Daniel Barnay
Daniel Barnay (*1975) ist ein mikolinischer Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der wirtschaftsliberalen UPD und seit 2015 Staatsminister des Königreichs Mikolinien.
Aufstieg
Barnay trat früh in die rechtsliberale UPD ein und gehörte dort dem wirtschaftsfreundlichen liberalen Flügel an. Er engagierte sich in der UPD-Jugendorganisation Unió Jovén und wurde 1994 zu deren Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 1999 aus, ehe er ein Praktikum beim EU-Handelskommissar in Brüssel begann.
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre verfolgte Barnay eine Karriere in der Privatwirtschaft und war unter anderem als Investmentberater tätig. Im Jahr 2005 wurde er Berater des mikolinischen Wirtschaftsministers Marc Anton Bevent, der ihn 2007 zum Generalsekretär der Kommission für Markt und Investitionen ernannte. Dieses Amt behielt er auch unter Bevents Nachfolgerin Benita Carras-Leal.
Weg ins Staatsministerium
Bei der Mikolinischen Parlamentswahl 2010 wurde Barnay erstmals in die mikolinische Abgeordnetenkammer gewählt. Dort übernahm er sofort das wichtige Amt des wirtschaftspolitischen Sprechers. Nach dem Rücktritt von Jo-Aquim Rotel infolge eines Korruptionsskandals wurde Barnay 2012 zu dessen Nachfolger im Amt des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der UPD gewählt. Er setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen die ehemalige Parteivorsitzende Benita Carras-Leal durch, die vom rechten Parteiflügel favorisiert worden war.
Bei der Parlamentswahl 2015 wurde die UPD unter Barnay Führung mit 23,5 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in der Abgeordnetenkammer. In der Folge bildete Barnay eine "blau-rot-blaue" Koalition mit der sozialdemokratischen PSL und der liberalen DL. Mit 40 Jahren wurde Barnay anschließend zum jüngsten Staatsminister in der Geschichte des Königreichs ernannt. Er ist zudem der erste Vertreter der UPD in diesem Amt.