Union von Alagua
Die Union von Alagua war eine Vereinigung der Kronen von Sagradien, Mikolinien und Peruzien unter der Herrschaft des Hauses Redanior. Sie bestand von 1321 bis 1386 und umfasst die Regierungszeiten der Könige Martin VI./I., Martin VII./II. und Jakob IV./II./I. als Könige beiderseits der Konsetten.
Bei der Union von Alagua handelte es sich um eine Personalunion, nicht um eine Realunion. Stattdessen behielten die Königreiche de jure und in weiten Teilen auch de facto ihre volle Eigenständigkeit. Unter Jakob dem Hochmütigen verlagerte sich das politische Gewicht innerhalb der Union deutlich nach Sagradien, während sich die Stände Mikoliniens 1385/86 gegen die Herrschaft Jakobs erhoben. Mit der Wahl Karls von Interea zum König von Mikolinien im Jahr 1386 und seiner Anerkennung durch Jakob im Jahr 1390 hörte die Union faktisch auf zu bestehen, in der Folge kam es aber im gesamten Sechzigjährigen Krieg bis 1443 zu Versuchen einer Wiedervereinigung des Großreichs. Mit dem Frieden von Tesqué 1443 war die Union endgültig Vergangenheit.