Jacq-Alexandre Bertrand

Aus Sagradien
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Jacq-Alexandre Bertrand (*1970) ist ein mikolinischer Politiker (CDM). Der Christdemokrat war von 2010 bis 2015 mikolinischer Minister für Auswärtige und Europäische Angelegenheiten im Kabinett Joann Clement und seit 2014 zugleich 1. Stellvertreter des Staatsministers. Ebenfalls seit 2014 ist er Parteivorsitzender der christdemokratischen Zentrumspartei (CDM).

Jacq-Alexandre Bertrand ist der Sohn des früheren mikolinischen Staatsministers Martin Bertrand. Als solcher schlug Jacq-Alexandre nach seinem Jurastudium zunächst eine Diplomatenkarriere ein und bekleidete verschiedene Positionen im diplomatischen Dienst des Königreichs.

Im Jahr 2003/2004 arbeitete Bertrand als Referent bei der Europäischen Kommission in Brüssel, ehe er bei der Europawahl 2004 selbst ins Europäische Parlament gewählt wurde. Dort spezialisierte sich Bertrand auf außen- und sicherheitspolitische Fragen. Nach der mikolinischen Parlamentswahl 2010 wurde Bertrand zum Minister für Außen- und Europapolitik im Kabinett Joann Clement berufen. Dieses Amt hatte zuvor bereits sein Vater ausgeübt.

Nach dem angekündigten Rücktritt Piera Miquels vom Parteivorsitz der Zentrumsdemokraten im Sommer 2014 folgte ihr Bertrand schließlich sowohl als Parteichef als auch als Vizestaatsminister nach. Unter Bertrands Führung mussten die Christdemokraten bei der Mikolinischen Parlamentswahl 2015 eine schmerzliche Niederlage hinnehmen und belegten mit 15,6 Prozent der Stimmen abgeschlagen nur den dritten Platz hinter der oppositionellen UPD und der mitregierenden PSL. Mit Bildung der Regierung von Daniel Barnay schieden die Christdemokraten nach 15 Jahren aus der Regierung aus.