Martinez SC

Aus Sagradien
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SC Martinez
SCMartinez-Logo.jpg
Voller Name Sport Club de Martinez
Ort Martinez
Spitzname Montxes
Gegründet 1905 als Club Sportivo de Santamaría
1910 als SC Villa de Martinez
1969 als Sport Club de Martinez
Vereinsfarben weiß-schwarz-grün
Stadion Estâdiu de Santamaría
Kapazität 24.000
Präsident
Cheftrainer
Spielklasse Terxera Liga

Der Sport Club de Martinez ist ein sagradischer Fußballverein aus der oberskantischen Stadt Martinez. Größte Erfolge in der Vereinsgeschichte sind der Gewinn der Copa Sagradia im Jahr 1997 sowie das Erreichen des Europapokals der Pokalsieger im Folgejahr.

Die "Montxes" (deutsch Mönche) tragen ihre Heimspiele im Estâdiu de Santamaría aus, das Platz für knapp 24.000 Zuschauer bietet.

Geschichte

Unterklassigkeit und Fahrstuhlzeit

Der Klub wurde 1905 unter dem Namen Club Sportivo de Santamaría gegründet und wurde 1910 in SC Villa de Martinez umbenannt. Bis in die Sechziger Jahre hinein galt der Verein als mittelskantischer Provinzklub pendelte zwischen dritter und vierter Liga. 1964 aber stieg der Verein erstmals in die Segona Liga auf und konnte sich fortan im Profigeschäft festsetzen. 1969 fusionierte der Klub mit dem kleinen viertklassigen Lokalrivalen FC Martinez zum SC Martinez. 1976 folgte der erste Aufstieg ins Oberhaus und nach dem Abstieg im Jahr 1982 der abermalige Aufstieg 1984.

Erfolgsära in den 1990er Jahre

Nach dem folgenden Abstieg 1986 übernahm der sagradische Milliardär Fernando Grâs das Amt des Klubpräsidenten und investierte ins Team. Er verpflichtete den portugiesischen Trainer Luis Sousa, der den Verein 1990 zurück in die Premera Liga führte. Nach zwei vierzehnten Plätzen übernahm Damiano Zamorra das Amt des Cheftrainers. Mit ihm begann ein nie dagewesener Höhenflug, der den Klub zu einem der dominierenden Vereine der neunziger Jahre in Sagradien machte. 1995 erreichte der SC Martinez mit einem fabelhaften dritten Platz erstmals das internationale Geschäft, 1996 folgte Platz 7 und 1997 der fünfte Platz. Zudem konnten die Mönche mit dem Sieg im Finale der Copa Sagradia erstmals in der Vereinsgeschichte einen nationalen Titel gewinnen.

Nach diesem Erfolg gelang es Präsident Gras, den uruguayischen Erfolgstrainer Simón González mit dem Angebot einer Millionen-Gage zu den Mittelskanten zu holen. Der dreifache sagradische Meistertrainer González führte den Klub 1998 zur erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte. Zu Buche standen der zweite Platz in der Meisterschaft, nur knapp hinter Rekordmeister Juvantêsa, sowie die Finalteilnahme im Europapokal der Pokalsieger, wo man dem FC Chelsea dramatisch mit 0:1 unterlag.

Finanzkrise und Abstieg

Diese beiden Niederlagen bildeten den Wendepunkt in der Erfolgskurve. Obwohl der Klub die beiden Nationalstürmer Diego Juván und Andrés Geroscânia verpflichtete und den Angriff auf die Meisterschaft erklärte, wurde der Klub 1999 nur Fünfter in der Liga und schied in der Vorrunde der Champions League aus, sodass González sein Engagement bei den Mittelskanten zum Ende der Saison beendete. Nachfolger wurde der Argentinier Marco Sapelli, der 2000 den sechsten Platz holte, 2001 aber nur Achter wurde. Diese Saison war geprägt von Querelen um den Präsidenten, der nach einem Finanzskandal seinen Stuhl räumen musste und dem Klub einen riesigen Schuldenberg hinterließ. Superstar und Spitzenverdiener Geroscânia musste verkauft werden, 2002 folgte Mittelfeldregisseur Nicolov.

In den Jahren 2001/2002 und 2002/2003 musste Martinez jeweils gegen den Abstieg kämpfen und landete zweimal auf dem rettenden 14. Tabellenplatz. Zahlreiche Trainerwechsel standen an, ehe der Klub schließlich 2004 mit dem 16. Platz den Abstieg hinnehmen musste.

Wiederaufstieg und Kampf gegen den Abstieg

Dem neuen Trainer Javier Zaretnio, der lange Zeit Kapitän der Mannschaft in deren goldenen Neunzigern gewesen war, gelang es, ein neues vielversprechendes Team zusammen zu stellen, das den direkten Wiederaufstieg in die Premera Liga schaffte und dort die Saison 2005/2006 auf einem sicheren 12. Platz beendete. Auch in den folgenden Spielzeiten schafften es die Mittelskanten, sich im sagradischen Oberhaus festzusetzen, doch gelang es nicht, mit den geringen finanziellen Mitteln an die glorreiche Vergangenheit anzuknüpfen. In den Folgejahren kämpfte Martinez stets gegen den Abstieg, konnte diesen in der Saison 2007/2008 erst am letzten Spieltag verhindern.

In der folgenden Spielzeit 2008/2009 stand Martinez drei Spieltage vor Schluss auf einem Abstiegsplatz, woraufhin Javier Zaretnio seinen Hut nehmen musste. In den letzten Spielen übernahmen sein bisheriger Assistent Niko Koljeric sowie Ex-Nationalspieler Diego Juván als gleichberechtigtes Trainerduo die Mannschaft. Durch einen Sieg im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten AC Sollar schaffte der Klub erneut knapp den Klassenerhalt. In der Spielzeit 2009/2010 wurde der frühere Spieler Dario Sarivic Cheftrainer der Mannschaft. In Seinem ersten Jahr platzierte er die Mannschaft auf Tabellenrang 14 und konnte bereits drei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt sichern.

Absturz in die Dritte Liga

Nachdem das Jahr 2010 auf einem Abstiegsplatz beendet hatte, musste Trainer Sarivic gehen und wurde zunächst durch Vasco Lima und wenig später durch Marián Escriva ersetzt, die aber beide die Talfahrt nicht stoppen konnten. Am Ende der Saison 2010/2011 lag Martinez mit 30 Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und musste erneut absteigen.

In den folgenden Zweitligaspielzeiten gelang es dem Klub nicht, den Anschluss an die Aufstiegsränge zu halten. Stattdessen landete der Klub zweimal in Folge im Niemandsland der Zweiten Liga, ehe der Klub am Ende der Saison 2013/2014 als Tabellenneunzehnter in die Dritte Liga absteigen musste.

Erfolge

National