Joán Fernandez

Aus Sagradien
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Joán Fernandez]
Spielerinformationen
Voller Name Joán Román Fernandez
Geburtstag 11.08.1954
Geburtsort Artir
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
–1973 Atlético de l'Artir
Vereine als Aktiver
1973–1975 Atlético de l'Artir
1975–1979 Mesarque SC
1979–1980 UD 1880
1980-1985 FC Bosa
1985–1989 Juvantêsa Sport Club
Nationalmannschaft
1983–1987 Sagradien 20
Vereine als Trainer
1990–1992 FC Bosa (Jugend)
1992–4/94 FC Viça
11/94–3/96 RCD Londez
1/97–5/01 Diegue Cuentezal FC
4/02–11/04 Mesarque SC
12/04–2011 FC Semesta
2/13–1/15 Olympiakos FC
1/16– SC Mistrech 1895

Joán Román Fernandez (*1954 in Artir) ist ein ehemaliger sagradischer Fußballspieler und heutiger Trainer.

Spielerkarriere

Der gebürtige Artirer begann seine Fußballkarriere bei Atlético l'Artir und wechselte 1975 zum sagradischen Spitzenklub Mesarque SC (1975-1979), wo er in vier Jahren zu Stammspieler reifte. Nach einem einjährigen Gastspiel bei UD Tulis (1979/1980) etablierte sich Fernandez in seinen Jahren bei den sagradischen Topklubs FC Bosa (1980-1985) und Juvantêsa Sport (1985-1989) als einer der besten Verteidiger der sagradischen Premera Liga. In dieser Zeit gewann er drei sagradische Meistertitel, dreimal die Copa Sagradia und zwei europäische Titel (Pokalsiegerwettbewerb 1985, UEFA-Pokal 1987).

Zwischen 1983 und 1987 bestritt Fernandez zudem 20 A-Länderspiele für die Sagradische Fußballnationalmannschaft und nahm an der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 teil.

Stationen

Erfolge

Mit Mesarque
Mit Bosa
Mit Juvantêsa
Mit Sagradien

Trainerkarriere

Erste Stationen

Nachdem er seine aktive Spielerkarriere 1989 mit dem Gewinn der Premera Liga bei der Juvantêsa beendet hatte, kehrte Fernandez 1990 als Jugendtrainer zum FC Bosa zurück.

1992 erhielt er beim Erstliga-Absteiger FC Viça erstmals eine Chance, als Profitrainer zu arbeiten, verpasste aber in zwei Spielzeiten das Ziel des Wiederaufstiegs. Nach seiner Entlassung im April 1994 wurde Fernandez im November 1994 als neuer Übungsleiter bei RCD Londez vorgestellt, musste aber im März 1996 wieder zurücktreten.

Erfolge mit Diegue

Große Erfolge konnte Fernandez dagegen bei seinem Engagement beim FC Diegue feiern, den er im Januar 1997 als Drittligisten übernahm und binnen zwei Jahren in die Premera Liga führte. Dabei gelang ihm in der Saison 1998/1999 als Neuling in der Zweiten Liga der direkte Durchmarsch ins Oberhaus, wo sich Diegue zwei Jahre lang halten konnte.

Erst nach dem Wiederabstieg in die Segona Liga am Ende der Saison 2000/2001 trat Fernandez freiwillig von seinem Traineramt beim Inselklub zurück.

Mesarque

Im April 2002 wurde Fernandez als neuer Cheftrainer des akut abstiegsbedrohten Erstligisten Mesarque SC vorgestellt. Zwar gelang es ihm nicht mehr, den Verein vor dem Abstieg zu bewahren. In der Zweitligasaison 2002/2003 aber führte er die Cavalleres zum unmittelbaren Wiederaufstieg in die Premera Liga.

In der Spielzeit 2003/2004 konnte Fernandez seinen Klub im sicheren Mittelfeld platzieren und so den Klassenerhalt sichern. Völlig überraschend gab er schließlich im November 2004 seinen Rücktritt vom Traineramt bei den Bordezern bekannt.

FC Semesta

Nur wenige Wochen nach seinem Rücktritt in Mesarque wurde Fernandez als neuer Cheftrainer beim FC Semesta vorgestellt. Zuvor hatte es schwierige Verhandlungen zwischen den beiden Klubs um eine Ablösesumme gegeben.

In Semesta erhielt Joán Fernandez die schwierige Aufgabe, den sportlich und finanziell angeschlagenen Klub wieder in die Erfolgsspur zurückzuführen. Fernandez' Start in der Hauptstadt gestaltete sich turbulent und traf mit einer schweren Krise zusammen. Nach wenigen Wochen wurde mit Hernán Queray der sportliche Leiter des Klubs entlassen, wenig später musste Vereinspräsident Alfonso Garret i Garret zurücktreten.

Die neue Vereinsführung unter Präsident Fernando Ruiz Nerra und Generalmanager José del Vigo vertraute aber auf Fernandez und ließ diesem weitgehend freie Hand in der Umgestaltung des Teams. Aufgrund der finanziellen Probleme wagte Fernandez den radikalen Umbruch und ließ Großverdiener und Nationalspieler wie Anderson da Silva, Luca Sierra und Jean Pascal Diara ziehen. Stattdessen baute er ein neues Team auf und vertraute dabei auf jüngere Spieler wie Guy Perceval, Domênco Casseto, Adrián Mestu, Andrés Sariález und Miquel Olesar. Aufgrund eines Punktabzugs wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten in der Vergangenheit verpasste das Team die Teilnahme am internationalen Pokalwettbewerb im Jahr 2007/2008, kehrte aber zur Folgesaison mit Platz 3 wieder zurück und konnte sich 2008 bis 2010 dreimal in Folge für die Champions League qualifizieren.

Fernandez gelang es auf diese Weise, das Team trotz Quereln umzubauen und zu konsolidieren, außer dem Gewinn der Copa Sagradia im Jahr 2006 konnte er aber keine Titel vorweisen. Nachdem er die gestiegenen Erwartungen von Fans und Vereinsführung mit einem siebten Tabellenplatz in der Saison 2010/2011 nicht erfüllen konnte, einigte er sich mit dem Klub am Ende der Saison 2010/2011 auf eine vorzeitige Auflösung des bestehenden Vertragsverhältnisses. Sein Nachfolger wurde Luis Gracia, der das Team 2013 und 2014 zu zwei Pokalsiegen und einer Meisterschaft führen konnte.

Olympiakos Piräus

Nach anderthalb Jahren ohne Verein wurde Fernandez im Februar 2013 als neuer Trainer des griechischen Serienmeisters Olympiakos Piräus vorgestellt. Dort übernahm er von seinem überraschend entlassenen Vorgänger Leonardo Jardim einen Zehnpunktevorsprung in der griechischen Meisterschaft, sollte aber für eine attraktivere Spielweise sorgen.

Zwar schied Fernandez mit Olympiakos im Sechzehntelfinale der Europa League aus, mit nur einer Niederlage in der ganzen Saison holte er aber mit Piräus den 40. Meisterschaftstitel in der Vereinsgeschichte und gewann den griechischen Pokalwettbewerb.

Auch in der Folgesaison war Fernandez erfolgreich. Nach einem Punkterekord in der Hinrunde der Liga gewann der Klub den Meistertitel 2014 bereits am 29. Spieltag. In der Championsleague führte Fernandez die Rotweißen bis ins Achtelfinale, wo Olympiakos nur knapp gegen Manchester United ausschied.

Trotz zahlreicher Abgänge im Sommer 2014 führte Fernandez das neuformierte Team in der Championsleague-Gruppenphase zu einem passablen dritten Platz, der für die Teilnahme an der Europaleague qualifizierte. In der Liga aber schloss Olympiakos die Hinrunde mit einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer ab und konnte keine Konstanz in den Leistungen aufweisen. Am 6. Januar 2015 gaben Fernandez und Olympiakos Piräus schließlich die vorzeitige Vertragsauflösung bekannt. Als neuer Trainer wurde der Portugiese Vítor Pereira verpflichtet, der Olympiakos noch zum Double aus Pokal und Meisterschaft führen konnte.

Stationen

Erfolge

Mit Diegue
Mit Mesarque
Mit Semesta
Mit Olympiakos
  • Griechischer Meister 2013, 2014
  • Griechischer Pokalsieger 2013