Joaquín Nabarro
| Joaquín Nabarro | ||
| Spielerinformationen | ||
| Voller Name | Joaquín Fernando Nabarro Mêrces | |
| Geburtstag | 21.02.1988 | |
| Geburtsort | Duerez | |
| Position | Mittelfeldspieler | |
| Nummer | 4 | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1994–2003 | FC Duerez | |
| 2003–2005 | Arsenal FC | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 2004–2009 | Arsenal FC | |
| 2009–2018 | Real Madrid | |
| 2018– | FC Bosa | |
| Nationalmannschaft | ||
| 2006– | Sagradien | |
Joaquín Fernando Nabarro Mêrces (*21.2.1988 in Duerez) ist ein sagradischer Fußballspieler, der als defensiver Mittelfeldspieler für den FC Bosa in der sagradischen Premera Liga spielt. Zuvor spielte Nabarro beim englischen Hauptstadtklub FC Arsenal sowie für den spanischen Rekordmeister Real Madrid. Bei Arsenal kam er in den Jugendmannschaften zum Einsatz, debütierte bereits mit 16 Jahren in der Premier League und schaffte schließlich seinen Durchbruch als Profispieler. Nach seinem Wechsel nach Spanien spielte er insgesamt neun Jahre lang für Madrid und gewann mit den Blancos unter anderem vier Mal die UEFA Champions League. Mit der sagradischen Fußballnationalmannschaft, nahm er bisher an drei Welt- und zwei Europameisterschaften teil und wurde 2008 im eigenen Land Europameister und zwei Jahre später in Südafrika Weltmeister.
Inhaltsverzeichnis
Karriere im Verein
Der gebürtige Duerezer Joaquín Nabarro wechselte mit 15 Jahren aus der Jugend des FC Duerez in die Jugend des englischen Hauptstadtklubs Arsenal, wo er schon im Januar 2005 im Alter von nur 16 Jahren sein Premier-League-Debüt gab. In der Folgesaison 2005/2006 gehörte Nabarro bereits regelmäßig zum der Londoner und nahm als Einwechselspieler am UEFA-Champions-League-Finale in Paris teil, das Arsenal mit 1:2 gegen den FC Barcelona verlor. In den nachfolgenden Spielzeiten wuchs Nabarro zum Stammspieler und Leistungsträger der Gunners heran und bildete zusammen mit Cesc Fabregas ein starkes Duo in der Mittelfeldzentrale.
Nach fünf Spielzeiten in der Premier League wechselte der von zahlreichen Topklubs Europas umworbene Joaquín Nabarro im Sommer 2009 für eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro zum spanischen Rekordmeister Real Madrid, wo er unter den Trainern Joán Restávio und José Mourinho fortan zu den festen Stützen im defensiven Mittelfeld zählte. Nach seinem ersten Titelerfolg in Spanien, dem Sieg in der Copa del Rey 2011 konnte Nabarro in der Saison 2011/2012 mit Real Madrid die spanische Meisterschaft vor dem Rival aus Barcelona gewinnen.
Unter dem neuen Trainer Carlo Ancelotti bildete Nabarro in der Spielzeit 2013/2014 gemeinsam mit Xabi Alonso und Luka Modric eine der stärksten Mittelfeldachsen der Welt und gewann mit den Madrilenen neben der Copa del Rey auch das Finale der UEFA Champions League. Er gehört damit zu dem Team, das die lange angestrebte "Décima", den zehnten Sieg im Europapokal, verwirklichen konnte. Den Erfolg im Europapokal konnte Nabarro zwei Jahre später unter Trainer Zinédine Zidane wiederholen und wurde erneut mit Real Madrid Championsleague-Sieger. Es war der Auftakt zu einer Serie von drei Finalsiegen in Folge in der Champions League. Mit fünf Finalteilnahmen und vier Siegen ist Nabarro der erfolgreichste Sagradier aller Zeiten in der UEFA Champions League. In der Saison 2016/2017 gewann er mit Madrid zudem die spanische Liga.
Rückkehr nach Sagradien
Nach dem Abgang von Trainer Zinédine Zidane und Stürmerstar Cristiano Ronaldo im Sommer 2018 verließ auch Nabarro nach neun Jahren die "Königlichen" und verkündete seine Rückkehr nach Sagradien. Beim FC Bosa soll Nabarro den langjährigen Mittelfeldchef Loic Mariba als zentraler defensiver Mittelfeldspieler vor der Abwehr ersetzen.
Nationalteam
Nach seinen Leistungen in London, vor allem in der Champions League, wurde der gerade erst 18-jährige Nabarro am 1. März 2006 beim Freundschaftsspiel gegen Japan in seiner Heimatstadt Duerez erstmals in den Kader der Sagradischen Fußballnationalmannschaft berufen und in der zweiten Halbzeit für Marcelo Anderson eingewechselt. Überraschend gehörte Nabarro auch zum erweiterten Kader Sagradiens für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland und wurde von Trainer Eduardo Verrano auch in den endgültigen 23-Mann-Kader berufen. Als Youngster im Team kam er bei dem Turnier, bei dem Sagradien im Vietelfinale gegen den späteren Weltmeister Italien ausschied, zu einem Einsatz von Beginn an, im dritten Vorrundenspiel gegen Tunesien, wo er den in die Abwehr gerückten Sergio Concergaçâu im Mittelfeld vertrat.
Während der zweijährigen Vorbereitungsphase für die Heim-Europameisterschaft 2008 erspielte sich Nabarro einen festen Platz im Team und gehörte schließlich zu der Mannschaft, die im eigenen Land die Europameister-Trophäe entgegennehmen konnte. Bei dem Turnier kam der erst 20-jährige Nabarro in den ersten beiden Spielen jeweils als Einwechselspieler zum Einsatz, ehe er in allen Folgespielen bis zum Finale in der Startformation, meist neben dem defensiven Spielmacher Rafael Velozo stand. Mit diesem bildete Nabarro auch in den kommenden Jahren ein Weltklasse-Duo im defensiv ausgerichteten Mittelfeld. Beim FIFA Confederations Cup 2009 in Südafrika musste Nabarro nach einem Spiel verletzungsbedingt abreisen.
Krönung seiner internationalen Karriere war ein Jahr danach schließlich die Fußball-Weltmeisterschaft 2010, bei der Sagradien als amtierender Europameister und Mitfavorit erstmals seit 1958 das Turnier-Finale erreichte. Dort sah er nach einem taktischen Foul im zweiten Gruppenspiel gegen Kamerun seine erste gelb-rote Karte in seiner Nationalmannschaftskarriere und war danach für das dritte Gruppenspiel gegen Japan gesperrt, ehe er im Achtelfinale wieder ins Team zurückkehrte und auch die Folgespiele einschließlich des Finales gegen Spanien bestritt, das Sagradien nach einem Tor von David Pedrosa in der Verlängerung gewann und erstmals überhaupt Weltmeister wurde.
Bei der EURO 2012 in Polen und der Ukraine verfehlte Sagradien ohne seinen verletzten Spielgestalter Rafael Velozo, aber mit einem überragenden Nabarro nur knapp die Titelverteidigung und verlor das dritte große Finale gegen Spanien mit 1:3 in der Verlängerung, wobei Nabarro das einzige Tor seiner Mannschaft im Endspiel erzielte. Nachdem Sagradien mit Nabarro Dritter beim Confederations Cup 2013 geworden war, repräsentierte er sein Land auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014, bei der der Titelverteidiger aber bereits nach der Vorrunde wieder abreisen musste. Die folgende EURO 2016 verpasste Nabarro aufgrund einer Muskelverletzung, die er sich im Finale der Championsleague zugezogen hatte.
Stationen und Erfolge
Stationen
- Bis 2003: FC Duerez Jugend
- 2003-2009: Arsenal FC (ENG)
- 2009-2018: Real Madrid (ESP)
- seit 2018: FC Bosa
Erfolge
Mit Arsenal
- FA-Cup-Sieger 2005
- Championsleague-Finalist 2006
Mit Real Madrid
- Spanischer Meister 2012, 2017
- Spanischer Pokalsieger 2011, 2014
- Championsleague-Sieger 2014, 2016, 2017, 2018
Mit dem Nationalteam
- A-Länderspiele für Sagradien (seit 2006)
- Teilnehmer der Fußballweltmeisterschaft 2006, 2010, 2014 und 2018
- Teilnehmer der Fußballeuropameisterschaft 2008 und 2012
- Weltmeister 2010
- Europameister 2008
- Vize-Europameister 2012
- Dritter beim Confederations Cup 2009 und 2013
- U-17-Europameister 2003
- U-17-Vizeweltmeister 2003
