Partet Publar Crestàin Democrat
Partet Publar Crestàin Democrat (PPCD, deutsch Christlich-Demokratische Volkspartei) ist eine christdemokratische und konservative Partei im Fürstentum San Cristo.
Die Volkspartei wurde anlässlich der Wahl zum Generalrat von San Cristo 1948 gewählt und orientierte sich stark an der sagradischen Volkssammlungspartei und an der mikolinischen Zentrumspartei. Die Volkspartei galt lange Zeit als politischer Arm der katholischen Kirche und der praktizierenden Katholiken. Sie verstand sich als Partei der politischen Mitte und suchte den Ausgleich zwischen Arbeitern und Wirtschaft. Als dezidiert antikommunistische und monarchistische Partei stand der PPCD in den Auseinandersetzungen der 1950er Jahre klar auf der Seite des Fürsten und in Opposition zur Volksfrontregierung aus Kommunisten und Sozialisten.
Bis 1997 stellten die Christdemokraten immer die stärkste Fraktion im Generalrat von San Cristo und führten mit Ausnahme des Volksfront-Intermezzos 1953-1955 die Regierende Generalität an, seit 1955 in Koalition mit den gemäßigten Sozialdemokraten. Bei der Generalratswahl 1997 wurde die Volkspartei erstmals durch die Sozialdemokraten als stärkste Kraft abgelöst, konnte 2002 die Wahl 2002 aber wieder für sich entscheiden. Seither regieren die Christdemokraten in Koalition mit der Sozialdemokratischen Partei und der linken Fortschrittspartei.