Kabinett Ilpa I

Aus Sagradien
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Das Kabinett Ilpa I war die erste sagradische Regierung unter Führung des Sozialdemokraten Santo De la Ilpa und die vierte konstitutionelle Regierung der Dritten Republik. Nach dem Scheitern der Regierung Dorado im Frühjahr 1947 nach nur wenigen Monaten im Amt und dem Auseinanderbrechen der so genannten Demokratischen Koalition aus Christdemokraten, Sozialisten, Radikalliberalen und Kommunisten kam es zu heftigen politischen Auseinandersetzungen um den Umgang mit der Kommunistischen Partei und der außenpolitischen Orientierung Sagradiens. Dem Kabinett Delauro gehörten keine Kommunisten an, doch versuchte die PS-Führung unter Ricardo Moreno auch weiterhin, eine Wiederauflage der Demokratischen Koalition zu erreichen, was im Oktober 1947 endgültig scheiterte und den Austritt der Sozialisten aus dem Kabinett zur Folge hatte. Nach einer Übergangsregierung unter Finanzminister Joán Aliureto Delavesc, beauftragte Präsident Sergio Rafael Dini im Dezember 1947 Santo De la Ilpa, dem Führer der antikommunistischen Minderheit innerhalb der Sozialistischen Partei, mit der Regierungsbildung, der gegen den Willen seiner Partei auf eine Zentrumskoalition ohne Beteiligung der Kommunisten setzte. Es folgte eine Spaltung der Sozialistischen Partei, da die Parteimehrheit sich gegen die neue Regierung aussprach.

Schlüsselfiguren der Regierung Ilpa waren neben dem Ministerpräsidenten der christdemokratische Außenminister Paulo Manuel Luciaro sowie der bisherige Regierungschef Delavesc, der auch dem neuen Kabinett als Finanzminister angehörte.

Zusammensetzung

Kabinett Ilpa I (PCC, PSD, PRR, PAD), Dezember 1947 - Januar 1949