Philipp Antoninus von Santori und Habsburg wurde im April 1491 in Tulis geboren. Sein Vater war der sagradische Thronfolger Santiago de Santori, sein Großvater der sagradische König Jakob III. aus dem Haus Santori, der seit 1457 auf dem Thron saß und seit 1590 auch als Conte von Tulis amtierte. Davids Mutter Katharina war eine Habsburgerprinzessin, namentlich die jüngste Schwester von Kaiser Maximilian I. Bereits zwei Monate nach seiner Geburt bestieg Davids Vater als Jakob IV. den sagradischen Thron und David stieg zum Infanten, also zum alleine erbberechtigten Thronfolger, auf und übernahm den Titel des Herzogs von Sesín von seinem Vater. Jakob IV. herrschte nun über ein europäisches Mittelreich, denn er war nicht nur sagradischer König, sondern als Haupt der Santori-Dynastie auch Markgraf von Golen und Erbe von Flandern. David wuchs zunächst am Hof in Tulis auf, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten Ercule Schiatti erhielt. Im Jahr 1502 – David war erst elf Jahre alt – starb sein Vater, woraufhin anstelle des minderjährigen David sein Onkel Pietro, Herzog von Corar und jüngerer Bruder Jakobs IV., die Macht ergriff und zum König erhoben wurde. David wurde zunächst zusammen mit seiner Mutter Katharina von Habsburg, nach Gent gebracht, wo er vom ansässigen Humanisten Geert von Stael in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte ein langer Machtkampf zwischen König Peter und den Anhängern Katharinas von Habsburg, angeführt von Carles de Biniar – Gerüchten zufolge Liebhaber Katharinas.

1503 starb König Peters’ Ehefrau Marie von Orleans. Die Ehe war kinderlos geblieben, sodass David weiterhin Thronfolger blieb. Im Sommer 1504 jedoch heiratete Peter erneut, diesmal die micolinische Prinzessin Antonia von Servette, Erbin des Hauses Sáloa-Servette, sodass Peter nun auch Herzog von Servette und Erbprinz des Herzogtums Sáloa sowie der Fürstentumer Saséia und Marbore wurde. Nachdem seine zweite Frau Antonia von Servette 1508 eine zweite Fehlgeburt erlitten hatte und dabei das Leben verloren hatte, zog Peter nach Micolinien, um sein servettinisches Erbe gegen den micolinischen König Aquim II. zu verteidigen. In der Zwischenzeit hatten in Sagradien die Anhänger Katharinas die Macht übernommen und zwangen nach der Schlacht von Santa Rocca Peter im Vertrag von Vérisa zur Abdankung zugunsten seines achtzehnjährigen Neffen David. Peter zog sich nach Servette zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Servette“ die micolinischen Besitztümer regierte.

Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre

David kam nach vier Jahren in Flandern zurück nach Sagradien und wurde im Noyarenser Dom zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten Carles von Biniar zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Außerdem nahm auch seine noch lebende Mutter Katharina von Habsburg, ebenfalls nach Sagradien zurückgekehrt, immer noch starken Einfluss auf den jungen König. Biniar und Katharina erkannten schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzten Katharina und ihr Günstling zunächst alles auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Zunächst galt es daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidaten kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.

Nach dem Tod Katharinas im Jahr 1512 emanzipierte sich David endlich von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Damit rückte er auch von der pro-habsburgischen Politik seiner Mutter ab. 1514 versöhnte sich David mit seinem erkrankten Onkel Peter. Nachdem die Verhandlungen über eine Hochzeit zwischen Davids jüngerer Schwester María Luísa mit dem spanischen Thronfolger Karl (V.) gescheitert waren, verheiratete David sie 1513 mit Emanuel von Trient und übernahm nach dessen Tod 1518 die Herrschaft über das Fürstentum in Südtirol. Als neuen Gatten für María Luísa erwählte er Joán de Biniar, den Sohn seines alten Mentors und Beraters Carles und dessen Frau Isabela de San Cristo, was ihn aber nicht hinderte, Carles nach dem Bruch 1516 gefangen zu nehmen und dann ins Exil zu schicken.

Ehe mit Luisa von Portugal

Trotz seiner Abkehr von der Habsburgerpolitik bemühte sich David 1513 vergeblich um die erst fünfzehnjährige Eleonore von Österreich, kurz darauf stand er in Verhandlungen mit Frankreich bezüglich einer Ehe mit Margarete, der Schwester Johanns I., jedoch entschloss sich David schließlich 1513 die portugiesische Thronfolgerin Luísa, Tochter Manuels I., zu ehelichen, wodurch er einen großen Anspruch auf die Thronfolge gewann, was zum offenen Konflikt mit dem Hause Habsburg führen musste. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit Andrés Pietro Joán ein Sohn und Thronfolger hervor, der für David so wichtig war. Mit Elisa Luísa (†1536) und Joána María gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter hinzu. Mit der Geburt Andreas Peters im Jahre 1515 übergab Davids Onkel Peter dem Säugling nominell die micolinischen Besitztümer, sodass Andrés Pietro als Herzog von Servette aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Micolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein Schwager Joán de Biniar, und danach Davids illegitimer Bruder Don Miguel. 1517 musste Joán de Biniar einen Angriff micolinischer Truppen auf Servette abwehren.

Flandernkrieg

Im Jahr 1518 starb Karl der Schöne von Flandern, der letzte Graf aus dem Geschlecht Burgund-Flandern, einer Nebenlinie des Hauses Burgund. Da Karl mit Davids Tante Margarete verheiratet war und zudem ein Sohn seiner Großtante Eleonore, erhob David Anspruch auf die Grafschaft Flandern, die jedoch auch von den Habsburgern beansprucht wurde. Nach dem Tod Kaiser Maximilians 1519 bewarb sich David als potenzieller Graf von Flandern neben Karl I. von Spanien, Franz I. von Frankreich und Heinrich VIII. von England um die Kaiserkrone, verlor die Wahl aber gegen Karl. Daraufhin bemühte er sich um ein Bündnis mit Frankreich gegen die Vorherrschaft der Habsburger in Europa. In Flandern führte er Krieg gegen die Habsburger und konnte anfänglich unter Führung seines Kommandanten Joán de Biniar einige Erfolge verbuchen, ehe der Frieden von Utrecht 1524 den Krieg beendete. Als Generalkapitän in der Grafschaft Flandern folgte auf Joán de Biniar 1528 Alexandro Machiês, der Graf von La Cordí, der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn Don Manuel (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde.

Die Flandernkriege der Jahre 1519-1524 hatten hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte.

Sagradisch-Portugiesische Union

1521 starb der portugiesische König Manuel I., der ohne legitimen männlichen Erben geblieben war. David als Schwiegersohn erhob für seine Ehefrau Infanta Luísa sofort Anspruch auf die Krone und konnte sich schließlich in mehreren Schlachten gegen die spanischen Ansprüche sowie einen illegitimen Sohn Manuels durchsetzen. Damit übernahm David zusammen mit seiner Ehefrau auch die portugiesische Krone und war neben Karl V. zum wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Micolinien und Flandern.

Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer Santo Aziz, Nuno Guavo, Selle Inoza und Carles Diaz de Verra sowie der Genuese Giovanni Caballi (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren.

Mäzenatentum

Doch Davids Hof in [[Tulis], der Paláciu Santori, wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an.

David als Conte Audáciu von Tulis ließ neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. David, der schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat sich zudem zum Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte stand und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie Nicola Vacheotti und zeitweise auch Leonardo da Vinci ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. So gehörten die beiden Tulineser Meister Don Cabal und António Volero zu den großen Talenten, die David erkannte, förderte und denen er die großen Aufträge in Tulis gab. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das als "Sêcolo d’Oro" bekannt wurde, und sich seit Davids späten Herrschaftsjahren vollzog.

Gegenreformation und Trienter Konkordat

Doch Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur dürfen nicht über Davids strenge Haltung in religiösen Dingen hinwegtäuschen. Als gläubiger Katholik ging er entschieden gegen jede Art der "Häresie" vor und sah sich selbst nach dem Beginn der Reformation in Europa als "Protector Sanctissimi Fidei" und stellte sich damit an die Spitze der Gegenreformation, was zu einigen Konflikten in den flandrischen Provinzen des Santorierreiches führte. David unterdrückte die Protestanten und versuchte jede Ausbreitung der neuen Ideen zu verhindern.

Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das Konkordat von Trient, das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Außerdem erreichte er, dass Pietro de Santori, illegitimer Sohn Gabriels II., als rechtmäßig und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel I. Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel António, bisher Fürst von Perín, zum Kardinal.

Heiratspolitik und Nachfolgefrage

Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger Andrés Pietro war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die junge Fürstin Maria von Piombino und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Micolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Micolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Vetter Miguel de Valier, aus der Valier-Linie des Hauses Santori. Dieser war in erster Ehe mit Ana von Vierna verheiratet gewesen, diese aber war 1533 gestorben. 1535 nun verheiratete David seine jüngste Tochter Joana María (*1520) mit Miguel de Valier und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, aufgrund des geltenden Erbrechts war sie aber nicht zur Regierung berechtigt.

Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Eine Frau als Herrscherin war in der sagradischen Thronfolge nicht vorgesehen und wäre im katholischen Sagradien undenkbar gewesen. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes Don Manuel im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen. Bereits 1535 hatte David seine älteste Tochter Elisa Luísa (*1516) mit Charles de Bourbon verheiratet, dem Onkel des späteren französischen Königs Heinrich IV., Elisa war nach kürzester Zeit aber gestorben.

Als Margarita David bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen Sukzessionserlass zu regeln. Darin bestimmte er seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Miguel de Valier zum Erbpaar in Sagradien und den micolinischen Gebieten. Da der portugiesische Adel dieser Lösung jedoch nicht zustimmte, sollte Davids Onkel José Herzog von Óstino und Liez, Sohn Jakobs III. und Halbbruder Jakobs IV. König von Portugal werden, das Reich damit geteilt werden.

Tod und Nachfolgekrieg

Weder Miguel de Valier noch José wollten jedoch eine derartige Teilung akzeptieren. Miguel fürchtete den Verlust des im Entstehen befindlichen Kolonialreichs, während José die Krone des fernen Portugal als zu gering betrachtete und zumindest die Besitztümer im Blaumeer forderte, um ein maritimes Reich aufzubauen. Die in der Folge versuchten Vermittlungsversuche zwischen den Streitparteien der Migueliten und Josephiten führten zu keinen befriedigenden Ergebnissen. Als David im Herbst 1543 starb, erkannten weder Miguel noch José die von David festgelegte Erbfolge an und es kam innerhalb des Hauses Santori, zum Thronfolgekrieg, aufgrund des Lilien-Wappens der Santori als Lilienkrieg bezeichnet, in den sich die europäischen Großmächte der Habsburger und Valois sowie Micolinien einschalteten und dem das Weltreich Davids zum Opfer fallen sollte. Während er in Servette weilende Miguel sich die Unterstützung des micolinischen Königs sicherte, um eine Invasion in Sagradien vorzubereiten, konnte sich José die Unterstützung in Portugal und großen Teilen Sagradiens sichern. Gleichzeitig marschierten die Habsburger in Flandern an und lieferten sich dort mit Frankreich Gefechte.

Die entscheidende Schlacht zwischen José und Miguel fand noch im Herbst 1544 statt und endete in einer knappen Niederlage Josés, der in den Folgemonaten die Herrschaft über Sagradien verlor, jedoch Tulis und Portugal halten konnte. Nach weiteren Monaten kam es Mitte 1545 zum Waffenstillstand und 1547 schließlich zum Frieden, in dem die von David vorgesehene Erbteilung bestätigt wurde. Allein das Comitat Tulis wurde aus dem miguelitischen Herrschaftskonglomerat herausgenommen und als Königreich Cuentez der Herrschaft Josés übergeben, der nun König von Portugal und Cuentez wurde.

Bedeutung

David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Königs und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als kulturelle und politische Blütephase Sagradiens. Mit David begann nicht nur das "Sêcolo d’Oro" in der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als David der Große bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung international und auch im Sagradien des 20. Jahrhunderts nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der "Era Davidêsa" und der Begriff "Impêriu Davidês" ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden.