Belhami
| Republik von Belhami al-Jumhūrīyah al-Belhamīyah (Arabisch) República de Belhami (Sagradisch) Flagge Wappen | |||||||
| Amtssprache | Arabisch Sagradisch | ||||||
| Hauptstadt | Nuaquexot | ||||||
| Staatsform | Semi-Präsidentielle Republik | ||||||
| Staatsoberhaupt | Präsident | ||||||
| Regierungschef | Premierminister | ||||||
| Fläche | |||||||
| Einwohnerzahl | 7.502.539 (Stand: Dezember 2015) | ||||||
Bruttoinlandsprodukt
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2013 | ||||||
| Human Development Index | |||||||
| Währung | Belhami-Denar | ||||||
| Nationalhymne | |||||||
| Nationalfeiertag | |||||||
| Zeitzone | |||||||
| Kfz-Kennzeichen | BLH | ||||||
| ISO 3166 | BL, BLH | ||||||
| Internet-TLD | .bl | ||||||
| Telefonvorwahl | |||||||
Die Republik von Belhami (arabisch al-Jumhūrīyah al-Belhamīyah, sagradisch República de Belhami) ist ein Staat an der nordwestlichen afrikanischen Atlantikküste mit 7.5 Millionen Einwohnern. Die Republik grenzt im Süden an Senegal und Mali, im Osten an Mauretanien und im Norden an das von Marokko besetzte Territorium der Westsahara sowie an den Landesstreifen, der von der Frente Polisario zur Demokratischen Arabischen Republik Sahara ausgerufen wurde.
Hauptstadt der Republik Belhami ist Nuaquexot (arabisch Nawākšūṭ), zweitgrößte Stadt und Zentrum im Süden ist Rosso.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Bis 1946 war das Gebiet des heutigen Belhami als Sagradisch-Westafrika (África Occidental) eine Kolonie der Sagradischen Republik. Als erste Kolonie in Afrika erhielt Belhami 1946 die Selbstverwaltung in Form der Westafrikanischen Föderation mit einem eigenen Parlament und einer eigenen Regierung. Infolge eines Unabhängigkeitsreferendums ging aus der Föderation 1955 die unabhängige Republik Belhami hervor.
Volksgruppen
In Belhami treffen arabische, berberische und schwarzafrikanische Völkergruppen zusammen, die sich stark miteinander vermischt haben. Etwa 70 Prozent der Bevölkerung sprechen Hassania. Die übrigen 30 Prozent der Gesamtbevölkerung teilen sich mehrere schwarzafrikanische Völker (zusammen Soudans), die überwiegend entlang des Senegalflusses im Süden leben.
Der Kompromiss zwischen den verschiedenen Kulturen Belhamis ist wichtig für den Zusammenhalt der Nation. Traditionell wird das Land – auch geographisch – gemäß diesen Volksgruppen in das sogenannte Ard al-Bīdān, was „Land der Weißen“ bedeutet, und Ard as-Sūdān, „Land der Schwarzen“, unterteilt. Die Kategorie „Schwarzafrikaner“ (nêgrafricanœs) fasst sämtliche nicht-arabischsprachigen Mauretanier zusammen. Heute gilt der Islam als Bindung zwischen den verschiedenen Ethnien und nimmt daher einen wichtigen Stellenwert in der Gesellschaft Belhamis ein.
Sprachen
Formell Gleichberechtigte Amtssprachen sind das Arabische sowie das während der Kolonialzeit offiziell gesprochene Sagradisch. Beide sind auch Unterrichtssprachen in Belhami.
Gesprochen wird überwiegend Hassania, die maurische Varietät des Arabischen. Dazu kommen diverse als Nationalsprachen anerkannte westatlantischen Sprachen und Berbersprachen.
Religion
Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung Belhamis gehört der malikitischen Rechtsschule des sunnitischen Islam an. Daneben gibt es eine kleine christliche, vorwiegend katholische Minderheit.