Liga Comunista

Aus Sagradien
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Die Liga Comunista (kurz LC, deutsch Kommunistische Liga) war eine trotzkistische Partei in Sagradien, die in der Endphase der Zweiten Republik gegründet wurde.

Die Liga Comunista wurde 1931 von Andrés Iriarte als antistalinistische kommunistische Partei ins Leben gerufen und vertrat im Wesentlichen die Positionen Leo Trotzkis. Der 1935 gebildeten Volksfront aus sagradischen Kommunisten, Sozialisten und Linksbürgerlichen stand die Kommunistische Liga ablehnend gegenüber, da sie die permanente Revolution agitierte. Seit der Gründung der linkssozialistischen PSR-LC von Gerardo Mil-Leste im Jahr 1936 kam es zur Zusammenarbeit zwischen Iriarte und Mil-Leste. Nach dem Februarputsch 1938 wurden die LC verboten und Iriarte gefangen genommen und inhaftiert. Im Jahr 1942 verstarb er in einem Lager in Alconía.

Nach seinem Tod gehörten einige seiner Anhänger zum sagradischen Widerstand und gehörten zur linksradikalen Oposición Sistemática (OS). Nach der Befreiung schlossen sich einige Trotzkisten anderen politischen Gruppierungen an. Eine versuchte Wiedergründung der Liga unter Iriartes Neffen Cornêlio Iriarte scheiterte weitgehend und blieb ohne großen Einfluss. Diese zweite Kommunistische Liga ging 1957/58 zusammen mit dem linken Flügel des Partido Socialista um Luis Bertón und Dissidenten der Kommunistischen Partei in der neuen linkssozialistischen PSS auf.

Im Zusammenhang mit der Studentenrevolte von 1968 bildeten sich zahlreiche neue trotzkistische Organisationen, die sich auf das Erbe der LC und Iriarte beriefen, darunter die zeitweise in einigen Studentenstädten einflussreiche Revolutionäre Kommunistische Partei.

Heute beruft sich die 1997 gegründete trotzkistische Partei Movimiento Socialista Revolucionário (MSR) auf die Politik Andrés Iriartes und der Kommunistischen Liga. Die 2010 aus ihr entstandene antikapitalistische Partei MAIS von David Santesa versteht sich zwar nicht als rein trotzkistische Partei, zählt Andrés Iriarte aber dennoch zu ihren Einflüssen.