Beatrice Iniagui

Aus Sagradien
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Beatrice Marián Iniagui (*1977 in Artir) ist eine sagradische Politikerin. Sie ist seit 2013 Parteivorsitzende der Liberalen und war zuvor Generalsekretärin ihrer Partei. Seit Februar 2018 ist sie Stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Unternehmen und Energie im Kabinett Ramœs Iliega.

Leben und Karriere

Herkunft und politische Anfänge

Iniagui stammt aus Artir, wuchs jedoch in Duerez und Semest auf, ehe sie in Semest Kommunikations- und Politikwissenschaften studierte. Nach dem Studium arbeitete sie in Semest in einer mittelständischen Marketingagentur. Bereits als Studentin engagierte sie sich für den liberalen Hochschulverband UEDRL, trat der UDS bei und engagierte sich in der Kommunalpolitik. Bei den Kommunalwahlen 2004 wurde sie für die UDS in den Semestiner Stadtrat gewählt. Bei den Kommunalwahlen 2008 erhielt Iniagui das zweitbeste Stimmenergebnis der Liberalen und zog erneut in den Stadtrat ein. Im Frühjahr 2007 übernahm sie den Fraktionsvorsitz ihrer Partei im Stadtrat und wurde 2008 Vorsitzende des UDS-Stadtverbandes sowie Vorstandsmitglied der UDS in der Region Semestina. Von 2003 bis 2006 amtierte Iniagui zudem als stellvertretende nationale Sprecherin der UDS-Jugend.

Erste politische Erfolge und Aufstieg zur Generalsekretärin

Bei den Kommunalwahlen 2008 trat die erst 31-jährige Iniagui als Spitzenkandidatin der UDS an und erhielt die weitaus meisten Direktstimmen ihrer Liste. Gleichzeitig wurde sie im wohlhabenden Stadtteil Bernabêu zur Bürgermeisterin (Suprefeita) gewählt.

Im Frühjahr 2008 veröffentlichte Iniagui zusammen mit drei weiteren jungen Abgeordneten und Politikern der UDS ein Positionspapier, in dem sie eine stärkere Profilierung der Partei als eigenständige liberale Kraft forderten und sich energisch gegen die innenpolitischen Positionen der rechtspopulistischen Partei PSP wandten, die die Regierung Luisanto im Abgeordnetenhaus stützt. Mit dem Papier sorgte Iniagui innerhalb der Partei landesweit für Aufsehen, da die Forderungen als Kritik am bisherigen Kurs der Partei in der Mitte-Rechts-Regierung verstanden wurden. Nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009 stellte UDS-Parteichef Luca Orrieva die in der nationalen Öffentlichkeit bis dahin kaum bekannte 31-Jährige als neue Generalsekretärin der Partei vor. Sie folgte Martín Merrivo nach, der als Staatssekretär ins Wirtschaftsministerium wechselte.

Bei der vorgezogenen Wahl zum Semestiner Regionalrat 2010 kandidierte Beatrice Iniagui als Spitzenkandidatin der UDS. Sie folgte Damián Grôiso, der nach 20 Jahren an der Spitze der Regionalpartei auf eine neuerliche Kandidatur verzichtet hatte. Obwohl die UDS ihre fünf Sitze im Regionalparlament verteidigen konnte, verloren die Parteien der Rechten die Mehrheit in der Abgeordnetenkammer an die Linke. Iniagui wurde wenig später als Nachfolgerin Damián Grôisos zur Vorsitzenden des UDS-Regionalverbands Semestina gewählt.

Iniagui galt bald als Vertraute von Justizministerin Benita Hubner, die den bürgerrechtsliberalen Flügel der UDS anführt, verfügte aber auch über sehr gute Beziehungen zum klassisch liberalen Flügel der Partei sowie zu Parteichef Orrieva. Sie wurde daher immer wieder als mögliche Nachfolgerin Luca Orrievas im Parteivorsitz der UDS gehandelt.

Wahl zur Parteivorsitzenden

Infolge anhaltender Personal- und Führungsdebatten sowie magerer Umfrageergebnisse für die Mitte-Rechts-Koalition und die UDS wurde Beatrice Iniagui Anfang 2013 von Parteichef Luca Orrieva als Spitzenkandidatin der Liberalen bei der Parlamentswahl im Herbst 2013 und designierten Nachfolgerin als Parteivositzende nominiert. Auf dem Parteitag der UDS im Mai 2013 wurde Iniagui schließlich mit großer Mehrheit zur Parteivorsitzenden gewählt. Zum Parteisekretär nominierte sie den Abgeordneten Abdurahim Kader, der zugleich als ihr wichtigster Konkurrent um die Führung der Partei galt.

Den folgenden Wahlkampf führte die Partei unter dem Slogan "Ideen für ein liberales Sagradien". Unter Iniagui erreichte die Partei bei den Wahlen 5,4 Prozent der Stimmen und damit etwas mehr als bei der Parlamentswahl 2009. Iniagui wurde erstmals Mitglied der Abgeordnetenkammer.

Unter Iniaguis Führung erhielt die UDS im Jahr 2016 ein umfangreiches Rebranding. Nach 55 Jahren änderte die Partei erstmals ihren offiziellen Namen und tritt seither als Liberales - UDS auf. Der neue Name soll den eingeleiteten Kurs einer Profilierung als liberale Kraft der Mitte fortführen.

Mit Iniagui als Spitzenkandidatin feierten die Liberalen bei der Parlamentswahl am 5. November 2017 einen Erfolg und wurden mit einem Stimmenanteil von 7,8 Prozent der Stimmen wieder fünftstärkste Kraft. In der Folge kehrten die Liberalen in die Regierung zurück und bildeten eine Minderheitsregierung mit der Volkspartei unter Führung von Manuel Ramœs Iliega. Als Chefin des kleineren Partners wurde Beatrice Iniagui Vizepräsidentin des Ministerrats sowie Ministerin des neu zugeschnittenen Wirtschaftsministeriums, das um die Agenden für Energiepolitik und wirtschaftliche Zukunftsplanung erweitert wurde.

Politische Funktionen

Öffentliche Ämter

Mandate

Parteifunktionen

  • 2003-2006: stellvertretende nationale Sprecherin der Jovenes Democráticoes
  • 2007-2010: Fraktionssprecherin der UDS im Stadtrat von Semest
  • 2008-2011: Vorsitzende des UDS-Stadtverbands Semest
  • 2009-2013: Parteisekretärin der UDS
  • 2011-2013: Vorsitzende des UDS-Regionalverbands Semestina
  • seit 2013: Parteivorsitzende der UDS